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Arktisches Franz-Josef-Land: Im Eisbrecher zur Eisbären-Eisscholle

Franz-Josef-Land, die nördlichste Inselgruppe der Welt, ist ein enorm karges Fleckchen Erde. Eisbären und Möwen fühlen sich hier trotzdem wohl, nur selten statten ihnen Menschen einen Besuch ab - Michael Martin wagte sich per Eisbrecher in die arktische Einsamkeit.

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...777219,00.html
  1. #1

    Eisbärenfamilie wohlauf

    Eine ähnliche Fahrt von Tromso startend mit einem speziellen Artiksschiff um das benachbarte Spitzbergen herum war uns einst auch gegönnt - und die Eindrücke sind sehr ähnlich (die Einsamkeit auch).

    Die im Bericht erwähnte "Kapitan Dranitsyn" ist schon seit einigen Jahrzehnten für touristische Arktisreisen von Murmansk aus im Dienst - ihr Heimathafen ist Murmansk, wo sie regelmäßig anzutreffen ist.

    Zwecks der Eisbär-Familie sollte sich Michael Martin keine Sorgen machen. Für sie ist die Schwimmübung zurück ans Land ein Klacks - die umliegenden Eisschollen sind zudem willkommene "Inselchen".

    Eisbären sind ausgezeichnete Schwimmer - selbst Strecken bis zu 100 Kilometer können sie in der Hochsee überbrücken.
  2. #2

    Coole Nummer

    Der Autor steht an der Reeling eines 24.000Ps-schwerölbetriebenen-Eisbrechers und schaut hilflos von oben auf den schmelzenden Lebensraum der Eisbären - Respekt, Herr Martin, Respekt!
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erst die Perestroika von Michail Gorbatschow erleichterte den Zugang, wenn auch nur für kurze Zeit. Unter Putin wurden Reisen bald wieder erschwert.

    Arktisches Franz-Josef-Land: Im Eisbrecher zur Eisbären-Eisscholle - SPIEGEL ONLINE
    Wie immer: Gleichzeitig wirbt Russland aktiv die Möglichkeiten des arktischen Tourismus - Tourismus in russischer Arktis: Stimme Russlands - und schließt den Zugang dazu. Das einzige Plus - je weniger Reisende sich dazu wagen, alle Barriere zu überwinden, desto unberührter bleibt das Gebiet.


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