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ARD-Doku über Waffen-Lobby: Deutschlands Pistoleros
WDRZwischen Schießbude und Bundestag: Die ARD-Doku "Waffen sind mein Leben" geht auf Tuchfühlung mit deutschen Sportschützen und ihren Interessenvertretern in Berlin. In dieser Welt herrscht eine Logik, wonach das Ballern sogar bei der Bildung hilft.
ARD-Doku über Waffenlobby: Deutschlands Pistoleros - SPIEGEL ONLINE
- #530 23.04.2012 08:32 von
- #531 23.04.2012 08:42 von
Wehrhafte Bevölkerung??
Ihre Ausführungen treiben mir Sorgenfalten ins Gesicht.
Wollen Sie sich hier allen Ernstes für eine waffenkundige, wehrhafte Bevölkerung einsetzen, damit im Falle einer politischen Entgleisung jeder selber seine Waffe und sein Recht in die Hand nehmen und selbiges durchsetzen kann? Wollen Sie die Bevölkerung/Sportschützen auf eine Art "Arabischen Frühling" in Deutschland und eine Bürgerwehr vorbereiten?
Wo soll das anfangen? Wo soll das hinführen? Wenn meine Freiheit bedroht ist, soll ich einfach schießen? Das sind ja schon fast US-amerikansiche Verhältnisse, bei denen Jemand aus "gefühlter Angst" heraus einfach mal einen Karpuzen-Pulli tragenden, dunkelhäutigen Jungen erschießt. - #532 23.04.2012 08:44 von
Das Leben hat grundsätzlich ein Restrisiko. Egal ob ich aus dem Haus gehe oder nicht. Ich kann auf der Strasse von einem besoffenen Autofahrer überfahren werden. Ich kann aber auch im Bett liegen und ein besoffener LKW Fahrer donnert in mein Schlafzimmer. Hat es auch schon gegeben. Und beim schlafen setzt ich mich in der Regel nicht bewusst einer Gerfahr aus. Wo ist also der Unterschied?
- #533 23.04.2012 08:56 von
- #534 23.04.2012 08:57 von
...
Keine Ahnung. Ich bin kein Sportschütze. Aber es mus doch erlaubt sein, in alle Richtungen zu denken und Ideen einzubringen. Über diese können dan diskutiert werden. Wenn es gute Gründe gibt, die einem Vorschlag entgegenstehen, sollten die genannt werden, ohne gleich in Schnappatmung zu verfallen. Nur in einer gemeinsamen Diskussion lassen sich Bedürfnisse und Wünsche der Einen und Sorgen und Ängste der Anderen gebührend erörtern und ein Konsens finden. Diese "Ihr seid alle Blöd und habt keine Ahnung" Einstellung ist nicht hilfreich; auf beiden Seiten nicht.
- #535 23.04.2012 09:00 von
- #536 23.04.2012 09:01 von
Falsch
diese Aussage entspricht nicht der tatsächlichen Gesetzeslage in Deutschland.
JEDER Sportchütze der in einem anerkannten Dachverband Mitglied ist, in dessen Sportordnung eine Disziplin mit einer Vorderschaftrepetierflinte (z.B. BDS ; BDMP) geschossen wird, kann sich auf seine Grüne WBK nachdem sein Verband ihm sein Bedürfniss bestätigt hat einen entsprechenden Voreintrag holen und sich die Waffe dann kaufen.
Sie sollten also kein Jägerlatein als Tatsachen darstellen. - #537 23.04.2012 09:03 von
- #538 23.04.2012 09:04 von
Sie verdrehen die Tatsachen
Eben drum – weil Waffen, wie sie ja selber zugeben so gefährlich sind und weil von ihnen eine unkontrollierbare Gefahr ausgeht (auch laut Polizei), müssen wir uns sehr genau überlegen ob wir Waffen in unserer Gesellschaft tolerieren.
Im Übrigen ist das hier oftmals abgeführte Argument der Polizeilichen Kriminalstatistik ein Witz. Die niedrigen Fallzahlen sind eben den regiden Gesetzen zu verdanken. Insofern spricht diese Tatsache eher FÜR schärfere Gesetze. - #539 23.04.2012 09:04 von
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