ARD-Doku über Waffen-Lobby: Deutschlands Pistoleros

WDRZwischen Schießbude und Bundestag: Die ARD-Doku "Waffen sind mein Leben" geht auf Tuchfühlung mit deutschen Sportschützen und ihren Interessenvertretern in Berlin. In dieser Welt herrscht eine Logik, wonach das Ballern sogar bei der Bildung hilft.

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  1. #580

    Zitat von warndtbewohner Beitrag anzeigen
    ersten hat nicht jeder Sportschütze die grüne WBK, zweitens müssen sie als Sportschütze ein Bedürfnis nachweisen!
    Sie müssen auch ein Bedürfnis nachweisen. Sie haben nur aufgrund des Jagdscheines ein Bedürfnis für unbegrenzt Langwaffen und 2 Kurzwaffen.
    Wenn Sie mehr als 2 KW haben möchten, müssen Sie ein Bedürfnis nachweisen.

    Das ist ja der Unsinn mit diesem Bedürfnis. Denn ob Sie 2, 4 oder 200 Waffen haben, schiessen kann man auch immer nur mit einer.
    Aber Hauptsache der deutsche Michel ist beruhigt worden.
  2. #581

    Zitat von NoTarget Beitrag anzeigen
    Die PKS 2010 weist 690 Fälle von Mord und Totschlag aus, die übrigens trotz Verbot derselben vollendet worden sind. Leider fehlt in dieser PKS die Aufschlüsselung nach verwendeten Tatmitteln. Bei den in der Vergangenheit vorkommenden Größenordnungen kann von etwa 10-15% Schusswaffen als Tatmittel ausgegangen werden. Von diesen sind wiederum mindestens 90-95% illegal besessene Waffen.
    Von diesen maximal hundert Toten durch.....
    Benjamin Franklin: "Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren."
    So ist es richtig! B. Franklin, den ich sehr verehre, hat mit diesen Worten sicherlich Größeres im Sinn gehabt.
  3. #582

    Zitat von homecat Beitrag anzeigen
    Na sicherlich war das Ihr Thema, denn Sie haben Bogenschützen und (Waffen?)schützen auf eine Stufe gestellt. Wäre R. Steinhäuser mit Pfeil und Bogen vor seiner Schule aufgetaucht, hätten sich wahrscheinlich die Jugendlichen und Kinder um ihn gescharrt und ihn bewundert, daß er solch einen tollen Sport macht. Eine Waffe erzeugt Angst, obwohl mit Pfeil und Bogen bestimmt auch schon bewußt getötet wurde.
    Vielleicht lesen Sie meinen Beitrag nochmal. Er war eher ironisch gemeint und beschäftigte sich mit Imagefragen. Hier der böse, blutrünstige Sportschütze, da der ostsiatatisch-meditative Bogenschütze. Aber gut, Ironie ist nicht des Deutschen höchste Eigenschaft.
  4. #583

    klar doch

    Zitat von homecat Beitrag anzeigen
    Na sicherlich war das Ihr Thema, denn Sie haben Bogenschützen und (Waffen?)schützen auf eine Stufe gestellt. Wäre R. Steinhäuser mit Pfeil und Bogen vor seiner Schule aufgetaucht, hätten sich wahrscheinlich die Jugendlichen und Kinder um ihn gescharrt und ihn bewundert, daß er solch einen tollen Sport macht. Eine Waffe erzeugt Angst, obwohl mit Pfeil und Bogen bestimmt auch schon bewußt getötet wurde.
    und darum fehlt vielen Bogenschützen-Vereinen der Nachwuchs! Weil das so toll ist. Sie leiten zum echten Problem über. Ob Schützen oder Schach oder Teckelverein. Allen gehen Nachwuchs und Mitglieder aus. Da liegt der Kern. Es gibt kein Miteinander mehr. Wir ziehen uns in unsere eigene kleine Welt zurück, schauen nicht mehr über den Tellerrand und werden ängstlich.
  5. #584

    Zitat von homecat Beitrag anzeigen
    Ich habe es schon in einem anderen Beitrag erwähnt: ich habe nichts gegen Sportschützen und ihren Sport, aber die Argumente die hier z.T. von Waffenbesitzern angebracht werden, beunruhigen mich doch etwas.
    Und welche Argumente wären das? Etwa dass jemand mit einer Schusswaffe seine Familie verteidigen würde, wenn diese angegriffen wird? Ich finde das ganz normal. Wenn jemand sie nicht verteidigen will, das finde ich beunruhigend. Aber bitte sagen Sie uns was Sie konkret beunruhigt.
  6. #585

    Okay....

    Zitat von nurmeinemeinung Beitrag anzeigen
    Sie müssen auch ein Bedürfnis nachweisen. Sie haben nur aufgrund des Jagdscheines ein Bedürfnis für unbegrenzt Langwaffen und 2 Kurzwaffen.
    Wenn Sie mehr als 2 KW haben möchten, müssen Sie ein Bedürfnis nachweisen.

    Das ist ja der Unsinn mit diesem Bedürfnis. Denn ob Sie 2, 4 oder 200 Waffen haben, schiessen kann man auch immer nur mit einer.
    Aber Hauptsache der deutsche Michel ist beruhigt worden.
    nun sind Kurzwaffen nicht unbedingt erforderlich für die Jagd, daher sind sie dem Jäger nur zur Selbstverteidigung zugebilligt worden. Eigentlich bräuchte er in der Tat keine KW. Dafür gibt es ja die Sportschützen.
  7. #586

    Zitat von horstwende Beitrag anzeigen
    Oder?
    Es geht nicht um das Argument, wer was mit welcher Waffe tut oder nicht tut. Es geht einzig und allein darum, dass wir relativ wenige (und noch zu viele) Delikte haben. Dass dies so ist liegt an den Gesetzen und der Kontrolle.
    Die PKS drückt dies nur aus, als Argumentationshilfe für Waffenbesitz ist sie gänzlich ungeeignet. Vielmehr ist sie so zu lesen, dass der gesetzliche Status quo zumindest ansatzweise funktioniert - der richtige Weg ist eingeschlagen.
    Warum soll sie ungeeignet sein!

    Bei 2277 Straftaten gegen das Leben (Mord, Totschlag und Totschlag auf Verlangen) wurden in 175 Fällen Schusswaffen verwendet, also ein Anteil von 7,7%
    Der Gesamtanteil der Schusswaffenverwendung bei Straftaten in 2009 beträgt 0,22%
    Bei diesen Fällen unterscheidet das BKA nicht zwischen Legalem und illegalen Waffenbesitz.
    Und dieses Zahlenverhältnis ist seit Jahrzenten gleich, unabhängig von Waffenrechtsverschärfungen oder Erleichterungen der letzten Jahre.
    Selbst bei der Einführung des Bundeswaffengesetzes war das BKA gegen die Bedürfnispflicht da dies keine Verbesserung der Sicherheit bringen würde

    Was schlicht daran liegt das der legale Waffenbesitz einen so geringen Anteil an diesen Straftaten hat das eine weitere Verschärfung oder Verbot des legalen Waffenbesitzes keine Änderung bringt!
    Jedes Verbot oder Verschärfung ändert an den illegalen Waffen überhaupt nichts. Warum also dieser Hass und die Verfolgung legaler Waffenbesitzer
    Rational und Fakten basiert kann das nicht erklärt werden.
    Noch eine Anmerkung, in der Schweiz oder Österreich darf jeder Bürger ab 18 sich eine Schrotflinte (1 oder 2läufig) kaufen (Ohne Erwerbserlaubnis Waffenschein etc.) Waffenerwerbserlaubnise für mehrschüssige Gewehre und Pistolen werden in beiden Staaten relativ leicht vergeben ohne die Restriktionen wie in Deutschland. Und was passiert. Die schwersten Schulamokläufe geschahen in Deutschland.

    Aber der legale Waffenbesitz soll schuld sein!? Ist ja auch einfacher gewesen als Bsp. die Rolle der Direktorin im Falle Erfurt zu hinterfragen und warum Steinhäuser zum Amokläufer wurde. Aber das war ja nicht erwünscht... Computerspiele und Waffenbesitzer sind einfacher zu beschuldigen.
  8. #587

    ...

    Zitat von nurmeinemeinung Beitrag anzeigen
    Das ist glatt gelogen. Also der legale Waffenbesitz ist so unverhältnismäßig gering an Straftaten beteiligt, das er kaum nennenswert ist. Selbst Waffengegner spprechen von unter 100 Opfern in 20 Jahren. 3 Opfer pro Jahr kommt eher hin.
    Eine ganz andere Sache sind die Delikte mit illegalen Waffen.
    Aber das wußten Sie sicher.
    Die Stimmungsmache gegen legale Waffen ist rational nicht zu verstehen.

    Ich denke es liegt auch eher an der Nationalität. In USA kommt man leicht an Waffen, aber für den PKW gilt eine Höchstgeschwindigkeit und Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit ist ebenso verboten. In Deutschland ist es eben verdreht, wir dürfen an einigen Stellen so schnell fahren wie wir wollen, Alkohol darf auch meist an öffentlichen Orten konsumiert werden. Nur Waffen, da haben wir die schärfsten Gesetze weltweit und man darf sie nicht öffentlich mit sich tragen.

    Letztendlich hat jede Nation so ihre persönliche Spinnerei.
  9. #588

    Zitat von hesse1978 Beitrag anzeigen
    Und welche Argumente wären das? Etwa dass jemand mit einer Schusswaffe seine Familie verteidigen würde, wenn diese angegriffen wird? Ich finde das ganz normal. Wenn jemand sie nicht verteidigen will, das finde ich beunruhigend. Aber bitte sagen Sie uns was Sie konkret beunruhigt.
    Zum Beispiel der Vergleich von "jayjayjayjay" oder so ähnlich, der der Meinung ist, daß man doch besser von einem Schuß als von einer Kettensäge verletzt werden sollte wegen der vielleicht noch möglichen besseren Wundbehandlung; daß der Vater aus Winnenden auch heute noch keine Mitschuld bei sich sieht oder wie der forsche Herr "Warndt..." tönt.
    Nehmen Sie es mir nicht übel, aber solche Reden gehen MIR über den Verstand. Ich bin wahrscheinlich zu kleingeistig oder zu pazifistisch?
  10. #589

    Zitat von warndtbewohner Beitrag anzeigen
    nun sind Kurzwaffen nicht unbedingt erforderlich für die Jagd, daher sind sie dem Jäger nur zur Selbstverteidigung zugebilligt worden. Eigentlich bräuchte er in der Tat keine KW. Dafür gibt es ja die Sportschützen.
    Langsam sollten Sie lieber schweigen. Natürlich braucht man auch eine Kurzwaffe auf der Jagd. Oder rennen Sie für den Fangschuss mit einem Gewehr rum? Für jede Aufgabe das richtige Werkzeug.