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Armutsrisiko in Deutschland: OECD empfiehlt weniger Stütze für Geringverdiener

Die schwarz-gelbe Hartz-IV-Reform hat einen Proteststurm ausgelöst, jetzt kritisiert auch die OSZE die Bundesregierung: Nach Erkenntnissen der Organisation ist das Armutsrisiko in Deutschland besonders hoch. Aber nicht weil Geringverdiener zu wenig Geld bekommen - sondern zu viel.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...719926,00.html
  1. #500

    Schnaps, Koks und Viagra

    Zitat von kjeasy Beitrag anzeigen
    wo bleibt der Schnaps, Koks und Viagra?
    Vielleicht haben Sie registriert, dass die zwei Bier monatlich nicht mehr zum Paket zählen. Kokain ist ausserhalb jeder Diskussion, es sei denn als Derivat vom Zahnarzt, und, Viagra wird m.W. im Falle mangelnder Lebensfreunde durch Behinderungen wie Impotenz zweimal im Monat von der Krankenkasse übernommen.

    Allerdings wird heute Diabetikern die notwendige Diät verweigert, so daß die früher ableben, zugunsten der öffentlichen Kassen. Damit kommen wir auch gleich zum Sozialbewußtsein, von Ihnen als Anachronismus Nächstenliebe umschrieben.

    Damals, vor langer langer Zeit, gab es mal die Idee, dass es doch Christenpflicht sei, seine Mitmenschen nicht verhungern zu lassen.
    Es handelt sich nicht, wie von Ihnen behauptet, um Nächstenliebe, sondern um ein generelles Konzept. Nur pathologischen Soziopathen mangelt es an Emphatie. Wie wir Deutschen aus unserer Geschichte wissen, ist dieser Mangel durchaus in breiten Bevölkerungsschichten vorhanden.

    Dann bot man aus Menschenfreundlichkeit auch noch eine, wenn auch bescheidene Bleibe.
    Wollen Sie eine Märchenstunde abhalten? Je nachdem, um wen es sich handelte, wurde Unterkunft für eine Nacht im Stall gewährt, vielleicht. Zur Ernte-Zeit konnte sogar ein Minijob abfallen, als Helfer.

    Mittlerweile sind diese Grundgedanken der Nächstenhilfe aber regelrecht verkommen zu dem ganz anderen Grundgedanken, dass ich als Bedürftiger genau so gut leben möchte wie jemand, der sein Leben aus eigener Kraft bestreitet.
    Wenn breite Bevölkerungsschichten um Ihre Rechte als Menschen betrogen werden, ist ja wohl eine Entschädigung für den Betrug angemessen. Ansonsten verweise ich auf den Bezug zur Geschichte. Soll ich Ihnen erklären, wie es zur Definition dieser Rechte gekommen ist? Kennen Sie den westfälischen Frieden?

    Nein, da bin ich gegen.
    Warten wir es ab, bis es Sie trifft, oder Ihren nahen Angehörigen.

    Ich möchte nicht, dass in unserem Land jemand Hunger leiden oder unter der Brücke schlafen muss.
    Selbst das geschieht immer häufiger. Wir hatten seit Einführung von Hartz-4 Hungertote und die Zahl der Obdachlosen nimmt zu.

    Aber wenn es solchen Leuten schon genau so gut geht oder besser als einem Arbeiter, der jeden Tag seine Überstunden ableistet, das finde ich geht zu weit.
    Mit welchen Arbeitern vergleichen Sie denn hier? Unsere Arbeiterelite verdient noch immer besser als Assistenzärzte im Klinikum.

    Keinem Hilfe-Empfänger geht es gleich gut oder besser, als einem Arbeiter. Sollte es einem Arbeiter auf Grund krimineller Lohnzahlung oder verdeckter Subventionen an parasitäre Arbeitgeber per Minijob-Lohn etc. schlechter gehen, hätte der Anspruch auf Beihilfen, die ihn immer wirtschaftlich besser stellen werden, als jemanden ohne Beschäftigung.
  2. #501

    :---)))

    Zitat von davincione Beitrag anzeigen
    Tja, da haben aber andere besser verstanden!
    Trotz des falschen Textes!
    Warten wir die Gesetzesänderungen ab.

    Ich gehe davon aus, dass das die Förderung des Einkuschelns abgeschafft wird.
  3. #502

    Einschätzungen

    Zitat von Kontrastprogramm Beitrag anzeigen
    Warten wir die Gesetzesänderungen ab.

    Ich gehe davon aus, dass das die Förderung des Einkuschelns abgeschafft wird.
    Sicher, was ist dagegen schon ein INTERNATIONALER Vergleich von über 30 (reichen) Mitgliedsstaaten!!!


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