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ARD-Ernährungstest mit Mälzer: Haut ins Mett, Jungs!

NDRMampfen mit Tim Mälzer: Der Fernseh-Starkoch wollte für eine TV-Doku wissen, wie gesund sogenannte gesunde Ernährung wirklich ist. Er ließ männliche Testpersonen nach Vorgabe futtern, Wissenschaftler überwachten den Menschenversuch. Ergebnis: Der Körper hält verdammt viel aus.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,817155,00.html
  1. #80

    Zitat von Dr. Fuzzi Beitrag anzeigen
    Wenn die heutige medizinische Forschung/Entwicklung derart falsch und eher dubios ist, frage ich mich doch... warum werden die Menschen immer älter und warum sind wir nicht bei den altbewährten Zaubermittelchen der Druiden und Schamanen geblieben?
    Naja, da spielen viele Faktoren mit - sicher auch Entwicklung von Medikamenten wie Penicillin usw.

    Trotzdem ist die längere Lebensdauer auch darauf zurückzuführen, daß viele Lebensrisiken heute nicht mehr existieren - von gefährlicher, auszehrender Arbeit bis hin zur ungeregelten Ernährung.
    Vereinfachend könnte man sagen, die Zentralheizung trägt mindestens soviel zur Lebensdauer bei wie die ärztliche Kunst.
  2. #81

    Naiv und korrupt !

    Mälzer nehme ich seine Gutmütigkeit und Naivität ja noch ab. Der Spiegel-Schreiber Werner Theurich und die involvierten Professoren
    hingegen sind m.E. korrupt! Theurich weil er diese unwissenschaftliche
    Unsinnsveranstaltung völlig unzureichend kritisiert, wohl um mit wenig Arbeit sein Zeilenhonorar abzukassieren. Die Professoren sind m.E. entweder völlig naiv, unverantwortlich oder vielleicht auch von der Hintergrundindustrie bestochen. Denn was hier als 4-Wochen Ernährungstest inszeniert wurde, hat mit Gesundheitsauswirkungen
    nicht das Geringste zu tun.
  3. #82

    Gesunde Lebensweise senkt (doch!) Risiko für chronische Leiden

    Ich bin da auf einen sehr interessanten und wirklich nachvollziehbaren Bericht aus dem Sommer 2009 gestoßen: Ernährungsstudie - Gesunde Lebensweise senkt Risiko für chronische Leiden (Ach was?!) URL: Ernährungsstudie: Gesunde Lebensweise senkt Risiko für chronische Leiden - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft

    Die momentan vielfach auffällig parallel lancierte Thematik des "Ess, was Du willst, ist egal!" zeigt halt nur einmal wieder, wie gut geschmiert die Lobby- und Marketingmaschinerie der Agro-/chemischen Industrie ist.
    Frischkost macht frisch - Fertigkost macht fertig!
    In diesem Sinne, Guten Appetit!
  4. #83

    Zitat von wyda31 Beitrag anzeigen
    Ich bin da auf einen sehr interessanten und wirklich nachvollziehbaren Bericht aus dem Sommer 2009 gestoßen: Ernährungsstudie - Gesunde Lebensweise senkt Risiko für chronische Leiden (Ach was?!) URL: Ernährungsstudie: Gesunde Lebensweise senkt Risiko für chronische Leiden - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft

    Die momentan vielfach auffällig parallel lancierte Thematik des "Ess, was Du willst, ist egal!" zeigt halt nur einmal wieder, wie gut geschmiert die Lobby- und Marketingmaschinerie der Agro-/chemischen Industrie ist.
    Frischkost macht frisch - Fertigkost macht fertig!
    In diesem Sinne, Guten Appetit!
    Genau diesen Schluss lässt "Ihre" Studie nicht zu, weil sie den Faktor "gesunde Ernährung" - was immer das sein soll - gar nicht herausrechnet. Es geht dort um "gesunde Lebensweise". Es hat niemand bestritten, dass Rauchen, Bewegungsmangel und Übergewicht ungesund sind.
  5. #84

    .

    Zitat von munkelt Beitrag anzeigen
    In den 50er Jahren hieß es: Fleisch ist gesund.
    in den 70er Jahren: Körner und Rohkost sind gesund.
    In den 90er Jahren Salat, Gemüse, Fisch sind gesund.

    Es gibt bis heute keinen eindeutigen Beweis, dass "gesundes Essen" die Gesundheit verbessert.
    Es muss sie ja nicht verbessern, es muss sie nur erhalten.
  6. #85

    Zitat von wyda31 Beitrag anzeigen
    ...Die momentan vielfach auffällig parallel lancierte Thematik des "Ess, was Du willst, ist egal!" zeigt halt nur einmal wieder, wie gut geschmiert die Lobby- und Marketingmaschinerie der Agro-/chemischen Industrie ist.....
    Mein Metzger hat keine Lobby - und sein einziges Marketinginstrument ist die Qualität der Wurst.

    Zitat von wyda31 Beitrag anzeigen
    ...Frischkost macht frisch - Fertigkost macht fertig!......
    Genau diese Slogans sind es, die der sinnreichen Ernährung einen Bärendienst erweisen. Es gibt unzählige Menschen, die zum Beispiel keine Rohkost vertragen, von Vollkornbrot Blähungen kriegen und eine Joghurtunverträglichkeit haben. Die schließen daraus, daß der Slogan falsch ist - und rennen zur Industrienahrung.

    Der Slogan ist falsch, weil er nicht berücksichtigt, daß jede Nahrung einen ziemlich großen Zubereitungsaufwand braucht, um genießbar zu sein - das ist nicht gleichzusetzen mit der Industriellen Herstellung - aber Bohnen und Kartoffeln kann man eben nicht roh essen - und in Südamerika wird das Kochwasser von Quinoa als Schädlingbekämpfungsmittel verwendet.

    Essen ist immer ein schmaler Grad zwischen Verhungern und Vergiften
  7. #86

    Langfristige Untersuchung ging voraus.

    Zitat von Bowie Beitrag anzeigen
    ..., sagen erst einmal gar nichts aus - außer, dass der Körper sehr gut in der Lage ist, sich kurzfristig auf unterschiedlichste Einflüsse einzustellen und sein inneres Milieu konstant zu halten.
    ...
    In dem Bericht stand aber auch, dass die Ergebnisse sich ausdrücklich nicht auf die kurze Zeit der Show beziehen, sondern schon vorher in langfristigen Untersuchungen verifiziert wurden.
  8. #87

    Zitat von berghamburg Beitrag anzeigen
    Fakt ist aber, dass zB bei den Eskimos, die sich in der Hauptsache von Fisch ernähren, Herzkrankheiten fremd sind. Gesundes Essen verbessert nicht die Gesundheit, erhält sie aber wohl.
    Darauf noch einen Underberg...
    Und das es vielleicht ganz andere Ursachen hat, darauf kommst du nicht? Haben die Eskimos denn auch den gleichen Zeitstress wie Mitteleuropäer? Die ganze Lebensweise ist vollkommen unterschiedlich. Die Herzkrankheiten nur auf die Ernährung zu reduzieren erscheint mir nicht wirklich wissenschaftlich. ;-)
  9. #88

    Zitat von maximixa Beitrag anzeigen
    vor einiger zeit hat doch auch ein rtl-redakteur diesen hamburger-mit cola-versuch über mehrere wochen an sich selbst wiederholt.

    wenn ich mich recht erinnere, ging der junge mann in kürzester zeit wie ein honigkuchenpferd auf und fühlte sich schlapp, müde und ungesund, ja sogar depressiv, seine blutwerte - ich weiß, die relevanz von cholesterin ist wissenschaftlich umstritten - waren jedenfalls bedenklich.
    Und dann gibt es noch den Typen der sich über mehr als 30 Jahre täglich Hamburger futterte. Er war danach kerngesund und hinterließ verdutzte Mediziner.

    Vielleicht kommt auch noch die Erwartungshaltung hinzu. ;-) Sowas ähnliches steht ja auch im Bericht: Du sollst Freue am Essen haben. Dem RTL Redakteur ging es evtl. darum zu zeigen wie böse doch Hamburger und Cola sind und sein Körper hat brav mit gemacht.

    Ganz allgemein, wir unterschätzen noch immer die mentale Einstellung und überbewerten "messbare" Wissenschaften.
  10. #89

    Zitat von suessedrops Beitrag anzeigen
    Und das es vielleicht ganz andere Ursachen hat, darauf kommst du nicht? Haben die Eskimos denn auch den gleichen Zeitstress wie Mitteleuropäer? Die ganze Lebensweise ist vollkommen unterschiedlich. Die Herzkrankheiten nur auf die Ernährung zu reduzieren erscheint mir nicht wirklich wissenschaftlich. ;-)
    Natürlich - ist völliger Quatsch. Mal ganz abgesehen davon, daß Eskimos - oder pc "Inuit", sich nicht von hauptsächlich von Fisch ernähren, sondern (lt wikipedia) Zitat: "von Meeressäugern (Robben, Walrosse, Wale, Eisbären), aber auch von Landtieren (Karibus)". Zitat Ende.

    Die essen also weder Gemüse, Salat, Getreide, sondern nur Fleisch. Super Beispiel für was?


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