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ARD-Doku über Waffen-Lobby: Deutschlands Pistoleros

WDRZwischen Schießbude und Bundestag: Die ARD-Doku "Waffen sind mein Leben" geht auf Tuchfühlung mit deutschen Sportschützen und ihren Interessenvertretern in Berlin. In dieser Welt herrscht eine Logik, wonach das Ballern sogar bei der Bildung hilft.

ARD-Doku über Waffenlobby: Deutschlands Pistoleros - SPIEGEL ONLINE
  1. #30

    schaffen die Foristen hier. Immer bereit, direkt in die nächstbeste Opferrolle zu schlüpfen und sich als verfolgte Minderheit zu bejammern. Und offensichtlich bestens über den SPON-Artikel gebrieft.

    Nicht nur in Norwegen weiß man: Waffen werden dann gefährlich, wenn Selbstmitleid dazu kommt.

    Ansonsten erfüllt der Artikel den gleichen Zweck wie der Film: Man lässt die Waffenfreunde einfach reden und sich selbst demaskieren. Danke, Volltreffer.
  2. #31

    Waffen in Deutschland

    Der Begriff Waffen kann sehr viele Dinge beinhalten. Ich gehe mal davon aus, dass hier über großkalibrige Schusswaffen diskutiert wird und mir niemand meine Messer aus der Küche entfernen will, auch wenn diese sehr scharf sind und böse verletzen können. Den Befürwortern des Verbotes von großkalibrige Schusswaffen möchte ich jedoch sagen, dass kleinkalibrige nicht minder tödlich sein können. Es ist unbedeutend, ob man nun 1 oder 5 Waffen besitzt, gleichzeitig kann nur eine treffsicher benutzt werden.
    So richtig kann ich die große Angst und Panik in D vor Schusswaffen nicht verstehen. Legale Waffen haben aufgrund der hohen Beachtung der gesetzlichen Vorgaben keinen signifikanten Einfluss auf Tödungs- und Verletzungsdelikten.
    Jedes Gewaltopfer hat ein Anrecht auf Mitgefühl, leider kann man der Gewalt nur bedingt Herr werden, ein Waffenverbot wird da nicht helfen, siehe auch die derzeitig laufenden Gerichtsprozesse zu Tötungsdelikten.
    Ich hoffe sehr, dass sich der Massenmord von Norwegen nie wiederholt, dass es nur einen Menschen mit dieser Psyche gibt.
  3. #32

    Baseballschläger

    Zitat von Nickela Beitrag anzeigen
    Was ist gegen Sportschießen einzuwenden?

    Kein einziges Argument dagegen kommt im Artikel vor.

    Der Verweis auf die Amokläufe reicht nicht. Es kommt ja auch keiner auf die Idee, Baseball oder Kochen wegen Gewalttaten zu verurteilen, die mit Hilfe von Schlägern und Messern verübt worden sind.
    Baseballschläger sollten allerdings ruhig verboten werden in Deutschland, oder zumindest als genehmigungspflichtige Waffe behandelt werden. Wer spielt schon Baseball? Die Schläger werden doch fast zu 100% als Knüppel gekauft, mit denen man Menschen auf den Kopf hauen will.
  4. #33

    Die ganze Diskussion ist doch völlig albern.

    Wenn ich es wollte, würde es max. 10 Stunden dauern, bis ich eine AK 47 samt 500 Schuss vor mir auf dem Küchentisch liegen hätte. Wenn ich es möchte, liegt die Makarov daneben. Alles eine Frage des Geldes.

    Die aktuellen Waffengesetze sind völlig hinreichend. Wenn Erwachsene ein Blutbad anrichten wollen und sich mit den "Bezugsquellen" etwas auskennen, wird sie kein Gesetz daran hindern. Die legalen Waffen sind nicht das Problem in Deutschland.
  5. #34

    Empörungsautomatismus....

    Zitat von SeanFold Beitrag anzeigen
    Hier wird ja schon eifrig relativiert. Waffen haben im Haushalt nichts verloren - Punkt.
    Stattdessen kommen gleich "Schätzungen" und querverdrahtete Vergleiche. Kann man nicht einfach mal akzeptieren, dass Tötungswerkzeuge einfach nur Schrecklich sind?
    Jedes Opfer einer mit Waffen verübten Gewalttat wird hier mit beiden Füßen ins Gesicht gesprungen und dann auch noch verhöhnt. Bestialisch sowas!
    Da die Evolution des Menschen nicht unerheblich von Gewalt geprägt wurde, kann man Vorreiter, wie Sie, zu ihrer Einstellung beglückwünschen.
    Mir würde das Leben ohne Tötungswerkzeuge wie Frühstücksmesser, Nagelschere, PKW (Unfalltotenstatistik) etc. sehr eingeschränkt vorkommen.

    Das Problem steht immer hinter der Waffe!
  6. #35

    Es wäre aber erstrebenswert, dass keiner der Schützen die Waffen zu Hause aufbewahrt,sondern jeweils vor dem Schiessen von einem unabhängigen Beauftragten ausgehändigt bekommt und hinterher unter Abrechnung der verschossenen Munition wieder abgeben muss.
    Dazu ein polizeiliches Führungszeugnis und ein ärztliches Attest darüber ,dass man psychisch gesund ist.Der örtliche Schützenverein bei uns um die Ecke hätte anschliessend nur noch halb soviele Mitglieder.
  7. #36

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zwischen Schießbude und Bundestag: Die ARD-Doku "Waffen sind mein Leben" geht auf Tuchfühlung mit deutschen Sportschützen und ihren Interessenvertretern in Berlin. In dieser Welt herrscht eine Logik, wonach das Ballern sogar bei der Bildung hilft.
    ARD-Doku über Waffenlobby: Deutschlands Pistoleros - SPIEGEL ONLINE
    Was soll das?

    Ist das guter Journalismus, wenn man einen Artikel mit wertenden Wörtern wie "Knarre", "Schießbude", "Gesinnungsgenossen" etc. pflastert?

    Man kann dem Schießsport gegenüberstehen wie man will aber ein bisschen Fairness schadet auch dem Spiegel nicht.

    Ich bezeichne Motoradfahrer ja auch nicht als hirnverbrannte Raser
    Ich bezeichne Kaninchenzüchter ja auch nicht als debile Langohrfanatiker
    Ich bezeichne Postkartensammler ja auch nicht als minderbemittelte Bildchensammler

    Also, wenn der Autor ein Essay hätte schreiben wollen, hätte er dies kenntlich machen sollen.
    Einen derartigen Hass gegenüber einer Gruppe aber als "Bericht" zu titulieren ist erbärmlich.
  8. #37

    Zitat von hesse1978 Beitrag anzeigen
    Und in welchem Schützenverein war das bitte? Bestimmt nicht in Deutschland. Hier sind nämlich AK47 verboten. Genauso wie G3, G36, M16, AK74, MG3 usw. Diese Waffen fallen nämlich unter das Kriegswaffenkontrollgesetz. Hier sind halbautomatische Abkömmlinge dieser Gewehre erlaubt. Mehr nicht.
    Soweit ich weiss, fahren Freunde solchen "Schiessportes" nach Tschechien ...
  9. #38

    Oha...

    Zitat von hesse1978 Beitrag anzeigen
    Und in welchem Schützenverein war das bitte? Bestimmt nicht in Deutschland. Hier sind nämlich AK47 verboten. Genauso wie G3, G36, M16, AK74, MG3 usw. Diese Waffen fallen nämlich unter das Kriegswaffenkontrollgesetz. Hier sind halbautomatische Abkömmlinge dieser Gewehre erlaubt. Mehr nicht.
    Na dann gehen Sie mal nach _________ . Ach, die sind verboten ? Na SOWAS aber auch... Das hat der Verein bestimmt nicht gewusst, sorry.

    Das Kriegswaffenkontrollgesetz ist eine feine Sache, wie man aktuell wieder sieht aber es hatte z.B. in Dresden 1991 niemanden interessiert. Wir haben damals ein Möbelhaus aufgemacht und die abziehende russische Truppe hat uns mit Handgranaten, Minen und Makarovs bezahlen wollen... für ein scheiss Kunstleder- Sofa.

    Meine Makarov liegt immer noch gut geölt im Garten vergraben und ich bin jetzt 3000 Kilometer weg von Dresden.

    Der eine oder andere Panzer steht gut geölt in irgendeiner Scheune und dann kontrollier das mal , Kriegswaffengesetz.

    Übrigens : Dresden ist eine schöne Stadt aber sie ist "waffenstarrend"...
  10. #39

    Zitat von SeanFold Beitrag anzeigen
    Hier wird ja schon eifrig relativiert. Waffen haben im Haushalt nichts verloren - Punkt.
    Stattdessen kommen gleich "Schätzungen" und querverdrahtete Vergleiche. Kann man nicht einfach mal akzeptieren, dass Tötungswerkzeuge einfach nur Schrecklich sind?
    Jedes Opfer einer mit Waffen verübten Gewalttat wird hier mit beiden Füßen ins Gesicht gesprungen und dann auch noch verhöhnt. Bestialisch sowas!
    Nun, ganz so drastisch würde ich das nicht ausdrücken. Auch ich sehe eigentlich keinen einzigen vernünftigen Grund für eine Privatperson, eine Feuerwaffe zu besitzen und/oder sie zu benutzen. Auch sehe ich nicht so ganz, was das Ganze nun mit Sport zu tun haben soll. Aber ich kann ganz gut verstehen, dass die Handhabung einer Feuerwaffe und das Schießen durchaus ihren Reiz haben. Ich wäre in dieser Hinsicht jedoch eher für die Bezeichnung "Hobbyschütze", anstelle von "Sportschütze".

    MfG Stefan Fröhlich
    42 ;-)








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