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Ariane Friedrichs Selbstjustiz: Der Spießrutenlauf

DPAAriane Friedrich hat den Namen und Wohnort eines Mannes bekannt gegeben, der ihr eine obszöne Mail geschickt haben soll. Mit der Veröffentlichung will sie sich aus der Opfer-Rolle befreien. Fraglich, ob ihr das so gelingt.

http://www.spiegel.de/panorama/leute...829286,00.html
  1. #1

    Sieh da, man hat den rechtstaatlichen Weg enddeckt.
    Selbstjustiz durch einer Polizeibeamtin, geht garnicht.
    Damit soll keinesfalls der Schweinkram des "Täters" beschönigt werden, keinesfalls.
    Aber offensichtlich gibt es ja noch andere Personen mit gleichem Namen und gleicher Adresse.
    So wird Opfer zum Täter...
  2. #2

    Merkwürdig ....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ariane Friedrich hat den Namen und Wohnort eines Mannes bekannt gegeben, der ihr eine obszöne Mail geschickt haben soll. Mit der Veröffentlichung will sie sich aus der Opfer-Rolle befreien. Fraglich, ob ihr das so gelingt.

    Ariane Friedrichs Selbstjustiz: Der Spießrutenlauf - SPIEGEL ONLINE
    ... das in allen Medien jetzt auf Fr. Friedrich herumgehackt wird, als ob es darum ging, ob sie sich schuldig gemacht hätte.

    Was wollen wir denn? Das wenn jemand angegriffen wird er (bzw. sie) schön brav stillhält, damit der Täter (oder die Täterin) sich auch ja nicht verletzt ?!?

    Was für ein Schwachsinn ! Ich finde absolut richtig, was sie gemacht hat. Wer angegriffen wird, hat das Recht sich zu verteidigen. Bravo.

    Wer seine Genitalien fotographiert und ungefragt verschickt, darf sich hinterher nicht beschwere, wenn sie veröffentlich werden. Die Mittel sind durch die Tat gerechtfertigt.
  3. #3

    Unfassbar, daß ausgerechnet eine Polizistin Selbstjustiz begeht.
    Wenn sie (vermutlich über ihre Anwälte vom Provider des Täters) bereits die persönlichen Daten des Inhabers des email-Accounts hat, dann hat sie auch als C-Prominente und Polizistin KEIN Recht, genau so übles Unrecht zu begehen, sondern muss auf die Justiz vertrauen.

    Was, wenn der Inhaber des e-mail Account gar nicht der wirkliche Absender ist?

    Was, wenn es sich um einen Jugendlichen oder einen psychisch kranken Menschen handelt ?

    Mich würde interessieren, ob diese selbstjustiz übende Person das mit ihrem Wildwest-Stil überhaupt bedacht hat und ob sie sich im Klaren darüber ist, daß sie als Beamtin auch im Privatleben das recht und Gesetz zu cahten hat?

    Was, wenn es sich um den gleichen Irrtum handelt ie neulich bei dem 17-jährigen, zu dessen Lynchen bereits im Internet aufgerufen wurde, und der fürs leben traumatisiert wurde, obwohl er unschuldig war und ist?

    WAs, wen sich herausstellt, daß sie das möglicherweise so öfentlich herausposaunt, weil sie im Grune nur mit viel tam-Tam in die Schlagzeilen zurück möchte ?
    Irgendwie erinnert mich das an den FAll eines gewissen Wettermoderators, der auch über ein Jahr lang als "vergewaltiger" gehandelt wurde....

    Nur, weil man Frau ist, hat man nicht das recht, sich über das Gesetz zu stellen.

    Ich hoffe, das hat auch berufliche Konsequenzen, so Jemand hat sich selbst - als definitiv ungeeignet für den Polizistenberuf - selbst dusqualifiziert.
  4. #4

    Opfer produzieren Opfer

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ariane Friedrich hat den Namen und Wohnort eines Mannes bekannt gegeben, der ihr eine obszöne Mail geschickt haben soll. Mit der Veröffentlichung will sie sich aus der Opfer-Rolle befreien. Fraglich, ob ihr das so gelingt.

    Ariane Friedrichs Selbstjustiz: Der Spießrutenlauf - SPIEGEL ONLINE
    Ein wundervolles Beispiel, wie ein Opfer von Web-Atacken, den Spieß umdreht und einen anderen Menschen, den vermeintlichen Täter, zum Opfer macht. Opfer haben scheinbar alle Rechte! Während Täter überhaupt keine Rechte haben!

    Nur, hierbei gibt es keine Grenze mehr zwischen Opfer und Täter.
  5. #5

    typisch deutsch, opfer werden zu täter umgespritzt..

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ariane Friedrich hat den Namen und Wohnort eines Mannes bekannt gegeben, der ihr eine obszöne Mail geschickt haben soll. Mit der Veröffentlichung will sie sich aus der Opfer-Rolle befreien. Fraglich, ob ihr das so gelingt.

    Ariane Friedrichs Selbstjustiz: Der Spießrutenlauf - SPIEGEL ONLINE
    und müssen sich rechtfertigen & wer sich bei facebook entblößt und endblödet darf sich nicht wundern.
  6. #6

    Nein hätte gereicht

    Oder gar keine Reaktion. So muss man sich nicht als Opfer fühlen oder Opfer nennen lassen. Opfer wovon oder von wem denn?
    Das männliche Geschlechtsteil ist etwas so Geheimnisvolles, dass es immer ordentlich verpackt sein muss. Ein Mann, der das nicht weiß, ist ein dummer Mann.

    Aber das Foto gefällt mir. Sie strahlt Gelassenheit aus.
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ariane Friedrich hat den Namen und Wohnort eines Mannes bekannt gegeben, der ihr eine obszöne Mail geschickt haben soll. Mit der Veröffentlichung will sie sich aus der Opfer-Rolle befreien. Fraglich, ob ihr das so gelingt.

    Ariane Friedrichs Selbstjustiz: Der Spießrutenlauf - SPIEGEL ONLINE

    Wenn es nicht der Mann mit diesem Namen und diesem Ort ist,
    dann kann er sich doch locker bei der Polizei nackig machen, damit
    sein Name sofort wieder reingewaschen wird.
    Warum macht er das nicht und warum wurde dann sein Name noch
    nicht rehabilitiert?
  8. #8

    ...

    Zitat von jahiro Beitrag anzeigen
    Was für ein Schwachsinn ! Ich finde absolut richtig, was sie gemacht hat. Wer angegriffen wird, hat das Recht sich zu verteidigen. Bravo.
    Also das Bild eines Genitals würde ich jetzt nicht als Angriff bezeichnen. Ich denke da können selbst viele Stalking-Opfer nur den Kopf schütteln, da ihnen wesentlich Schlimmeres zugefügt wurde.

    Und nun stellen Sie sich mal vor, in Ihrem Ort gibt es jemanden der genau so heißt wie sie. Der Mann ist ein Stalker und belästigt sein Opfer seit langem. Nun wehrt sich das Opfer (das zufällig noch promiment ist) und veröffentlich Namen und wohnort dieser Person. Am nächsten Tag klingeln mehrere Menschen bei ihenn und schlagen sie zusammen, weil man Sie für den Stalker hielt. Rufen Sie dann auch noch Bravo?

    Und wer sagt, dass besagter Mann der Stalker ist? Gehackte FB-Accounts sind doch nichts neues. In diesem land gilt bis zur Nachweis einer Tat die Unschuldsvermutung. Wenn wir die nicht hätten, wäre Lynchjustiz an der Tagesordnung...Bravo!!
  9. #9

    1,2,3... Hetzkampagne

    Wenn SPON seine Artikeldichte zum Thema pro Tag auf 3 oder 4 erhöht, die BLÖD auch noch etwas stärker aus allen Rohren schiesst, dann könnt ihr ihr das Leben so richtig vermiesen - und aus dem sich im Affekt wehrenden OPFER wird dann zum Schluss doch noch die Täterin - das wird dann noch mal für ein gutes Dutzend Artikel gut sein!

    Also, weiter so! Feuer frei!


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