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ARD-Doku "Vier Wochen Asyl": Sie sind es uns nicht wert

rbbZu Gast im Asylbewerberheim: Die ARD-Doku "Vier Wochen Asyl" hätte ein oberflächlicher Versuch werden können, sich in das Elend der Heimbewohner einzufühlen. Tatsächlich ist den Reportern jedoch ein bewegender Einblick ins Leben der Geduldeten gelungen - schonungslos, auch gegen sich selbst.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,855577,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zu Gast im Asylbewerberheim: Die ARD-Doku "Vier Wochen Asyl" hätte ein oberflächlicher Versuch werden können, sich in das Elend der Heimbewohner einzufühlen. Tatsächlich ist den Reportern jedoch ein bewegender Einblick ins Leben der Geduldeten gelungen - schonungslos, auch gegen sich selbst.

    Vier Wochen Asyl: Reporter ziehen in ein Heim für Asylbewerber - SPIEGEL ONLINE
    Man sollte sich manchmal bewusst machen, wie gut man es hat, in Deutschland geboren zu sein und Arbeit zu haben. (Wenn man welche hat). Bis jetzt jedenfalls noch.

    Kann man sich vorstellen, fernab von Familie und Heimat, in einem Raum zu hausen, den man mit anderen teilen muss und ohne Perspektive? Ich kann es nicht.

    Respekt für die Reporter
  2. #2

    Schneller über Asyl entscheiden

    Die Asylverfahren dauern viel zu lang. Über so einen Antrag muss maximal innerhalb von 4 Wochen entschieden werden. In der Zeit ist ein Heimaufenthalt für einen Bewerber ja wohl zumutbar. Wer dann akzeptiert wird, soll in die Gesellschaft eingegliedert werden, bis der Asylgrund entfällt. Abgelehnte Bewerber haben aber auch sofort zu gehen. Bewerber, die ihre Identität verschleiern, sowieso. Wer aber asyl gefunden hat, ist Asylant, aber kein Einwanderer. Auch das muss klar sein. Eigentlich einfache Prinzipien, aber nicht in der Bunten Republik Deutschland, in der unter dem Vorwand des Asyls Einwanderung betrieben wird.
  3. #3

    Zitat von somasemapsyches Beitrag anzeigen
    Ich fühle mich in der Regel von den ganzen Asylbewerbern belogen und betrogen.
    Dem einen oder anderen tue ich bestimmt unrecht, den meisten aber nicht.
    Haben Sie beruflich mit Asylbewerbern zu tun?
    Ich habe es nicht, aber ein Freund von mir, und da höre ich eher, dass die meisten tatsächlich Probleme haben. Es kann allerdings sein, dass sein Klientel nicht dem Durchschnitt entspricht.

    Ganz unabhängig von Problemen mit Verfolgung etc halte ich persönlich es auch für gerechtfertigt, wegen Hunger oder sonstigen schlechten wirtschaftlichen Verhältnissen in ein anderes Land ziehen zu wollen. Mir ist jeder willkommen, der sich hier einbrigen möchte, eines Tages meine Rente zahlt und sich fleißig vermehrt. Die Deutschen bringen's da nicht so.
  4. #4

    ...

    ...ich wünsche den "Experten" hier, die genau wissen, wer ein "Betrüger" ist einen mehrtägigen Aufenthalt in einer solchen Einrichtung. Den verantwortlichen Politikern natürlich auch!
  5. #5

    Zitat von nocreditoexperto Beitrag anzeigen
    99 Prozent der Asylsuchenden sind Betrüger.
    Sie wollen sich nur in unser Sozialsystem einschleichen.
    Insofern geschieht ihnen (die Kinder mal ausgenommen) nur recht.
    Diese Asylbetrüger tragen die Schuld daran, dass es echten Asylbewerben bei uns so schlecht geht.
    Der Plan vieler falscher Asylbewerber ist: hier Geld einsammeln, nach Hause schicken und dann nach ein paar Jahren als Wohltäter wieder in die Heimat zurückzukehren.
    In der ARD wurde genau so eine Dokumentation über Schwarzafrikaner gezeigt.

    Das ist eine ungeheure Unterstellung an all die Menschen, die hier in Deutschland entweder aus wirtschaftlichen Gründen - und damit meine ich nicht ein paar Euro mehr im Monat, sondern im Vergleich zu Ländern, in denen die Menschen so arm sind, dass sie zu verhungern drohen - oder aus Gründen der Kriegsführung (das braucht nicht weiter erklärt zu werden) Asyl suchen.
    Es ist Hohn und Spott für diejenigen, die gut ausgebildet aus ihren Heimatländern fliehen, ihr Zuhause und ihre Heimat hinter sich lassen in der Hoffnung auf Frieden und ein tägliches Essen.

    Es ist beschämend, dass es Leute in Deutschland gibt, die über das Elend dieser Menschen, die nicht besser hausen, als Vieh, hinweg sehen und sagen, dass sie alles Sozialschmarotzer sind.

    Das ist schlicht und ergreifend Blödsinn. Hier in der Stadt, in der ich wohne, hat mich in den 80er Jahren geschaut, wieviele Asylbewerber tatsächlich Sozialbetrug begehen, z.B. in dem sie häufiger Geld haben wollen. Die beeindruckende Prozentzahl von 1,2% kam dabei heraus. Das sind von 100 Asylbewerbern nicht einmal zwei.

    Und wegen dieser Wahnsinnszahl wird ein Aufstand gemacht, alle Asylbewohner seien schlecht? Das die Menschen häufig arbeiten wollen und nicht dürfen (und dabei selbst Arbeit machen würden, für die sich andere zu fein sind (Erntehelfer z.B.)), dass sie in verseuchten Rattenlöchern wohnen müssen, häufig mit mehr Leuten als gut ist auf einem Zimmer und unter hygenischen Umständen, die eher zu einem Entwicklungsland als zu einer Industrienation passen, wird schnell mal vergessen weil "die" ja dem Steuerzahler auf der Tasche liegen.
    Ja, die Steuerzahler kommen auch für das lebensunwürdige bisschen Geld auf, dass diese Menschen erhalten.
    Aber ist es dass nicht wert? Ist nicht das auch Teil einer Industrienation? Das sie Hoffnung für die Menschen ist, die herkommen? Die Asylbewreber sind wohl kaum an zu wenig Arbeit für die Menschen in Deutschland oder an der finaziellen Misslage auch deutscher Haushalte schuld.
    Aber dennoch sollten wir uns alle in der Hinsicht an die Nase fassen und mal ganz klar darüber werden, dass es diesen Menschen in Deutschland menschenunwürdig dreckig geht. Nein, das ist nicht tolerierbar. Das hat kein Mensch verdient.
  6. #6

    Zitat von nocreditoexperto Beitrag anzeigen
    99 Prozent der Asylsuchenden sind Betrüger.
    Sie wollen sich nur in unser Sozialsystem einschleichen.
    Insofern geschieht ihnen (die Kinder mal ausgenommen) nur recht.
    Diese Asylbetrüger tragen die Schuld daran, dass es echten Asylbewerben bei uns so schlecht geht.
    Selten so ein saudummes Gelabere gehört - geht in die typische, mit unausgegorenem Halbwissen gespickte Stammtisch-Richtung, der einfach denkende Menschen offensichtlich gerne verfallen - wenn sie nichts wissen. Wenn 99% der Asylbewerber Betrüger sind, dann sind also genau 1% der Bewerber 'echte' Asylbewerber - während alle anderen nur zum Schmarotzen herkommen?

    Mann mann mann, wo haben Sie den diese Art von fundierter Wirtschaftsinformatik her ? Woher wollen Sie das wissen ? Kennen Sie alle 100% und wissen, wie man diese selektiert? Haben Sie jeden einzelnen Fall selbst mitverfolgt und kennen alle Begleitumstände? Arbeiten Sie für die Asylbehörde und sind in jeden Fall involviert - samt dem Wissen, wie es bei den Bewerbern vor Ort in ihrem Heimatland tatsächlich aussieht ? Offensichtlich sammeln Sie Ihre sogenannten Fakten aus Fernsehberichten, wo man danach gleich mal alle über einen Kamm schert und mit den Gesinnungsgenossen fachsimpelt (Fakten, Fakten, Fakten).

    Ich bin auch nicht über die bundesdeutsche Art der Asylpolitik begeistert und da gibt es ischerlich viel nachzusteuern- aber wenn ich Sie so platt reden höre, dann wird mir gleich ganz Angst und Bange. Diese Art Hirnpups wie bei Ihnen kennen wir aus Zeiten von vor 60 oder 70 Jahren - und den will ich nicht nochmal riechen müssen, Nein Danke !
  7. #7

    Zitat von somasemapsyches Beitrag anzeigen
    Ich fühle mich in der Regel von den ganzen Asylbewerbern belogen und betrogen.
    Dem einen oder anderen tue ich bestimmt unrecht, den meisten aber nicht.
    Ich fühle mich auch betrogen. In die Schulen werden jedes Jahr Milliarden Euros gesteckt und heraus kommen solche Beiträge.
  8. #8

    optional

    *Wer von euch kennt eigentlich Asylbewerber persönlich und kann sich wirklich ein Bild davon machen, warum sie nach Deutschland kommen und vorallem wie? Ich habe einige Erfahrungen und man kann nicht pauschal alle Asylbewerber über einen Kamm scheren. Es gibt viele, die lieber in ihren Ländern bleiben würden, bei ihrer Familie und bei ihren Freunden und Verwandten, aber Bürgerkrieg, Flucht, Vertreibung und Armut zwingen sie dazu ihr Land zu verlassen und in einem anderen Land ihr Glück zu versuchen. Wir würden unter bestimmten Voraussetzungen auch so handeln und wären froh und dankbar, dann nicht über Monate oder sogar Jahre in solchen tollen Behausungen (Asylbewerberheime) zu leben!*
  9. #9

    Zitat von somasemapsyches Beitrag anzeigen
    Ich fühle mich in der Regel von den ganzen Asylbewerbern belogen und betrogen.
    Dem einen oder anderen tue ich bestimmt unrecht, den meisten aber nicht.
    ich fühle mich belogen und betrogen??? Lassen Sie ihre Gefühle hier raus und argumentieren Sie das konkret!

    Es ist problematisch, wenn anderen Menschen aufgrund bestimmter Zuordnungen abgewertet oder diskriminiert werden.
    fest steht nur, dass insbesondere schwache Persönlichkeiten ihr Handeln oft von vorgefassten Meinungen und Vorurteilen bestimmen lassen, wie Sie gerade eben....


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