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Argentinien: Abgeordnete nicken Enteignung von Repsol ab

REUTERSDer spanische Repsol-Konzern hat den Kampf um seine Tochter YPF vorerst verloren. Das argentinische Parlament stimmte der teilweisen Verstaatlichung der Ölfirma zu. Der umstrittene Schritt könnte ein Fall für die Richter werden.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...831282,00.html
  1. #20

    Das "System K" versucht mit alle Mitteln und schnellstmöglich das Niveau von Albanien oder Nord Korea zu erreichen. Das Volk ist sowieso seit die Falkland Invasion vollkommen indoktriniert. Repsol war Steuerzahler Nr. 1. Der Betrag fehlt zukünftig und womit zahlt Argentinien an REPSOL?
  2. #21

    Da hat der Forist..

    Zitat von CHANGE-WECHSEL Beitrag anzeigen
    Woher haben Sie denn ihr Wissen über Recht? Aus der BILDzeitung?
    Es ist ganz einfach:
    Sind die "Rechten" an der Macht, dann werden die Linken unterdrückt, eingesperrt und enteignet.
    Zum Wohle der.....
    aber die Weisheit und die Wahrheit mit Löffeln gefressen: Alles Privateigentum enteignen zum Wohle des Staatseigentums. Wem das nicht passt, dem wird im Anschluss die Freiheit enteignet, natürlich zum Wohle des Staatseigentums. Echt widerliches Geschreibsel.
  3. #22

    Zitat von 8054056 Beitrag anzeigen
    Gerade im Energiebereich wird deutlich, wie sehr die Konzerne Profite abschöpfen, die ihnen naturgemäß nicht zustehen.

    Anstatt eine lächerliche Meldebehörde zu schaffen, sollten sich die Koalitionsparteien die vernünftige Entscheidung der argentinischen Regierung zum Vorbild nehmen.
    Was genau meinen Sie denn mit "naturgemäß nicht zustehen"? Ich habe mir gerade spaßeshalber mal die Zahlen von Repsol von 2011 angeschaut, da stehen 63,7 Mrd Umsatz gegen 4,8 Mrd Gewinn vor Steuern. Das sind etwa 7,6% Umsatzrendite. Finden Sie das zuviel? Das ist aber eine Rendite, die durchaus im gängigen Bereich ist, Siemens hat weniger, Apple dagegen viel mehr. Steht Aplle deswegen "naturgemäß weniger" zu und sollte deswegen enteignet werden?
    Wollen Sie in Zukunft den Unternehmen vorschreiben, wieviel sie verdienen dürfen?
    Das einzig kritikwürdige, was ich an der ganzen Situation sehen kann is, dass es in velen Ländern , auch Argentinien, bei der Energieversorgung einfach keinen Wettewerb gibt, da wurde nicht privatisiert, um mehr Wettbewerb zu schaffen, sondern um Löcher im Staatshaushalt zu stopfen. Angesichts der Zahlen kann man nicht ernsthaft behaupten, dass Repsol Argentinien übermäßig ausbeutet.
  4. #23

    Zitat von daclaro Beitrag anzeigen
    Das "System K" versucht mit alle Mitteln und schnellstmöglich das Niveau von Albanien oder Nord Korea zu erreichen. Das Volk ist sowieso seit die Falkland Invasion vollkommen indoktriniert. Repsol war Steuerzahler Nr. 1. Der Betrag fehlt zukünftig und womit zahlt Argentinien an REPSOL?
    Erst einmal wird schnellstmöglich wieder das Niveau von 2001 erreicht werden, inklusive Staatsbankrottt.
    Was jetzt folgen wird, ist zwangsläufig: massive Kapitalflucht aller ausländischen Investoren (wo Eigentumsrechte nach Gutdünken der Staatsmacht ausgelegt werden, muss man sehen, dass man Land gewinnt, bzw. eben verlässt...)
    Ebenfalls zwangsläufig sind dann die repressiven staatlichen "Gegenmaßnahmen": Devisen- und Kapitalverkehrskontrollen, vielleicht gibt es auch mal wieder einen schönen Corralito:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Corralito
    Letztendlich bleibt (wie es ja auch einigen "Spezialisten" als "Lösung" der Euro-Krise vorschwebt) allerdings immer nur der Weg über die Notenpresse, wenn die Devisenreserven aufgebraucht sind.
    Dann lachen die Bürger allerdings nicht mehr und freuen sich über die Enteignung "zum Wohle des Volkes" - im Gegenteil:
    Argentinien weint schon wieder
    Denn bei einem Staatsbankrott geht nun einmal nicht der Staat zu Konkurs, sondern immer seine Bürger.
    Allerdings muss man den Argentiniern zugestehen, dass sie aufgrund der leidvollen historischen Erfahrungen mit der "Wirtschaftskompetenz" ihrer Politiker ziemliche Überlebenskünstler geworden sind und grundsätzlich kein Vertrauen mehr in ihren Staat haben. Viele Argentinier halten daher ein Konto im Ausland (vorzugsweise Uruquay), was ihnen beim Staatsbankrott 2001 die finanzielle Existenz gesichert hat. Aber selbst diesen Fluchtweg will die "fürsorgliche" argentinische Regierung ihren Bürgern versperren, was die massive Zunahme der Zoll- und Devisenkontrollen an den Grenzen anzeigt. Nützen wird aber auch das letztendlich nicht viel.
  5. #24

    Staatsbankrott ...

    Zitat von redhead72 Beitrag anzeigen
    Erst einmal wird schnellstmöglich wieder das Niveau von 2001 erreicht werden, inklusive Staatsbankrottt.
    Was jetzt folgen wird, ist zwangsläufig: massive Kapitalflucht aller ausländischen Investoren (wo Eigentumsrechte nach Gutdünken der Staatsmacht ausgelegt werden, muss man sehen, dass man Land gewinnt, bzw. eben verlässt...)
    Ebenfalls.....
    Die Regierung Kirchner war es, die Argentinien aus dem von Menem und Konsorten herbeigeführten Staatsbankrott herausgeführt hat. YPF wurde auf Druck von IWF und Weltbank privatisiert. In Brasilien haben die das auch versucht, nur in Brasilien gibt es den berühmten "jeitinho", d.h. die PETROBRAS ist eine private Staatsfirma, die heute zu den grössten Ölkonzernen der Welt gilt. Dieses Manouver hat Dilma Rousseff durchgeführt, deshalb ist sie zu recht heute Präsidentin Brasiliens.
  6. #25

    Machen Sie sich da mal keine Sorgen .

    Zitat von ödi Beitrag anzeigen
    Und Morales enteignet in Bolivien, Luis Almagro Lemes, Aussenminister von Uruguay, hält Enteignungen prinzipiell für richtig. Später wird sich dann wieder darüber beklagt, das keine Investoren in Südamerika tätig werden.
    Außer der 5 - 10 % dissozialen Oberschicht mit nichtsnutzigen Anhängseln + Mätressen wird sich wohl kaum jemand beklagen wollen .

    Warum auch ?
  7. #26

    Kapital ...

    Zitat von knobel Beitrag anzeigen
    In solchen Ländern sollte man einfach nix mehr investieren. Der IWF (und damit auch wir) wird sich von Zeit zu Zeit schon drum kümmern, dass dort nicht alles vor die Hunde geht. BTW hätte sich Repsol des Risikos bewusst sein müssen; wenn nicht werden sie jetzt ja hoffentlich was gelernt haben.
    Argentinien und Brasilien können sich vor Fluchtkapital, das ins Land strömt kaum retten, haben hohe Regulierungshürden aufgebaut und nehmen jede Menge Transfer-Steuern ein. Auch direkte Investitionen nehmen stark zu, Ihre Befürchtungen sind unbegründet.

    Natürlich haben die lateinamerikanischen Länder zugelernt, IWF und Weltbank bleiben vor der Tür. Investitionen werden nur zu eigenen Bedingungen akzeptiert, wer was dagegen hat bleibt draussen. Funktioniert sogar in Venezuela, wo Repsol in die Erdölförderung investiert.
  8. #27

    welche Freiheit?

    Zitat von knobel Beitrag anzeigen
    aber die Weisheit und die Wahrheit mit Löffeln gefressen: Alles Privateigentum enteignen zum Wohle des Staatseigentums. Wem das nicht passt, dem wird im Anschluss die Freiheit enteignet, natürlich zum Wohle des Staatseigentums. Echt widerliches Geschreibsel.

    Von welcher Freiheit sprechen sie?

    Die Freiheit des Kapitals und die Freiheit, sich seinen Sklaventreiber, für den man ein Leben lang malocht, sich selbst aussuchen zu dürfen?

    Ich glaube, sie haben Angst, dass sie im Leben mal selbst für sich arbeiten müssen! Dieser Gedanke treibt ihnen wohl die Schweißperlen ins Gesicht.








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