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Ariane Friedrichs Selbstjustiz: Der Spießrutenlauf
DPAAriane Friedrich hat den Namen und Wohnort eines Mannes bekannt gegeben, der ihr eine obszöne Mail geschickt haben soll. Mit der Veröffentlichung will sie sich aus der Opfer-Rolle befreien. Fraglich, ob ihr das so gelingt.
http://www.spiegel.de/panorama/leute...829286,00.html
- #130 23.04.2012 23:49 von
Soso, einfach mal jemanden an den Pranger stellen, ohne einen klaren Beweis, ist also völlig okay? Könnte man ja auch mal mit Ihnen machen? Sie haben nichts getan? Mag sein, aber vll jemand mit ihren Namen, sowas kann man leicht konstruieren.
Und schwupps darf man Sie erstmal als Verbrecher outen, Ihrer Meinung nach ja völlig in Ordnung. - #131 23.04.2012 23:52 von
Ich lese gar keine emails von fremden Leuten, warum sollte ich? Da hätte ich ja mords was zu tun bei all dem Spam heutzutage.
Und da sind natürlich auch seltsame Sachen bei, so what, interessiert mich doch nicht. Vor allem mache ich garantiert keine Bilder auf, da wäre ein nackter Mensch noch das harmloseste, was passieren kann.
Buhuhuhu, nackte Menschen, wie gruselig. - #132 24.04.2012 00:30 von
Bedenkend, dass Frau Friedrich sich in Gesetzgebung vermutlich auskennt und ihr Tun wohl nicht strafbewehrt ist, weshalb auch, mit der Zustellung der Email dürfte diese in ihren Besitz übergegangen sein, ist an der Aktion nichts auszusetzen. Und hoffentlich ist das wirkungsvoller als es gemeinhin Anzeigen bei der Polizei wegen Stalkings sind. Das ist nämlich ein Thema gür sich!
Und was der eventuelle Vorwurf einer Verleumdung angeht, so spricht die Email wohl ein anderes Wort und eine Verleumdung kann man fiel einfacher haben - auch mit Hilfe der Polizei. Man muss nur irgendeinen Unsinn zur Anzeige bringen.
All das berücksichtigend, scheint mir die Wahl ihrer Alternative eine zeitgemäße Antwort auf eine zeitgemäße Straftat, die von der Polizei in aller Regel erst dann verfolgt werden kann, wenn es Blut oder Mord gegeben hat.
Besser so! - #133 24.04.2012 02:31 von
[QUOTE=jahiro;10070913]Was wäre denn Ihr Vorschlag? Frauen haben sich gefälligst alles gefallen zu lassen ?UOTE]
Guteste! Wenn nicht die Gefahr eines Herzschlags ihrerseits bestünde, leitete ich Ihnen gern einen Tageseingang eines meiner Fake-Email-Accounts weiter.
Dann würden Sie nicht mehr empört fragen "Frauen haben sich gefälligst alles gefallen zu lassen?". Sie scheinen noch nichtmal zu erahnen was eine Mailadresse auf einen männlichen Namen täglich alles an sexuell übergriffigen Mails erhält wenn mann nicht besonders vorsichtig mit ihr umgeht.
Männer heulen jedoch nicht rum, sondern stellen ihren Spamfilter ein und verschieben das was dann noch im Posteingang landet ungelesen in den Müll. - #134 24.04.2012 03:23 von
Frau Friedrich hat sicher nicht zu ihrem eigenen Besten gehandelt. Ich bin mir sicher, dass jetzt einige ehrgeizige Anwälte parat stehen, um jedem der betroffenen Namensträgern zu einer Zivilklage gegen sie zu raten, falls auch nur ein Nachbar oder Kollege denjenigen schief angeschaut, beleidigt, oder gar bedroht hat. Die Veröffentlichung des Namens war eine völlig unüberlegte Kurzschlussreaktion und so etwas darf einer Polizistin einfach nicht passieren. Was daran mutig gewesen sein soll, erschließt sich mir auch nicht, vielleicht kann mir das ja hier noch jemand erklären.
- #135 24.04.2012 03:52 von
Selbsternannte Experten
Zitat aus dem Artikel:Wiederkehrende, unerwünschte Kontaktaufnahmen bezeichne man nicht als Stalking, wenn diese nicht mindestens vier bis sechs Wochen andauerten, sagt Rita Steffes-enn, stellvertretende Leiterin des Darmstädter Instituts Psychologie und Bedrohungsmanagement.
Aha, und wer legt das fest wann es sich um Stalking handelt und nicht "nur" um eine abgemilderte Form der Belästigung?
Wenn ein Opfer der Meinung ist, sein persönliches Leidenslimit erreicht zu haben, dann soll dieses sich auch verteidigen dürfen. Und zwar auf die gleiche Art und Weise wie es engegriffen worden ist.
Aber klar, eine stellvertredende Leiterin, eines aus meiner Sicht eher fragwürdigen Instituts, weiß natürlich alles zu dem Thema und hat wohl leider noch nie unter einem solchen Angriff gelitten. Daher auch das geringe Verständnis und die indirekte Aufforderung auch noch die andere Backe hinzuhalten.
Anne Friedrichs wird wegen ihrer Bekantheit als SPortlerin gestalkt, nicht als Polizistin, die sie im zivilen Leben zufällig ist.
Wer trägt eigentlich die Kosten für solch einen Kropf von Institut? Vielleicht könnte dessen Abschaffung einen Beitrag zur Haushaltskonsolidierung Hessens leisten oder das Geld sogar der Polizei zu Gute kommen. Denen fehlt es nämlich hinten und vorne an allem. Bald müssen die, wie in Mexiko, ihr Benzin für die Dienstfahrzeuge aus der eigenen Tasche zahlen. - #136 24.04.2012 04:47 von
- #137 24.04.2012 04:50 von
- #138 24.04.2012 04:53 von
- #139 24.04.2012 04:55 von
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