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ARD-"Tatort" über Uwe Barschel: Video vom Wannenrand

NDRTohuwabohu um Uwe Barschel, Tom Buhrow und Kommissar Borowski: Im Kieler "Tatort" geht es um den mysteriösen Politikertod vor 25 Jahren. Versatzstücke aus der Medien-Realität sollen den Verschwörungsthriller so aussehen lassen, als würde der Fall wahrhaftig neu aufgerollt.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/tato...-a-860832.html
  1. #1

    Krimithema verfehlt

    Die Kritik hier: TV-Kritik zum NDR-Tatort – LaTrash.de finde ich auch ziemlich passend. Wieso geht man bitte in einem Tatort einen echten Fall an, der wohl niemals mehr wirklich gelöst werden kann? Ein wichtiges Thema wird damit in einem Krimi verwurstet, und für jene, die das damals nicht mitbekommen haben, wird der Tod von Barschel damit zur reinen Fiktion.
  2. #2

    Wieso haben die Sternreporter Barschel in der Badewanne gefunden?

    -weil sie nicht wussten wie man "Chaiselongue" schreibt.
  3. #3

    Schreibende und die Wirklichkeit ...

    Der Tod Uwe Barschels ist mitnichten ausreichend aufgeklärt und "abgeschlossen" wurden die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Lübeck bekanntlich ausschließlich auf politisches Betreiben eine - damals sozialdemokratisch geführten - Landesregierung. Der mit den Ermittlungen beauftragte Lübecker Oberstaatsanwalt hat seine Erfahrungen ausführlich in einem Buch beschrieben.
    ... und darin in der Tat Spekulationen über verschwörerische Kräfte eröffnet. Keine Vermutung ließ sich ausreichend belegen - ebenso wenig aber auch die These vom Selbstmord Uwe Barschels. Wir dürfen nun darüber spekulieren, weshalb die Ermittlungen "von oben" politisch gestoppt wurden. SPIEGEL und SPON unterstellen immer gern Verschwörungstheorien, wenn Spuren in Dunstkreise von Geheimdiensten, Waffenhändlern und politischen Interessengruppen führen, die in der freiheitlichen (westlichen) Welt agieren. Da dürfen solche "Verschwörungen" in der Wirklichkeit nicht vorkommen.
    Dass ein Drehbuchautor des Tatort nun in einem von Fiktion lebenden Medium den Stoff aufgreift, um erneut Spekulationen zu eröffnen, mag gelungen sein, solange er fiktionale Unterhaltung bietet und zum Nachhenken anregt. Vielleicht beschreibt er ja sogar bestehende gesellschaftlicge besser als mancher Journalist mit eingeschränktem Wirklichkeitsanspruch. So, wie Dashiell Hammet oder Raymond Chandler offenkundig Wahrheiten der amerikanischen Gesellschaft erzählten, ohne je von einem wirklichen Fall authentisch zu berichten.
    Vielleicht verdreht er aber auch nachweisbare Spuren zu einem abstrusen Thriller, der weder gute Unterhaltung noch eine gelungene fiktionale Auseinandersetzng mit der Wirklichkeit darstellt. Lassen wir uns überraschen und folgen wir unserem eigenen Urteil.
  4. #4

    Witz komm raus

    Zitat von threadneedle Beitrag anzeigen
    Wieso haben die Sternreporter Barschel in der Badewanne gefunden? -weil sie nicht wussten wie man "Chaiselongue" schreibt.
    Und wer außer Ihnen schreibt in einem Wort "Sternreporter"? Peinlich misslungener Witz.
  5. #5

    Ich fange mal mit dem 1. Schritt an und schaue den TATORT. Dann folgt evtl. ein Kommentar als 2. Schritt. Macht es wirklich Sinn, einen Vorbericht zu kommentieren?
  6. #6

    Es war Mord

    Dass Barschel ermordet wurde, kann nach dem Gutachten des Schweizer Toxikologen Brandenberger als erwiesen gelten; das tödliche Barbiturat wurde ihm beigebracht, als er selbst bereits handlungsunfähig war. Weitere Indizien gibt es, trotz der skandlösen Vertuschungsaktionen von seiten der Genfer und BRD-Behörden. Wer die Mörder waren, wird wahrscheinlich nicht mehr zu klären sein. Mittlerweile spricht manches für den Mossad unter Duldung deutscher Behörden und Verfassungsorgane. Der Mossad steckt wohl auch hinter dem angeblich von Barschel inszenierten von Rainer Pfeiffer ausgeführten "Waterkantgate". Dass es weitere Mitwirkende (pardon "Opfer") gab, zeigte die "Schubladenaktion". Pfeiffer wird nicht reden, solange er noch am Leben hängt. Ich hoffe, der Spiegel wird seine eigene Rolle in dieser Affäre einmal gründlich beleuchten. Herrn Mascolo traue ich das immerhin zu.
  7. #7

    Titel:7mrd vs Grundversorgung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Tohuwabohu um Uwe Barschel, Tom Buhrow und Kommissar Borowski: Im Kieler "Tatort" geht es um den mysteriösen Politikertod vor 25 Jahren. Versatzstücke aus der Medien-Realität sollen den Verschwörungsthriller so aussehen lassen, als würde der Fall wahrhaftig neu aufgerollt.

    Tatort aus Kiel: Borowski ermittelt im Fall Barschel - SPIEGEL ONLINE
    Hallo,

    was hat das noch mit einer grundversorgung zu tuen? Na ja so weiß ich wenigstens wo die 7mrd je jahr bleiben die die GEZ eintreibt.
  8. #8

    Nichts

    - es "ergibt" einen Sinn oder etwas ist sinnvoll. Diese völlig kritikfreie Übernahme von Begriffen aus dem Englischen nervt.

    Was den Tatort angeht: Da halte ich es wie Sie - erstmal gucken und dann ggf. kommentieren. So gut fand ich den letzten Polizeiruf nicht. Wer weiß, vielleicht gefällt mir daher der Tatort umso besser.
  9. #9

    Ich z.B.

    Zitat von feverpitch Beitrag anzeigen
    Und wer außer Ihnen schreibt in einem Wort "Sternreporter"? Peinlich misslungener Witz.
    Ich schreibe auch Bildleser, Briefschreiber und Hammerwerfer in einem Wort, ebenso wie Spiegelredakteur oder meinet wegen auch Wurstverkäuferin. Übrigens auch Witzfigur.


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