WDRZwischen Schießbude und Bundestag: Die ARD-Doku "Waffen sind mein Leben" geht auf Tuchfühlung mit deutschen Sportschützen und ihren Interessenvertretern in Berlin. In dieser Welt herrscht eine Logik, wonach das Ballern sogar bei der Bildung hilft.
ARD-Doku über Waffenlobby: Deutschlands Pistoleros - SPIEGEL ONLINE
mal da Gehirn einzuschalten...und sich zu informieren..Automatikwaffe3n SIND in D verboten lt. KWKG...Waffen sind auch zum töten von Tieren (Jagd) da - ohne würde Ihr Vorgarten von Wildschweinen und Hirschen verwüstet. Und die Herstellung???Wollen Sie die Bundeswehr und Polizei abschaffen??Die dürfen nämlich Automatikwaffen habe und müsse es sogar.
Natürlich ist es schlimm, was in Winnenden geschehen ist. Aber eins muss ihnen doch klar sein. Nicht Waffen töten Menschen, sondern Menschen töten Menschen!
Von der Argumentation her passt ein absolutes Waffenverbot insofern, weil das Attentat mit einer legalen Waffen durchgeführt wurde und daher als Beispiel dient. Ich bin auch kein Freund von großen, was wäre wenn Fragen. Aber illegale Waffen machen die größere Anzahl an Opfern aus. Also was wäre wenn Winnenden mit einer illegalen Schusswaffe geschehen wäre. Würden Sie dann auch nach strikteren Gesetzen rufen, die letztlich dessen Anzahl nicht schmälern?
Daher halte ich solche Argumentation durchaus für kleingeistig. Es sind schlimme Geschehnisse, aber zum Glück auch Sonderfälle, die sehr selten sind.
Ob der Vater sich selbst eine Mitschuld gibt oder nicht empfinde Ich viel mehr als Anstoß für einen selbst. Klar, er hatte die Waffe samt Munition im Nachttisch und das war ein großer Fehler und auch nicht rechtens. Es kann nicht mehr rückgängig gemacht werden, aber man kann daraus lernen und zwar jeder kann es. Insbesondere jeder, der Kinder hat sollte sich selbst einmal hinterfragen, was er im Haushalt gefährliches rumliegen lässt. Das geht vom Messer, über brennbare Stoffe bis hin zum Autoschlüssel, womit Junior entsprechend genauso misst machen kann.
Ich habe in keinem Posting ein absolutes Waffenverbot verlangt. Ich bin nur ins Forum eingestiegen, als ich die in meinem obigen Beitrag genannten Beiträge lesen mußte. Nach Erfurt gab es bestimmt solch eine Diskussion wie hier - das passiert nie wieder, der Junge war krank - dann passierte Winnenden - und jetzt wird das hemdsärmlig als Kollateralschaden dargestellt. Abscheulich!
Und warum lag dann die Waffe unterm Kopfkissen bzw. im Nachttischschrank und war nicht ordnungsgemäß weggeschlossen, getrennt von der Munition?
Andere Foristen wieder schrieben, daß der Vater Morddrohungen erhalten hat und daß deshalb die Waffe griffbereit lag. Die Morddrohungen nahm daher der Vater ernst, aber daß mit seinem Sohn irgendwas nicht stimmt, war nebensächlich.
Es ist eben bei beiden Varianten zu sehen, wo die Prioritäten lagen.
Jeder der nach so einer Tragödie behauptet: Das passiert nie wieder, ist doch nicht ernst zu nehmen.
Solche Taten kann man nicht verhindern. Damit muss man leider leben.
Wenn jemand hier eine Möglichkeit sieht School-Shootings zu verhindern: Immer nur her damit.
Und: Waffen verbieten ist keine Option.
Es ist manchmal die Rede von einem Waffenschein. Dan hättte der Vater die Waffe sogar so lagern dürfen.
Die Psychologen und Lehrer haben nichts bemerkt. Das sins Profis die ja sogar um Rat gefragt wurden. Die haben keine Auffälligkeiten gefunden.
Aber der Vater, der hätte es ja merken müssen.... Wirklich?
Schauen Sie, ich bin kein Sportschütze. Das letzte Mal, dass ich ein Waffe in der Hand hatte war bei der BW und ist schon ein paar Jahre her. Ich sehe das so: Sportschützen gehen ihrem Hobby nach. Dabei kompensiert das Hobby Schießen sicherlich nicht mehr oder weniger, als ein beliebiges anderes Hobby, welches mit Begeisterung ausgeführt wird. Einen Phallus hineininterpretieren zu wollen, halte ich für eher schwach.
Ein Sportschütze kauft seine Waffe nicht, um jemanden zu töten, sondern innerhalb einer Disziplin gut abzuschneiden; ist beim Speerwerfen oder Bogenschiessen nichts anderes. Der Zweck ist ein anderer. Natürlich kann man mit Speer, Bogen, Pistole oder Hund auch töten und das auch unterschiedlich effektiv aber offensichtlich sind das Ausnahmefälle im Promillebereich.
Es existiert kein objektiver Grund, die Deutschen Waffengesetze zu verschärfen. Ich würde sie im Gegenzug allerdings auch nicht lockern wollen.