WDRZwischen Schießbude und Bundestag: Die ARD-Doku "Waffen sind mein Leben" geht auf Tuchfühlung mit deutschen Sportschützen und ihren Interessenvertretern in Berlin. In dieser Welt herrscht eine Logik, wonach das Ballern sogar bei der Bildung hilft.
ARD-Doku über Waffenlobby: Deutschlands Pistoleros - SPIEGEL ONLINE
1. bezweifle ich das man mit sowas mitfühlen kann wenn man kein kind verliert, in dem fall kenne ich sogar ehrenamtliche arbeiter die bei der opferbetreuung geholfen haben
2. hat der mann keine schuld an den taten seines kindes, zumindest nicht in dem ausmaße wie es medien u nd bürger suggerieren, aber die vergessen ja auch andere schuldige wie diejenigen die psychisch druck auf das kind ausübten.
3. makaber hin oder her objektiv gesehen oder intersubjektiv, sind verletzungen die durch eine kettensäge hervorgerufen werden problematischer als die durch eine schusswaffe, das kann ihnen jeder arzt bestätigen. und wenn wir schon makaber sind ich finde es makaber das die schuld für amokläufe bei videospielen musik sowie ausreichenden(denn wenn sie eingehalten werden sind sie jetzt schon ausreichend) waffengesetzen, wobei ihnen jeder psychologe bestätigen kann das das soziale umfeld, mitschüler lehrer eltern freunde etc größere auswirkungen auf die psyche eines solchen täters und damit auf seine handlungen haben und somit einen amoklauf mehr bedingen.
4. das sie nicht die einzige sind die unverholen leute aufgrund ihrer handlungen bloßstellt, ohne alle fakten zu kennen, und dies wahrscheinlich sogar unbewusst, stimmt, und das ist leider sehrsehrsehr traurig. denn genau derlei verhalten ist es welches von amokläufern mit ihren taten kritisiert werden soll, laut den amokläufern.
5.sie unterschätzen die intelligenz ihrer kinder, meine mama riecht auch jeden braten auf hundert meter, allerdings hat mich das nie daran gehindert ihr dinge zu verschwiegen, nicht weil ich nicht wollte das sie mir hilft, bloß wohlwissend das sie mir kaum richtig helfen kann, und wer will schon als petze gelten wenn man sowieso schon im sozialen abseits steht... allerdings gebe ich ihnen recht, wie ich ja zuvor schon schrieb, allerdings sind es wie ich auch schrieb nichtnur die eltern.
es ist sicher müßig, darüber zu spekulieren, ob der Mann sich auch illegal eine Waffe besorgt hätte. Wie Sie's auch drehen und wenden, der Sohn hat sich an einer Waffe bedient, die nach derzeitigen Vorschriften legal vom Vater erworben worden ist. Das Beispiel zeigt eben sehr gut, dass diese aktuellen Vorschriften offenbar nicht ausreichend sind.
Jaja, ich habe die Logik von Menschen Ihren Schlages ja Begriffen.
Waffen und Aufrüstung dienen nicht dem Töten von Menschen, sondern der Sicherheit und des Friedens.
Waffen sind die Symbolik und der Ursprung des Friedens auf der Welt und grundsätzlich Friedensstiftend. Die USA haben auch nur zufällig eine der höchsten Mordraten der Welt. Macht aber nichts - weil sich ja jeder dort bewaffnen und sich vor den "bösen Anderen" verteidigen kann.
Hauptsache Sie glauben es selbst :-)
Aus dem Artikel von Herrn Buß ist mir nicht klar wie er persönlich über dieses Thema denkt. Was der Artikel besonders hervorruft ist eine rege Diskussion über ein ernstes Thema, das nicht in Vergessenheit geraten soll.
Was mir am Artikel aufgefallen ist, das im Einleitungstext auf die scheinbar absurde Logik der Schützenwelt eingegangen wird. Diese Verallgemeinerung wird, aber nur anhand eines konkreten Beispiels untermauert. Zweifellos gibt es Disziplinen, die hohe Konzentration erfordern, was sich im konkreten Fall ja tatsächlich positiv auf ein Induviduum auswirken kann.
Desweiteren wird das "Gesetz der mächtigen Zahlen" verwendet. So wird ein Munitionslager von 20.000 Schuss und ein gewaltiges Waffenlager erwähnt was Standard im Schützenhaushalt ist.
Man sollte sich bei diesen Zahlen, aber immer vor Auge halten, das eine Waffe und ein Schuß Munition ausreichen um jemanden zu töten oder zu verletzen.
Ich persönlich bin auch Mitglied eines Schützenvereins und mich hält der Kontakt zu meinen Freunden dort. Ich habe keine Waffen und besitze keine Munition. Wenn ich dann mal schieße dann verwende ich Vereinswaffen, die im Schützenhaus gelagert werden - in das ständig eingebrochen wird.
Was ich auch merkwürdig finde, dass Anders Behring Breivik bzw. seine Tat in dieser Diskussion angesprochen wird. Jedem muss klar sein, dass dies hier nicht reinpasst (man bedenke Bombenanschläge), denn dieser Mensch hat soviel Energie in seine Tat gesteckt - für ihn wäre es kein Problem gewesen sich illegal Waffen zu besorgen.
Außerdem wird suggeriert, dass jeder Mensch am Tag nach dem Amoklauf total fassungslos war - nur die Schützen nicht - denen war das egal! Die Schützen die dachten natürlich gleich wieder daran, dass dieses Beispiel dazu verwendet werden könnte um Waffen jetzt doch zu verbieten - was ja manche Leser auch machen.
Welche Punkte ich an diesem Artikel wirklich gut finde ist, dass angesprochen wird, dass die Politik sich nur in Aktionismus übt, wenn etwas schlimmes passiert - das ist leider nicht nur beim Thema Sportschützen so. Außerdem sollte man tatsächlich fragen, ob manche Kontrollpersonen nicht in eine Art befangen sind.
Ich persönlich denke, dass Amokläufe nicht verhindert werden können durch Verbot von Waffen. Ich jedoch zustimme muss, dass wahrscheinlich manche Amokläufe ohne Schußwaffen mit wenigern Toten ausgegangen wäre - wäre das wirklich besser? Für die Angehörigen des einzigen Opfers bestimmt nicht. Aus meiner Sicht wird das Problem nicht am Quell angepackt.
Es gibt auch keine Gerechtfertigung für den Gebrauch von Schusswaffen als Sportgerät, aber sie haben eine Faszination, so wie schnelle Autos und das hirnlose rasen, bei dem jedes Jahr einige Menschen Opfer von solchen "Spinnern" werden.
Bei der Diskussion hierzu kochen die Gefühle aber nicht so hoch - warum?
In Unternehmen gibt es soviele Gebote und Verbote trotzdem kommt es immer wieder zu Unfällen, die teilweise tötlich verlaufen - ich möchte daran klarstellen, dass es eine absolute Sicherheit nicht gibt und Verbote zu einer Reduktion von Taten/ Unfällen führt man aber doch abwägen muss ob das gerechtfertigt ist.