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Artenschutz: Der hoffnungslose Kampf des Affen-Retters

Thilo ThielkeBrandrodung, Umweltverschmutzung, erbarmungslose Jagd: In Asien sind zahlreiche Affenarten vom Aussterben bedroht. Ein Deutscher kämpft mitten im Urwald für das Überleben der seltenen Primaten - doch selbst er glaubt kaum noch an ihr Überleben.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...832440,00.html
  1. #20

    optional

    Hallo Herr Tilo Nadler, geben Sie alle Hoffnung auf. Ich habe weltweit rund 45 Jahre einen ähnlichen vergeblichen Kampf geführt. Die Artenvielfalt zu retten ginge nur durch die Reduktion der Weltbevölkerung von jetzt über sieben Milliarden auf unter eine Milliarde. Wer das verlangt wird leider für verrückt erklärt oder es werden ihm verbrecherische Absichten unterstellt.
  2. #21

    der mensch....

    Zitat von leostummer Beitrag anzeigen
    Hallo Herr Tilo Nadler, geben Sie alle Hoffnung auf. Ich habe weltweit rund 45 Jahre einen ähnlichen vergeblichen Kampf geführt. Die Artenvielfalt zu retten ginge nur durch die Reduktion der Weltbevölkerung von jetzt über sieben Milliarden auf unter eine Milliarde. Wer das verlangt wird leider für verrückt erklärt oder es werden ihm verbrecherische Absichten unterstellt.
    ...kann die welt nur retten, wenn er sich selbst dezimiert.

    gott sei dank arbeitet der mensch auch konsequent daran. es ist hoch wahrscheinlich, dass es in den nächsten jahren (+/-10) einen atomkrieg geben wird. nein, nicht in der westlichen welt, sondern in der (süd)östlichen (evtl.pakistan/indien - iran/israel - etc.).
    und ich fände das nicht einmal schade. der mensch ist wohl eine laune der evolution und zu dämlich, die umwelt (von der er, und mit der er leben muss) zu hegen, zu pflegen und zu erhalten.
    er ist ein aus der art geschlagenes, verschlagenes und gieriges raubtier, welches sogar zum spaß tötet.

    vielleicht würde ich auch hanf-aktien kaufen, wenn die daraus gedrehten stricke verwendet würden, um diesen umwelt-schacherern, diesen durch dummheit und geldgeilheit und machtgier getriebenen subjekten, den hals lang zu ziehen.
  3. #22

    Zitat von spiekla Beitrag anzeigen
    Naturvölker taugen nicht als Vorbild für die Lösung der Umweltprobleme, weil es den Weg zurück nicht gibt - es sei denn, Sie beschreiten ihn.
    Ich glaube Sie wissen nicht wirklich was Naturvölker sind. Googeln Sie bitte mal. Es ging ja hier nicht darum, ob es ein Weg zurück gibt, gibt es sicher nicht. Es ging um Ihre Behauptung, dass Naturvölker der Umwelt schaden würden - tun sie aber nicht. Die Leute, die mehr oder weniger, im großen Stil Brandrohdung betreiben, gehören nicht zu den echten Naturvölkern. Sicher tun das diese inzwischen sehr kleinen Gruppen der Naturvölker auch, aber in einem überschaubaren, akzeptablen Rahmen.
  4. #23

    Zum Beispiel

    Zitat von Tsardian Beitrag anzeigen
    Warum werfen sie dann ihren Rechner nicht aus den Fenster und leben fortan nur noch im Wald, ohne Strom, Wasser und alle anderen Errungenschaften der modernen Zivilisation? Sind doch schließlich die "Wilden" ihr Vorbild.
    weil man das in unseren Baumvorgärten, die sich Wälder schimpfen, schlicht gar nicht darf? Und das seit Jahrhunderten.

    Früher wurden Wilderer noch von den Vorfahren diverser adeliger und nichtadeliger Plagiatoren und Nichtplagiatoren hingerichtet.
  5. #24

    Das wär`s !

    Zitat von leostummer Beitrag anzeigen
    Hallo Herr Tilo Nadler, geben Sie alle Hoffnung auf. Ich habe weltweit rund 45 Jahre einen ähnlichen vergeblichen Kampf geführt. Die Artenvielfalt zu retten ginge nur durch die Reduktion der Weltbevölkerung von jetzt über sieben Milliarden auf unter eine Milliarde. Wer das verlangt wird leider für verrückt erklärt oder es werden ihm verbrecherische Absichten unterstellt.
    Das wäre ein tolles Ding, nur noch 1 Milliarde Menschen auf der Erde. Es wäre Platz für alle da . Jeder könnte sich ein Haus bauen mit großem Grundstück. Keine Wohnsilos mehr. Wahrscheinlich wären auch keine Kriege mehr nötig um die Ressourcen. Ich habe das Gefühl, irgend etwas läuft langsam aber sicher gewaltig aus dem Ruder, so wie es jetzt ist.

    n01
  6. #25

    Der Autor ist wohl noch etwas green,

    Zitat von Hugh Beitrag anzeigen
    Ach ja?
    dass das Land gut Hundert Jahre lang von nichtkommunistischen Nationen besetzt und/oder mit Krieg überzogen und fast in die Steinzeit gebombt wurde und damit herunter gewirtschaftet wurde, findet der Autor nicht erwähnenswert?...
    und das ist ja alles schon 40 Jahre her - da ist es spiegeltypisch
    didaktuischer, den 2. Weltkriegs-Komplex weiterzutraumatisieren.

    Aber es geht um entferntere Verwandte, die Primaten also, die uns
    auch diesmal im wahrsten Sinne des Wortes "vorangehen".
    Im ersten Komment zu diesem thread wird das Bewusstseinsniveau
    der Asiaten beklagt - sicher zu Recht (selbst im hochentwicklten
    Japan lechzt man noch nach Walfleisch).

    Die Asiaten sind in ihren 20ern, wir sind pensionsreif (und dahin gehen
    wir in Europa ja auch). Mit 20 hat man Hoffnungen und Illusionen,
    null Erfahrung, alles aus nichternstzunehmenden Filmen gelernt
    und zuviel Sex im Kopf, wie jeder junge Primat - love is a battlefield !
    Das ist ja SO wichtig, und jetzt muss ich schnell was abschlingen...
    Also mit dem Bewusstsein wird das sicher zu lange dauern.

    Dann denke ich daran, dass in Europa im Jahr hundertttausende
    Katzen und Hunde sterilisiert werden weil - wenn die sich weiter
    fortpflanzen, so das durchaus nachvollziehbare Argument,
    dann ist das geradezu Tierfolter - das wird jede barmende
    Tierschutzdame sofort bejahen.

    Wir brauchen bei einer ganz bestimmten Primatenrasse ein
    ebensolches Programm - ich will den Namen aber lieber nicht nennen,
    sonst fliege hier noch hochkant aus dem Forum
    wegen irgendeiner eingebildeten Diskriminierung...
  7. #26

    Zitat von Tsardian Beitrag anzeigen
    Warum werfen sie dann ihren Rechner nicht aus den Fenster und leben fortan nur noch im Wald, ohne Strom, Wasser und alle anderen Errungenschaften der modernen Zivilisation? Sind doch schließlich die "Wilden" ihr Vorbild.
    Was soll denn dies? Mitgefühl scheint ihnen ein Fremdwort zu sein. Wenn wir wollen, dann können wir hochtechnisiert leben und doch unsere Umwelt pflegen, schützen! Doch es gibt zu viele Menschen denen nur ihr Ego wichtig ist. Es ist traurig, wie viel Stumpfsinn auf der Welt herschen.
  8. #27

    Zitat von esdarfnichtwahrsein Beitrag anzeigen

    und das ist ja alles schon 40 Jahre her - da ist es spiegeltypisch
    didaktuischer, den 2. Weltkriegs-Komplex weiterzutraumatisieren.

    Aber es geht um entferntere Verwandte, die Primaten also, die uns
    auch diesmal im wahrsten Sinne des Wortes "vorangehen".
    Im ersten Komment zu diesem thread wird das Bewusstseinsniveau
    der Asiaten beklagt - sicher zu Recht (...)
    über Ihren Rassismus diskutiere ich nicht. Dafür hab ich nur Verachtung.

    Dass das, über das ich schrieb, die Grundlage der heutigen Misere darstellt,
    sollte auch Ihnen zumindest verständlich sein. Die Halbwertzeiten zB von Dioxin und der anderen Giftstoffe, die damals über sowohl für die Ernährung nötiges Ackerland, was die heutige Nutzung von unbelasteter Waldfläche für die Landwirtschaft notwendig macht, als auch 17% der damaligen Waldflächen, was sich halt heute in zerstörten Lebensräumen für Primaten darstellt, gesprüht wurden, sind so hoch, dass, dass das Geschehen
    mehr als vierzig Jahre her ist, noch keinerlei Relevanz hat. (in ein paar hundert Jahren.... vielleicht)
    Es ging mir schlicht darum Ursache und Wirkung, die der Autor auf den Kopf gestellt hatte, wieder auf die Füße zu stellen.
    Und, hätten Sie sich nicht nur an meinem Text abarbeiten wollen, wäre es Ihnen aufgefallen, dass der Autor mit der von mir zitierten Zeile den Zeitpunkt Anfang 1993 markiert. Das war also erst 18 Jahre nach dem Ende des Vietnam Krieges, erst 20 Jahre nach dem letzten der Sprühflüge, mit denen das Land entlaubt wurde.

    Wie Sie das mit dem 2. Weltkrieg verwechseln können erschließt sich mir nicht so richtig. Da kann ich nur was vermuten. Aber wie ich weiter oben schrieb, darüber werde ich nicht mit Ihnen diskutieren.
  9. #28

    es gibt nur eine Rettung:

    möglichst viele Ei und Samenzellen der bedrohten Arten einzufrieren um sie dann in 10, 20 oder 50 Jahren von Affenleihmüttern austragen zu lassen.

    Im besten Fall ist bis dann die Möglichkeit, eine ganze DNS ohne Reproduktion zu kopieren ausgreift, und es lassen sich auch komplette Kopien auf Massenspeicher erstellen.
    (Und zurück in das Affenei kopieren..)

    Eine problematische Komponente bleibt:

    von wem lernen die Nachkommen/Klone, wie man sich als Affe verhält ..
    (bisher gibt es nur eine Affenart, die den Nachkommen schriftliche Anweisungen hinterlassen kann)








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