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Artenschutz: Der hoffnungslose Kampf des Affen-Retters

Thilo ThielkeBrandrodung, Umweltverschmutzung, erbarmungslose Jagd: In Asien sind zahlreiche Affenarten vom Aussterben bedroht. Ein Deutscher kämpft mitten im Urwald für das Überleben der seltenen Primaten - doch selbst er glaubt kaum noch an ihr Überleben.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...832440,00.html
  1. #1

    Tja,das ist wirklich schade.
    Viele Suedostasiaten haben gar kein Bewusstsein fuer die Natur
    und denen ist's auch vollkommen egal,
    wenn der Urwald mit den Affen irgendwann verschwunden ist.
    Sie durchleben den gleichen Entwicklungsprozess wie die Europaeer vor vielen Jahren.
    In Deutschland gibt es auch keinen Urwald mehr und viele Tiere sind auch schon nicht mehr da.
    Schade nur,dass es fuer unsere Erde schon kurz vor 12 ist!
    Aber wer ist schon in der Lage die Leute dort in kuerze auf unser Bewusstseinsniveau zu hieven,
    damit der Regenwald mit seiner einmaligen Population doch noch gerettet werden kann?
  2. #2

    Essen in Asien

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Brandrodung, Umweltverschmutzung, erbarmungslose Jagd: In Asien sind zahlreiche Affenarten vom Aussterben bedroht. Ein Deutscher kämpft mitten im Urwald für das Überleben der seltenen Primaten - doch selbst er glaubt kaum noch an ihr Überleben.

    Deutscher kämpft für bedrohte Affen in Vietnam - SPIEGEL ONLINE
    In Asien wird fast jedes Tier gegesen, dass nicht bei Drei auf dem Baum ist. Egal ob Weichpanzerschildkröten, Larven, Hunde, Affenhirne, Skorpione, Seegurke etc.
    Diese Gesellschaft ändern wir nur wenn wir sie boykottieren. Also über das Geld! Leider macht da unsere geldgeile Wirtschaft nicht mit. Warten wir ab bis alles den Bach runter geht!
  3. #3

    auf unser Bewusstseinsniveau zu hieven?

    Zitat von KARTOFFELACKER Beitrag anzeigen
    Tja,das ist wirklich schade.
    Viele Suedostasiaten haben gar kein Bewusstsein fuer die Natur
    und denen ist's auch vollkommen egal,
    wenn der Urwald mit den Affen irgendwann verschwunden ist.
    Sie durchleben den gleichen Entwicklungsprozess wie die Europaeer vor vielen Jahren.
    In Deutschland gibt es auch keinen Urwald mehr und viele Tiere sind auch schon nicht mehr da.
    Schade nur,dass es fuer unsere Erde schon kurz vor 12 ist!
    Aber wer ist schon in der Lage die Leute dort in kuerze auf unser Bewusstseinsniveau zu hieven,
    damit der Regenwald mit seiner einmaligen Population doch noch gerettet werden kann?
    nur dass nicht! Tiere benötigen keine Schutzmassnahmen, sondern nur Platz. Mehr Menschen = weniger Platz für Tiere.
    Auch der Hinweis auf Naturvölker ist falsch, denn diese betreiben Raubbau und ziehen dann weiter. Die Natur funktioniert nur quantitativ, niemals qualitativ = aus "menschlicher" Sicht völlig moralfrei.
  4. #4

    Das von den Kommunisten ziemlich heruntergewirtschaftete Vietnam öffnete sich damals langsam nach Westen.
    Ach ja?

    dass das Land gut Hundert Jahre lang von nichtkommunistischen Nationen besetzt und/oder mit Krieg überzogen und fast in die Steinzeit gebombt wurde und damit herunter gewirtschaftet wurde, findet der Autor nicht erwähnenswert?

    Nur die dazu relativ kurze Zeit, die die Kommunisten das Land regieren?

    Schon vergessen, dass der vom Westen gestützte "Kaiser" Bao Dai Vietnam als feudales Großwild-Jagdrevier für sich und seine westlichen Freunde nutzte?
    Ganz davon zu schweigen davon, was die USA mit Napalm und Agent Orange anrichteten.

    About 17.8% (3,100,000 ha) of the total forested area of Vietnam was sprayed during the war, which dramatically disrupted ecological equilibrium. Furthermore, the persistent nature of dioxins, erosion caused by loss of protective tree cover, and loss of seeding forest stock, meant reforestation was difficult or impossible in many areas
    aus Wikipedia

    Und damit hat die Beschränkung des Lebensraums der Affen wirklich gar nichts zu tun, nur mit dem "Herunterwirtschaften" durch die Kommunisten?

    Sicher, die Lage ist ein Desaster, aber dies nur den Kommunisten in die Schuhe zu schieben ist einfach nur billig.
  5. #5

    der politische Wille fehlt

    Zitat von KARTOFFELACKER Beitrag anzeigen
    In Deutschland gibt es auch keinen Urwald mehr und viele Tiere sind auch schon nicht mehr da.
    Urwald wächst in Deutschland neuer nach, zum Beispiel im Bayerischen Wald oder an der ehemaligen thüringischen Zonengrenze. Schade ist es nur um die endgültig ausgerotteten Arten.

    Zitat von KARTOFFELACKER Beitrag anzeigen
    Schade nur,dass es fuer unsere Erde schon kurz vor 12 ist!
    Mit wie wenig Arten der Mensch und die Natur auskommen können, ist unbekannt. Es ist vor allem schade um den Reichtum und die Schönheit der Erde.

    Zitat von KARTOFFELACKER Beitrag anzeigen
    Aber wer ist schon in der Lage die Leute dort in kuerze auf unser Bewusstseinsniveau zu hieven,
    damit der Regenwald mit seiner einmaligen Population doch noch gerettet werden kann?
    Das ist eine Frage des politischen Willens. Mit entsprechenden Kontrollen, entsprechend harten Strafen und entsprechender Aufklärung in Schule und Fernsehen ließe sich der Urwald schon schützen. Die Uno oder Europa könnten dies durch Finanzhilfen und Überzeugungsarbeit unterstützen. Leider ist die Verwaltung vieler asiatischer Länder ziemlich korrupt, was die Umsetzung erschweren könnte. Ein Geschäftsmodell, bei dem durch Urwaldtouristen Geld verdient wird, könnte hier vielleicht eine Lösung sein.
  6. #6

    Spiekla

    Hallo Spiekla.
    Wo habe ich denn die Naturvoelker angesprochen?
    Ich schrieb nur ueber die Menschen in Suedostasien!
  7. #7

    Weder westliches Bewußtsein

    Zitat von KARTOFFELACKER Beitrag anzeigen
    Hallo Spiekla.
    Wo habe ich denn die Naturvoelker angesprochen?
    Ich schrieb nur ueber die Menschen in Suedostasien!
    noch unbewußtes (Naturvolkverhalten) retten die Tiere, sondern nur weniger Menschen = mehr Platz für Tiere. Ich wollte zeigen, dass man das Problem weder dumm noch klug lösen kann, sondern nur über die Menge. Im übrigen ist es auch für "das Tier" Mensch angenehmer, wenn es weniger wären.
  8. #8

    der politische Wille fehlt nicht nur,

    hier z.B. in Indonesien gibt es zwar einen pol. Willen,
    der geht aber in Richtung eigene Brieftasche,in Richtung Geld verdienen,egal wie!Wie gesagt,es gibt hier kein besonderes Umweltbewusstsein wie in D-Land,es geht hier eher darum,an unserem schoenem westlichen Lebensstil teilzuhaben ,der Wald ist diesbezueglich nur insofern von Interesse,wie sich mit ihm Geld verdienen laesst!
    Das scheint leider die Haupttendenz zu sein....
  9. #9

    Bevölkerungsdichte ist nur ein Faktor

    Zitat von spiekla Beitrag anzeigen
    noch unbewußtes (Naturvolkverhalten) retten die Tiere, sondern nur weniger Menschen = mehr Platz für Tiere. Ich wollte zeigen, dass man das Problem weder dumm noch klug lösen kann, sondern nur über die Menge. Im übrigen ist es auch für "das Tier" Mensch angenehmer, wenn es weniger wären.
    Mit der Menge hat das nur indirekt zu tun. Es genügen ganz wenige Menschen, die mit modernen Gewehren alles abknallen, was ihnen vor die Linse kommt, wenn es einen Markt für das Fleisch oder das Fell gibt. Weder Sibirien noch der amerikanische wilde Westen waren im 19. Jahrhundert überbevölkert - im Gegenteil. Trotzdem wurden mit westlicher Waffentechnik und einer hohen Nachfrage nach Fellen Arten an den Rand der Ausrottung gebracht.

    Zum Schutz der Arten sind zwei Dinge erforderlich:
    1) Scharfe Gesetze und ihre konsequente Anwendung
    2) eine hinreichende Ernähung und Lebensperspektive für die Bevölkerung, ohne Arten oder die Natur zerstören zu müssen. Das hat zwar indirekt mit Bevölkerungsdichte zu tun, vor allem aber mit Technologie: je besser die Technologie, desto höhere Bevölkerungsdichte erträgt der Planet


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