Armut in den USA: "Vielleicht sollte Obama mal hierher kommen"

In Kalifornien zeigt sich das ganze Ausmaß der US-Schuldenmisere:*Die Arbeitslosigkeit ist hoch, die Regierung überfordert - mancherorts fehlt der Polizei das Geld, um Diebe zu jagen. Tausende rutschen in die Armut, selbst die Mittelschicht hat Angst vor der Zukunft.*Ein Besuch bei den Opfern der Krise.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...786372,00.html
  1. #260

    Falls

    Zitat von atta-troll Beitrag anzeigen
    Tja - anstatt seinen Finanzminister in die EU zu schicken, um anderen Staaten unerwünschte Ratschläge zu erteilen, sollte Obama sich mal lieber um die Probleme in seinem eigenen Land kümmern. Hier könnte er schon mal anfangen. Diesen Leuten zu sagen, sie sollten nicht schwarz sehen bzw. sich keine Sorgen machen, grenzt schon an Zynismus. Positiv denken ist eine sache, aber Ignoranz und Schönfärberei eine andere. Aber außer pathetischer Rhetorik hat Obama nun mal nichts drauf...Ein Versager in allen Bereichen.
    sie es noch nicht wissen sollten, auch in Kalifornien blockieren die Republikaner saemtliche Massnahmen die Reichen zu besteuern. Obama hat dafuer gesorgt, dass das Arbeitslosengeld von einem halben Jahr auf zwei Jahre erhoeht wird und er will es noch weiter erhoehen. Dafuer musste er bei den Republikanern einen hohen Preis bezahlen. Es sind die Republikaner, die fuer die Armut im Lande verantwortlich sind, weil sie Corporations und die Reichen beschuetzen und jeglichen Ansatz, diese gerechter zu besteuern im Keim ersticken.
  2. #261

    der kluge Deutsche jedoch ...

    Zitat von DasReptil Beitrag anzeigen
    Tja die dummen Amis raffen halt auch im Angesicht des Niedergangs immer noch nicht wer Ihnen den Mist eingebrockt hat. Bei soviel Lernresistenz kann man wirklich nur noch mit dem Kopf schütteln.
    Der kluge Deutsche hämt noch über den dummen Ami und merkt darüber nicht, wie ihm selber von einer kriminellen Mischpoke das letzte Hemd genommen wird. Und er glaubt nur zu gern die Mähr vom "gemeinsamen Haus Europa", in dessen Namen dies geschieht ...
  3. #262

    Mal nachdenken warum.

    Zitat von Chris110 Beitrag anzeigen
    ...was schreiben die Medien nur?
    Gemessen an diesen Zahlen steht Kalifornien sehr gut da.
    Die haben allenfalls eine politische Krise.
    Sieht gut aus. Und die Welt, der Spiegel, ManagerMagazin, Tagesschau etc etc haben alle keine Ahnung.
    Und Lehrer und Polizisten entlassen die nur, weil es gut aussieht...
  4. #263

    Es gibt keine dummen Fragen, hieß es zu meiner Schul-

    Zitat von Dumme Fragen Beitrag anzeigen
    Sagte nicht ein gewisser Herr Marx genau das voraus? Das der Kapitalismus an seinen eigenen Widersprüchen scheitern wird? Aber vermutlich war er im Herzen zu sehr Demokrat ("Diktatur des Proletariats" = Absolute Mehrheit im Parlament) als das er sich das chinesische Modell des "Staatsmonopolkapitalismus" (freie Marktwirtschaft mit absolutistischer Herrschaft) hätte vorstellen können... ;-)
    zeit!
    Und das ist nun schon gar keine, sondern endlich auch mal ein höchst interessanter wie philosophisch zu betrachtender Denkansatz.
    Denn schießlich zählt Marx - was viele konservative Leuchten gar nicht wissen - auch zu den weltweit bedeutendsten Philosophen.
    Wie würde Marx also das "chinesische Modell" einer Mixtur aus beiden Systemen sehen und beurteilen?
    Würde er an einen Sieg dieses "neokommunistischen" Systems glauben bzw wünschen, auch weil Dieses um so viel schneller und handlungsfähiger ist, wie eine sich nicht erneuernde Fettaugen-Demokratie, die sich in Spiegelgefechten parlamentarisch selbst verschleißt?
    Provokante Fragen sind das...
  5. #264

    Re

    Zitat von Kirk70 Beitrag anzeigen
    Sieht gut aus. Und die Welt, der Spiegel, ManagerMagazin, Tagesschau etc etc haben alle keine Ahnung.
    Und Lehrer und Polizisten entlassen die nur, weil es gut aussieht...
    Ich schätze einmal, dass die Schere zw. arm und reich dort besonders groß ist. Ebenfalls gelingt es in Kalifornien nicht, Steuererhöhungen durchzusetzen. Dann entlässt man eben Beamte.

    Aber die Staatsfinanzen selbst sehen doch gut aus. Dieser Staat ist nicht pleite; 19% des BIP, sind doch ein Witz. Zum Vergleich, Griechenland 158%/BIP. Italien 120%/BIP. Deutschland 82%/BIP.
  6. #265

    .

    Zitat von aleger3 Beitrag anzeigen
    hat nach meiner Info versucht, die Steuern zu erhöhen, angesichts der Zustände das einzig Richtige, und wurde gnadenlos von der Reichenlobby, sprich seiner eigenen Partei, ausgebremst.
    Nein das war nicht die "Reichenlobby", sondern die Buerger. Eine solche Entscheidung geht hier ueber ein Plebiszit (etwas das die Deutschen inzwischen scheuen wie der Teufel das Weihwasser), es wurde alles moeglich probiert die Steuern zu erhoehen, des Volkes Wille war 'Nein'.
  7. #266

    .

    Zitat von plleus Beitrag anzeigen
    Mit 100K p.a. sind Sie aber sehr weit vom Mittelstand der USA weg.
    Allerdings nicht in Californien...

    Sogar Brentwood, CA (ungefaehr 35 km von Stockton entfernt, um das ging's im Artikel) hatte vor 6 Jahren schon ~$80k
  8. #267

    .

    Zitat von kkonline Beitrag anzeigen
    Der Spiegel schreibt hier, Kalifonien sei pleite, weil es 19 Milliarden Dollar Schulden habe.

    Zum Vergleich: Deutschland hat mehr als 2000 Milliarden Euro Staatsschulden, also knapp 3000 Milliarden Dollarden.

    Kalifornien hat übrigens ungefähr 37-40 Millionen Einwohner, also circa halb so viele wie Deutschland.

    Schade, dass Recherche heute unter der Würde der Spiegel-Journalisten ist.
    Richtig! Sogar so 'ne Wirtschaftsmikrobe wie Niedersachsen hat bei weitem mehr Schulden. Und die sind ja inzwischen wirklich professionelle Bettler (haben effektiv noch nix zum BIP der Bundesrepublik beigetragen).

    Allein auf die Effektivitaet berechnet (BIP pro Kopf) schlaegt Californien Deutschland um laengen....
  9. #268

    .

    Zitat von Jay's Beitrag anzeigen
    sie es noch nicht wissen sollten, auch in Kalifornien blockieren die Republikaner saemtliche Massnahmen die Reichen zu besteuern.
    Nein, das waren die Buerger. Mal die letzten paar Jahre kucken was da alles an "Propositions" auf den Ballots war, und wieviel durchgegangen ist. Zum Beispiel hatten die Legislator zu Arnie's Zeiten die geniale Idee eine neue Besteuerung durch zusaetzliche Auto-"Gebuehren" zu erzielen. Wurde eiskalt via Proposition (Plebiszit) abgewaehlt...

    Zitat von Jay's Beitrag anzeigen
    Obama hat dafuer gesorgt, dass das Arbeitslosengeld von einem halben Jahr auf zwei Jahre erhoeht wird und er will es noch weiter erhoehen. Dafuer musste er bei den Republikanern einen hohen Preis bezahlen.
    Jetzt verwechseln sie aber schon fuer was Federal vs. State zustaendig ist, oder?
  10. #269

    Blick in die Zukunft

    Heute Amerika, morgen Deutschland. Die Weichen sind doch gestellt. Deutschland übernimmt die Schulden europäische Pletiestaaten... und wer zahlt die dann wohl zurück?

    Deshalb: lasst diejenigen Insolvenz anmelden die insolvent sind. Keine Insolvenzverschleppung. Den Insolvenz ist nicht das Ende sondern ein Neuanfang.