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ARD-Doku über Waffen-Lobby: Deutschlands Pistoleros

WDRZwischen Schießbude und Bundestag: Die ARD-Doku "Waffen sind mein Leben" geht auf Tuchfühlung mit deutschen Sportschützen und ihren Interessenvertretern in Berlin. In dieser Welt herrscht eine Logik, wonach das Ballern sogar bei der Bildung hilft.

ARD-Doku über Waffenlobby: Deutschlands Pistoleros - SPIEGEL ONLINE
  1. #60

    Zitat von SeanFold Beitrag anzeigen
    Hier wird ja schon eifrig relativiert. Waffen haben im Haushalt nichts verloren - Punkt.
    Und? Haben Sie Ihren Haushalt schon von sämtlichen Messern befreit?

    Zitat von SeanFold Beitrag anzeigen
    Stattdessen kommen gleich "Schätzungen" und querverdrahtete Vergleiche. Kann man nicht einfach mal akzeptieren, dass Tötungswerkzeuge einfach nur Schrecklich sind?
    Also ich kenne genügend "Tötungswerkzeuge", die z.B. dazu dienen, Recht und Ordnung durchzusetzen oder uns das Essen auf den Teller zu bringen. Vielleicht solten Sie mal weniger verallgemeinern.

    Zitat von SeanFold Beitrag anzeigen
    Jedes Opfer einer mit Waffen verübten Gewalttat wird hier mit beiden Füßen ins Gesicht gesprungen und dann auch noch verhöhnt. Bestialisch sowas!
    Mit Waffen durchgeführte Gewalttaten werden in den seltensten Fällen mit legalen, sondern in der Regel mit frei verfügbaren oder aber illegal beschafften Waffen durchgeführt. Aber natürlich ist es einfacher, eine Bevölkerungsgruppe zu dämonisieren, anstatt sich dem eigentlichen Problem zuzuwenden.
  2. #61

    Billige Meinungsmache!

    Dieser Artikel ist tendenziös, polemisch ('Wampe'), irreführend und bedient billige, populistische Ressentiments für die Leichtgläubigen. Seine inhaltliche Qualität geht dabei gegen 0 - ein Beleg dafür, wie tief der SPIEGEL inzwischen gesunken ist.

    Ich werde beim nächsten Mal wohl die hier wählen - deren Ansichten zu den Verbotsphantasien unserer rot-grünen Oberlehrer haben sich im lokalen Schützenverein schon herumgesprochen:

    AG Waffenrecht/Themensammlung
  3. #62

    ...

    Zitat von Tommy Beitrag anzeigen
    Lieber Herr Buß, haben Sie hier jetzt eine Rezension geschrieben oder ihre Abscheu gegenüber den Sportschützen kundgetan?
    Den Abscheu hoffentlich. Und das ist auch gut so!
  4. #63

    noch was vergessen...hier wird vom BDS gesprochen. Hier muss man unterscheiden zwischen dem BDS und dem DSB. Der BDS beschäftigt sich eher mit großkalibrigen Waffen. Hier weiß ich aber auch nicht genau, was da alles dazugehört.
    Der DSB dagegen ist, aus meiner Sicht, eher mit dem Sportschießen zu verbinden. HIer gehören auch die olympischen Disziplinen zum Programm
  5. #64

    Zitat von thetan Beitrag anzeigen
    Haben Sie denn auch Argumente für Ihre Meinung?

    Was ist dann mit Diskus- und Speerwurf? Das sind auch Tötungswerkzeuge. Bogenschießen?
    Messern jeglicher Art?
    Feuerwaffen an sich sind ungleich gefährlicher als die genannten Werkzeuge, und wahrscheinlich ist es auch "rein theoretisch" für Laien einfacher, damit jemanden tödlich zu verletzen.
    Aber mal nebenbei: Sie sprechen Argumente an. Vergleiche sind keine Argumente, da sie eigentlich immer hinken.

    MfG Stefan Fröhlich
    42 ;-)
  6. #65

    ...mal ganz ehrlich - ich finde Leute, die unbedingt einen großkalibrigen Mehrlader um sich rumhaben wollen, ziemlich bescheuert. Sport kann man auch mit einem kleinen Kaliber und einschüssig ausüben. Und die Ansicht "Amoklauf geht auch mit Küchenmesser" ist auch etwas daneben - da wirds dann wohl eher bei einstelligen Opferzahlen bleiben - wenn das auch nicht unbedingt ein Trost ist.

    TROTZDEM: Angesichts der marginalen Vorfälle sehe ich da kein Handlungsbedarf - und ich kann mich nicht daran freuen, wenn sinnlose Repressalien zufälligerweise Leute treffen, deren Ansichten und Vorlieben ich nicht teile.
    Irgendwann ist nämlich jeder dran - ob Übergewichtiger, Rotweintrinker, Motorradfahrer und Fleischesser usw usw. Und dann braucht auch IHR die Solidarität der anderen.

    Wir werden hier auseinanderdividiert von Leuten, die da oben das Übel per se sind. Und wir lassen es uns gefallen.
  7. #66

    Zitat von homeuser Beitrag anzeigen
    Ergo ist die Frage müssen die Waffen die ja angeblich nur dem Sport dienen sollen unbedingt zu Hause rumliegen? Die Problematik dass bei Lagerung im Schießvereinshaus dort stark gesichert werden müsste um Einbrüche zu verhindern ist bekannt, die Frage bleibt für mich trotzdem im Raum stehen.
    Es ist doch nicht nur die Lagerung. Es gibt viele Gründe warum ich meine Waffen bei mir zuhause haben will.
    - Die Reinigung ist sehr Zeitaufwendig. Wann soll ich die im Verein machen?
    - Wettkämpfe: Ich fahre im kompletten Bezirk Stuttgart auf Wettkämpfe. Land- und Deutsche Meisterschaft findet in P-Burg statt. Wer gibt mir den Waffen raus wenn ich sonntags um 7 Uhr losfahren muss?
    - Trockentraining: Viele Schützen machen sogenanntes Trockentraining zuhause. D.h. das Schiessen ohne Munition, um Bewegungsabläufe zu trainieren.
    - Der wichtigst Grund für mich ist aber. Es handelt sich um MEIN Eigentum und das will ich kontrollieren.
  8. #67

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zwischen Schießbude und Bundestag: Die ARD-Doku "Waffen sind mein Leben" geht auf Tuchfühlung mit deutschen Sportschützen und ihren Interessenvertretern in Berlin. In dieser Welt herrscht eine Logik, wonach das Ballern sogar bei der Bildung hilft.

    ARD-Doku über Waffenlobby: Deutschlands Pistoleros - SPIEGEL ONLINE
    Hier muss ganz entschieden den Anfängen gewehrt werden. Selbst ich als entschiedener Gegner von Schusswaffen wüde meine mir in den USA wohl eine Knarre zulegen. Wie sollten man denn sonst auf langen Highways einigermaßen sicher fahren können. Diese "Zustände" haben diese kranken Waffenlobbyisten mitverursacht.

    Brandmarken und an den Pranger sollten man diese Typen. Sportschützen sollten keine eigenen Waffen zuhause lagern dürfen, sondern es sollte eine strenge Ausgabe in den Vereinen organisiert werden.

    Wer verursacht denn hierzulande immer mal wieder Amokläufe (Steinhäuser etc.). Mitglieder von Schiessvereinen oder deren Angehörige.
  9. #68

    Unverständnis

    Diese ganzen Waffen-Fans können reden soviel sie wollen, und meinetwegen auch schießen soviel sie wollen, und zwar im Verein oder Club oder wie auch immer das genannt wird. Und wenn sie dann genug rumgeballert haben, werden die Knarren schön weggeschlossen, und zwar im Vereinshaus. Wozu werden diese ganzen Dinger immer noch nach Haus transportiert und dort im Schrank deponiert? 100%ige Sicherheit gibt es nirgends, also erst recht nicht auf dem Weg oder im Privathaus. Das hätte nur einen Nachteil; man kann nicht so richtig damit angeben ...
  10. #69

    Blödsinn!

    Zitat von sanhe Beitrag anzeigen
    Die Schützenvereine sollten aus meiner Sicht unter 2 Einschränkungen ihrer Tätigkeit weiter nachgehen dürfen:

    1. Großkalibrige Waffen werden vollständig verboten.
    2. Die Zahl der Waffen pro Person wird auf 1 - 2 limitiert.
    Was ist das denn für ein Blödsinn? Wollen sie sagen, dass nur großkalibrige Waffen tödlich sind? Das zeigt, dass sie von Waffen keine Ahnung haben!

    Bitte, dann verbieten wir eben Waffen, deren Kaliber mehr als 8mm beträgt. Bleiben also immer noch solche Kaliber wie .223 Remington übrig. Sie glauben das wäre nicht tödlich? Eine .223 Remington hat bei Weitem mehr Durchschlagskraft als eine 9mm.

    Und wozu bitte die Limitierung? Glauben sie etwa, dass ein Amokläufer 10 Waffen samt Munition mit sich herumschleppt?
    Das ist eine absurde Forderung!

    Es macht keinen Unterschied, ob sie von einer .22 oder von einer .50 getötet werden. Defacot macht es auch keinen Sinn, nur Großkalibrige Waffen zu verbieten.

    Und selbst wenn sie den Hobbyschützen alle Waffen verbieten, sind immer noch mehr als 30 Millionen illegale Waffen im Umlauf.

    Da ist mir ein Hobbyschütze mit psychatrischem Gutachten und einer Sammlung von 20 Großkalibrigen Waffen dann doch lieber, als irgend ein krimineller Idiot, der mit einer 22er rumläuft.

    Die Leute haben zum großen Teil Angst vor Hobbyschützen und deren Schusswaffen. Ich weis gar nicht warum! Es gibt eigentlich kaum Leute, die sorgsamer mit ihren Waffen umgehen als Hobby- und Sportschützen. Da muss jeder seine psychische Gesundheit nachweisen können. Viele Leute haben Angst vor Sportschützen, fahren aber jeden Tag mit dem Auto zur Arbeit. Es ist wohl mehr als hundert oder tausend mal wahrscheinlicher, dass man einen schweren Autounfall hat, als dass man von einem Hobby- oder Sportschützen erschossen wird.


    Und zum Thema Amokläufe: Es wird immer am eigentlichen Problem vorbeigeredet. Eltern fordern dass Waffen und sogenannte "Killerspiele" verboten werden, was natürlich totaler Quatsch ist.
    Wichtiger wäre die Frage zu stellen: Warum läuft jemand Amok, warum tötet jemand Menschen, wie kommt es dazu?

    Man verhindert durch Waffenverbote keine Amokläufe.

    Die Bevölkerung ist sicher, es gibt keinen Grund Angst vor der Waffenlobby zu haben. Das ist alles nur Panikmache!








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