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ARD-Doku über Waffen-Lobby: Deutschlands Pistoleros

WDRZwischen Schießbude und Bundestag: Die ARD-Doku "Waffen sind mein Leben" geht auf Tuchfühlung mit deutschen Sportschützen und ihren Interessenvertretern in Berlin. In dieser Welt herrscht eine Logik, wonach das Ballern sogar bei der Bildung hilft.

ARD-Doku über Waffenlobby: Deutschlands Pistoleros - SPIEGEL ONLINE
  1. #610

    Zitat von nurmeinemeinung Beitrag anzeigen
    Es ist manchmal die Rede von einem Waffenschein. Dan hättte der Vater die Waffe sogar so lagern dürfen.

    Die Psychologen und Lehrer haben nichts bemerkt. Das sins Profis die ja sogar um Rat gefragt wurden. Die haben keine Auffälligkeiten gefunden.
    Aber der Vater, der hätte es ja merken müssen.... Wirklich?
    Ich habe mich mal zwischenzeitlich etwas schlau gemacht. Da der Sohn erst 17 Jahre alt war, war der Vater laut der Änderung des Waffengesetzes nach dem Amoklauf in Erfurt verpflichtet, Waffe und Munition getrennt voneinander sicher aufzubewahren.
    Ich bin keine Psychologin, keine Therapeutin, sondern nur eine Mutter. Ich habe 47 Jahre gearbeitet, allein mit meinen Kindern ein Haus, ein großes Grundstück - also jede Menge Pflichten. Aber, und das ist noch heute so, wenn meine Kinder ein Problem mit sich rumschleppten, so habe ich das am Gesicht, an der Stimme gesehen bzw. rausgehört. Sicherlich bin ich schon oft als Übermutter bezeichnet worden, aber das ist doch das wichtigste, wenn man Kindern das Leben gibt, daß man ihnen dann auch hilft, das Leben zu meistern. Meine kleinste Tochter wurde auch gemobbt und ich habe ihr geholfen, das zu überstehen.
  2. #611

    Zitat von zuck Beitrag anzeigen
    Meine eigene persoenliche Meinung:
    Verbieten wir Waffen auf der ganzen Welt = Schlussfolgerung einiger hier Teilhabenden an dieser Diskussion : kann ruhiger schlafen, weil dann niemand mehr schiessen kann...?
    Da, Waffe = Mittel zum Toeten (da keine andere Anwendung)
    Ergo, keine Waffen (Schusswaffen, die Muniton benoetigen) = kein
    toeten, Massenmorde, auf der ganzen Welt keine Voelkermorde, versehentliches oder fahrlaessiges toeten...?
    Einer der brutalsten Völkermorde der letzten Jahrzehnte, als nämlich die Hutu in Ruanda etwa eine Million Tutsi erschlugen, wurde überwiegend mit Macheten und Knüppeln verübt.
  3. #612

    Richtig

    Zitat von gehacktes Beitrag anzeigen
    Okay, mein Fehler, da es hier nicht um Luftdruckgewehre, Bogen-Schützen, etc. geht, bezog sich mein "jeder Sportschütze hat auch eine grüne WBK" auf entsprechendes Klientel mit Schusswaffen.


    Solange es sich um eine Waffe handelt, die auf unserem Stand abgefeuert werden darf und man 1x im Jahr an einem Turnier teilnimmt, ist auch gleichzeitig das Bedürfnis "nachgewiesen".
    Btw ein idiotischer Begriff: Bedürfnis nachweisen ...
    aber sie müssen trotzdem warten bis sie die Waffe kaufen können, oder nich?
  4. #613

    Wer hier in der Runde kennt die Waffen des ersten Amokläufers der Bundesrepuplik, Walter Seifert? Zur Erinnerung/Information: Das Attentat von Volkhoven ereignete sich 1964. Da konnte jeder Bundesbürger so ziemlich alles Schießzeug legal und ohne große Einschränkungen erwerben (das war vor der RAF-Hysterie). Genau: Obwohl Herr Seifert sich legal und einfach hätte mit Schusswaffen bewaffnen hätte können, wählte er Lanze und Flammenwerfer aus Eigenproduktion. Einfach weil ihm so eine grßere mediale Aufmerksamkeit sicher war. Heute garantiert die Schusswaffe die größtmögliche mediale Aufmerksamkeit. Deshalb wurde diese zur Waffe der Wahl vieler (wenn auch lange nicht aller) Amoktäter.
    Des weitere ist zu bedenken, dass selbst in China und Japan (Länder ohne legalen Schusswaffenbesitz) regelmäßig Amoktaten verübt werden.
    Ich möchte nicht dsagen, dass die leicht Verfügbarkeit einer Waffe diese für Verzweifelungstäter nicht auch ausschlaggebend sein kann. In der Majorität geht es um maximierte Aufmerksamkeit. Die waffe wird dann dem Zeitgeist angepasst.
  5. #614

    Ich bin ja wirklich erstaunt

    Zitat von Mononatriumglutamat Beitrag anzeigen
    "regieden" (rigiden?)
    Applaus für Sie! Mehr fällt Ihnen dazu wirklich nicht mehr ein?
    Aber schön, dass Sie es dann doch noch geschafft haben mal nach der Aussagekraft der PKS zu googeln. Jetzt ist die PKS also plötzlich doch keine Argumentationskrücke für Waffen mehr?!? Da ist die Erkenntnis ja tatsächlich schnell bis ins Hirn diffundiert… Glückwunsch!
  6. #615

    Wer hier in der Runde kennt die Waffen des ersten Amokläufers der Bundesrepuplik, Walter Seifert? Zur Erinnerung/Information: Das Attentat von Volkhoven ereignete sich 1964. Da konnte jeder Bundesbürger so ziemlich alles Schießzeug legal und ohne große Einschränkungen erwerben (das war vor der RAF-Hysterie). Genau: Obwohl Herr Seifert sich legal und einfach hätte mit Schusswaffen bewaffnen hätte können, wählte er Lanze und Flammenwerfer aus Eigenproduktion. Einfach weil ihm so eine grßere mediale Aufmerksamkeit sicher war. Heute garantiert die Schusswaffe die größtmögliche mediale Aufmerksamkeit. Deshalb wurde diese zur Waffe der Wahl vieler (wenn auch lange nicht aller) Amoktäter.
    Des weitere ist zu bedenken, dass selbst in China und Japan (Länder ohne legalen Schusswaffenbesitz) regelmäßig Amoktaten verübt werden.
    Ich möchte nicht dsagen, dass die leicht Verfügbarkeit einer Waffe diese für Verzweifelungstäter nicht auch ausschlaggebend sein kann. In der Majorität geht es um maximierte Aufmerksamkeit. Die waffe wird dann dem Zeitgeist angepasst.
  7. #616

    Zitat von warndtbewohner Beitrag anzeigen
    nun sind Kurzwaffen nicht unbedingt erforderlich für die Jagd, daher sind sie dem Jäger nur zur Selbstverteidigung zugebilligt worden.
    Nein. Eine Kurzwaffe dient dem Jäger zum Abfangen, also zum gefahrlosen, schnellen und möglichst schmerzfreien Töten eines angeschossenen Wildes.
  8. #617

    Zitat von homecat Beitrag anzeigen
    Ich habe in keinem Posting ein absolutes Waffenverbot verlangt. Ich bin nur ins Forum eingestiegen, als ich die in meinem obigen Beitrag genannten Beiträge lesen mußte. Nach Erfurt gab es bestimmt solch eine Diskussion wie hier - das passiert nie wieder, der Junge war krank - dann passierte Winnenden - und jetzt wird das hemdsärmlig als Kollateralschaden dargestellt. Abscheulich!
    Die in meinen Augen eigentliche Abscheulichkeit ist allerdings, dass die beiden Täter vorher nicht erkannt werden konnten. Das sagt eine Menge über die Überforderung der Mitarbeiter unserer Lehranstalten aus, die entweder nicht die Zeit, oder nicht die entsprechende Ausbildung haben, solche Probleme bereits im Vorfeld zu erkennen.
  9. #618

    -

    Zitat von warndtbewohner Beitrag anzeigen
    aber sie müssen trotzdem warten bis sie die Waffe kaufen können, oder nich?
    So will es das Gesetz.
  10. #619

    [QUOTE=No_Name;10067563]Der Vater hat sich einer Ordnungswidrigkeit schuldig gemacht und dem Sohn fahrlässig den Zugang zu den waffen erwschwert. Ich denke, der Vater hat dafür alle rechtsstaatlichen Konsequenzen zu spüren bekommen.
    (Übrigens, die Waffe lag, Presseberichten zu Folge, im Schlafzimmerschrank, nicht unterm Kopfkissen).

    Der Vater hat den Zugriff eben NICHT erschwert. Der Schlafzimmerschrank, der Nachttisch, das Kopfkissen - ist doch egal bei der Auswahl.
    Soweit ich weiß, hat die Familie durch diese Fahrlässigkeit und deren schlimmen Folgen alles verloren bzw. sehr viel. Die rechtsstaatlichen Konsequenzen werden sich dazu im Rahmen halten, eher, da er verurteilt wurde, sind die geforderten Entschädigungssummen bedeutend höher.
    Man darf auch nicht vergessen, wieviel Familien er ge- und zerstört hat.


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