ARD-Doku zum Moschee-Bau: Kölle Allah!

WDRKriegserklärung an die Mehrheitsgesellschaft? Dummer Multi-Kulti-Traum? Oder Zeichen gelungener Integration? Die ARD-Langzeit-Doku "Allah in Ehrenfeld" beleuchtet die Entstehung der Kölner Zentralmoschee. Ein Film, der auf grandiose Weise zeigt: Demokratie muss auch weh tun.

Die ARD-Doku "Allah in Ehrenfeld" über die Zentralmoschee in Köln - SPIEGEL ONLINE
  1. #80

    Zeit? Geschichte?

    Zitat von elcycinu Beitrag anzeigen
    So säkular ist Deutschland auch wieder nicht.
    christliche Kindergärten und andere Organisationen werden zu 95% von Steuergeldern bezahlt. Die Gehälter der Repräsentanten und Würdenträger auch. Aber wenn es um das Arbeitsrecht der eigenen Mitarbeiter geht, wird sich flugs auf das eigene "Kirchenrecht" berufen.

    Wenn Deutschland wirklich säkular wäre: Dann würden oben beschriebene Tatsachen nicht stattfinden.
    Zeitgeschichtlich betrachtet gehört der Islam zu Deutschland, auch wenn es mit Ihrer persönlichen Meinung konterkariert.
    Sie wollten sagen, dass dies "meine Meinung konterkariert" (Vorsicht Sprache)! Zeitgeschichtlich gehört der Islam nicht zu Schland. Die Geschichte belegt zwar zwei größere Versuche, es bis zu "uns" zu schaffen -Tours und Poitiers/Wien- sie sind aber vereitelt worden.
    Zeit und Geschichte sind mehr als Gegenwart. Zur Gegenwart aber gehören selbstverständlich Menschen muslimischen Glaubens, die es "heut/jetzt" bis zu "uns" geschafft haben. Und wenn die sich so integrieren, wie man das tun soll, wenn man "nach Rom" will, ist das auch in Ordnung.
    Die Moschee ist TÜRKISCH. Es gibt darüberhinaus Muslime jedweder Provenienz hier in diesem unseren Lande. DITIB ist türkisch/national und islam-ideologisch bestimmt. Die Sendung hat gezeigt, dass es nur eine Form von "Religion" gibt, die zur Vorsicht mahnt. Mit Menschen aus anderen Kulturkreisen wäre ein Film dieser Machart nicht vorstellbar. Hier leben Asiaten vorzüglich integriert. Sie sehen wesentlich "fremder" aus als die hübsche Türkin, die sich so missverstanden fühlt und doch leben sie hier auf die richtige Art.
  2. #81

    Säkuläres Deutschland

    Zitat von elcycinu Beitrag anzeigen
    So säkular ist Deutschland auch wieder nicht.
    christliche Kindergärten und andere Organisationen werden zu 95% von Steuergeldern bezahlt. Die Gehälter der Repräsentanten und Würdenträger auch. Aber wenn es um das Arbeitsrecht der eigenen Mitarbeiter geht, wird sich flugs auf das eigene "Kirchenrecht" berufen.

    Wenn Deutschland wirklich säkular wäre: Dann würden oben beschriebene Tatsachen nicht stattfinden.
    Zeitgeschichtlich betrachtet gehört der Islam zu Deutschland, auch wenn es mit Ihrer persönlichen Meinung konterkariert.
    Sie haben in einigen Dingen schon recht, vieles was wir hier kritisieren haben wir auch nach wie vor bei uns mit unserer christlichen Religion.
    Aber das ist nun mal leider über viele Jahrhunderte gewachsen und man hat versucht es zu verändern, auch wenn es nicht völlig gelungen ist, aber das bedeutet doch nicht, dass wir nun einen Schritt zurückgehen und das alles wieder hoffähig mit allen anderen auch machen wollen.
    Das der Staat nach wie vor kirchliche Angestellte und Würdenträger mitfinanziert dass ist vielen ein Dorn im Auge und auch dass diese Kirchen ihre eigenen Kindergärten und Schulen führen passt schon lange nicht mehr in einer säkulären Gesellschaft.
    Es hat eine Trennung von Staat und Religion zu erfolgen, denn die Kirche ist keine Staatskirche mehr und sie hat genau so wie alle anderen das Grundgesetz zu beachten und sie stehen nicht über dem.
    Aber im Islam ist man nach wie vor nicht so weit, dass die Religion nur die Privatsache der Menschen ist, sie spielen sich nach wie als das Obehaupt über alle menschen und deren Gesellschaft auf und das kann es doch wohl nicht mehr wirklich geben.
    Freiheit sollte auch immer allen gewehrt werden, aber dass nur innerhalb der Gesetze der Staaten und die Ausübung der Religion hat sich so mit auch an den Gesetzen zu orientieren.
    HR
  3. #82

    Gleiches Recht für Alle !

    Es ist (für mich zumindest) verständlich und nachvollziehbar, dass die hiesigen Muslime in menschenwürdiger Umgebung beten und sich treffen wollen - also nicht in Industrie-Brachen und Hinterhöfen. Andererseits kann ich nicht verstehen, dass hier "Protz"-Moscheen genehmigt werden, während in islamischen Ländern der Bau christlicher Kirchen verboten bleibt oder aber (siehe Türkei) die Nutzung vorhandener mit allen möglichen Repressalien torpediert wird.
  4. #83

    Kein gutes Ende (Film)

    Zitat von gekido Beitrag anzeigen
    Ich kann mich nur beim
    Sonntagsspaziergang nie des Eindrucks erwehren, dass
    man als Nichtreligionszugehöriger in der Umgebung des
    Bauwerkes nicht wirklich willkommen ist.
    Der Film hinterlässt einen faden bis beängstigenden Beigeschmack.
    Gerade die, die von deutscher Seite aus das Projekt gefördert und
    bejaht haben, schienen am Ende ziemlich ratlos und mit leeren
    Händen dazustehen.

    Das Fazit, dass man es auf Gedeih und Verderb nun miteinander
    schaffen muss, verheisst nichts Gutes.
    Es scheint, dass unsere muslimischen Freunde mit dem Erreichen
    ihrer Ziele auch die Grenzen ihrer Toleranz und Freundlichkeit
    erreichen und immer mehr von dem zum Vorschein kommt, was
    von vielen vorher befürchtet worden war.
  5. #84

    ...

    Wenn die Moschee den bauplanungs- bzw. bauordnungsrechtlichen Vorgaben entspricht ist es doch absolut legitim die Moschee auch so zu bauen. Dabei ist es völlig egal, ob es sich um eine Kirche, Moschee, Hindutempel oder Autowaschstraße handelt. Falls betroffene Bürger Einwände bzw. Verbesserungsvorschläge haben, ist alleinig das Stadtplanungsamt Köln der Ansprechpartner. Alles andere Rumgequatsche bezüglich Religion und Politik tut da erstmal gar nichts zur Sache.
  6. #85

    Zitat von nur Beitrag anzeigen
    sollten Sie doch wissen was Faschismus ist. Islam ist keine Ideologie, sondern RELIGION. Eine ganz friedliche Religion.
    Eher nicht. Weil:
    1. Der Tötungsbefehl für Apostaten (Glaubensabtrünnige) gilt bis heute in 9 islamischen Ländern:
    Jemen, Katar, Sudan, Mauretanien, Somalia, Saudi-Arabien, Iran, Afghanistan und Pakistan.
    Betroffen sind rund 3 - 350 Millionen Menschen.
    2. Im Weltverfolgungsindex (für Christen) auf den ersten 10 Plätzen 8 islamische Länder stehen. Zugegeben, erst kommt Nordkorea, dann 6 islamische Länder, dann Laos auf Platz 8, dann wieder islamische Länder.
    Überall dort werden Christen ermordet, verfolgt und drangsaliert.
    Friedlich ist anders. Ich halte mich an Tatsachen und belege es. Können Sie das auch?
    Sie dürfen das natürlich anders sehen. Ich finde das nicht ganz nett.
    Lesetipps: 9.29, 9.33, 5.81, 3.110, 4.34



    Zitat von nur Beitrag anzeigen
    Die meisten Muslime in Deutschland und in der Welt sind friedliche Menschen, wie die meisten Christen, Juden, Budisten, Hindus oder Atheisten.
    Nützt nichts wenn die Zahl der Fanatiker in dieser Religion (Islam) wesentlich höher ist als in allen anderen Religionen (zusammen).
    Ich habe von Angang Mai bis zum 17 Juni islamisch motivierte Anschläge (nicht alle, sondern nur die die ich nebenbei beim lesen gefunden habe für mich aufgelistet. Für Sie zähle ich nach:
    Es waren 14 Anschläge mit rd. 330 Toten.
    Christen: 0
    Hindus: 0
    Juden: 0
    Buddhisten: 0
    Fliegendes Spaghettimonster: 0

    Ich hoffe das Sie mir verzeihen können wenn ich andere Schlußfolgerungen ziehe als Sie.
  7. #86

    nee

    Zitat von bartholomew_simpson Beitrag anzeigen
    Christen ebenfalls eine Kirche mit diesen Dimensionen bauen und ohne Repressalien ihren Glauben ausüben dürften, hätte ich nichts dagegen.
    Es kann doch nicht die Lösung sein eine Dummheit mit einer anderen Dummheit auszugleichen, auch nicht die eigene Toleranz an die Anderer zu koppeln.
    Größenwahn hat nie positv belastbare Ergebnisse gebracht, die Moschee ist größenwahn.
    Wenn man Religionsgruppen die freie Ausübung Ihres Glaubens zusagt muss das für alle gelten, aber dieses Entgegenkommen darf nicht durch eine Dominanz, hier dokumentiert durch die reine Größe des Bauwerkes, gedankt werden die die "Ureinwohner zurückdrängt oder auch nur erschreckt.
    Es ist schwer so zu argumentieren ohne in die dumpfbraune Ecke gedrängt zu werden, da dieses Pack die Argumente mißbraucht.
    Ich für mich habe mich schon lange entschieden besser zu denken als zu glauben.
    Wenn man aber denjenigen die ihren Märchengott brauchen ein Recht zugesteht muss man es auch aushalten , dass sie es nutzten.
    Die eigene Toleranz nicht an die Nichttoleranz anderer koppeln habe ich oben geschrieben. Es wäre aber doch echt schön wenn es dennoch beidseitige Toleranz gäbe. Leider bestimmen Fundamentalisten auf beiden Seiten den Ton.
    Bevor ich jetzt klerikal wie Gauck klinge höre ich besser auf.
    Obwohl, keine Kirchen für niemand das ist eh die bessere Lösung, so schnell ist das Problem zu eliminieren ;)
  8. #87

    Zitat von elcycinu Beitrag anzeigen
    So säkular ist Deutschland auch wieder nicht.
    christliche Kindergärten und andere Organisationen werden zu 95% von Steuergeldern bezahlt.
    Das hat mit christlich überhaupt nichts zu tun. Jeder Verein kann in freier Trägerschaft mit staatlicher Unterstützung einen Kindergarten unterhalten, selbstverständlich auch muslimische Verbände, das DRK, die Arbeiterwohlfahrt etc. Sie persönlich natürlich auch.
    Es ist auch völliger Unsinn, dass die zu 95% aus Steuergeldern bezahlt werden. Wo haben Sie die Information her?
    Die freien Träger entlasten vielmehr mit ihrem Eigenanteil den Staat und ersparen diesem Ausgaben, deshalb haben hier im Ruhrgebiet auch etliche konfessionelle Kindergärten geschlossen. Es ist einfach nicht mehr finanzierbar.
  9. #88

    Demokratie

    Zitat von c++ Beitrag anzeigen
    Demokratie hätten wir, wenn die Bürger darüber entschieden hätten.

    Die Autoren haben einen deformierten Demokratiebegriff, der sich an der Klüngelei verschiedener mehr bzw. wohl weniger demokratisch legitimierter Leute fest macht. Dafür würde ich nicht den Begriff "Demokratie" benutzen, höchstens "lupenreine Demokratie"
    Sie scheinen zu glauben, Demokratie hieße Mehrheitsentscheidung um jeden Preis, auch und vor allem dann, wenn die Mehrheit Minderheiten majorisieren will.
    Das ist glücklicherweise völlig falsch.
  10. #89

    Ganz einfach

    Zitat von Theodorant Beitrag anzeigen
    Es ist (für mich zumindest) verständlich und nachvollziehbar, dass die hiesigen Muslime in menschenwürdiger Umgebung beten und sich treffen wollen - also nicht in Industrie-Brachen und Hinterhöfen. Andererseits kann ich nicht verstehen, dass hier "Protz"-Moscheen genehmigt werden, während in islamischen Ländern der Bau christlicher Kirchen verboten bleibt oder aber (siehe Türkei) die Nutzung vorhandener mit allen möglichen Repressalien torpediert wird.
    In Deutschland genehmigen deutsche Behörden einen Bauantrag. Grundlage ist das deutsche Baurecht.
    In der Türkei genehmigen türkische Behörden ein Bauantrag. Grundlage ist das türkische Baurecht.
    Wollen Sie, daß deutsche Behörden nach türkischem Usus anstatt deutschen Recht genehmigen?