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ARD-Doku über Waffen-Lobby: Deutschlands Pistoleros

WDRZwischen Schießbude und Bundestag: Die ARD-Doku "Waffen sind mein Leben" geht auf Tuchfühlung mit deutschen Sportschützen und ihren Interessenvertretern in Berlin. In dieser Welt herrscht eine Logik, wonach das Ballern sogar bei der Bildung hilft.

ARD-Doku über Waffenlobby: Deutschlands Pistoleros - SPIEGEL ONLINE
  1. #330

    Zitat von hesse1978 Beitrag anzeigen
    Warum sammeln viele Frauen Schuhe?
    1.mal trifft das mich nicht zu - ich habe 3 Kinder, 3 Schwiegerkinder, 7 Enkel, 1 Urenkel - was glauben Sie, wieviel Schuhe ich im Schrank habe?
    2. Mehr haben Sie dazu nicht sagen?
  2. #331

    Zitat von madicus Beitrag anzeigen
    Irrtum! Die Taeter entwendeten Waffen von legalen Besitzern. Das macht die Waffe illegal.
    Nachdenken!!! Dann schreiben.
    Irrtum!

    Die drei wohl bekanntesten und größten Amokläufe in Deutschland in den letzten 10 Jahren:

    1. Robert Steinhäuser, Erfurt
    Erhielt und Bestand mit 18 bzw. 19 bereits alle Waffenlizenzen und Prüfungen. Das Abitur hat er nicht bestanden. Also hat er seine Sporttasche mit seinen legalen Pistolen und Pumpgun (Pumpgun, Sportwaffe zum Zielschießen, ist klar) gepackt und 16 Leute abgeknallt.

    2. Amoklauf von Winnenden
    Der legale Waffenbesitzer hat seinem Sohn durch unsachgemäße Aufbewahrung seiner Waffen (nämlich für den Sohn zugänglich) ermöglicht dass dieser Amok lief und 15 Menschen tötete. Seine Mitschuld wollte er als Waffennarr übrigens bis zum Schluss nicht einsehen.

    3. Ein Rentner in Mönchengladbach tötete aufgrund eines Streits um das Haus seiner Tochter 2 Anwälte und einen Gutachter mit seiner legalen Waffe.

    Aber wie gesagt - das will man ja nicht hören, dabei zeigen doch die meisten Waffenbesitzer hier selbst dass sie eben nicht Sportschützen sind und sich von anderem Umgang mit Waffen distanzieren sondern zeigen sich im Gegenteil uneinsichtig, militant und psychopathisch-gewalttägig.

    Besser könnten die Waffenfreunde hier doch das Bild was man von ihnen nicht haben soll gar nicht bestätigen!
  3. #332

    Zitat von ThomasSt Beitrag anzeigen
    Waffensammlungen haben einen kulturhistorischen Hintergrund, ohne diesen gibt es keine Erlaubnis.

    Und gerade hier sehen wir wieder einen Unterschied zwischen Schusswaffen und allen anderen Gegenständen. Um Schusswaffen erwerben zu dürfen bedarf es einer behördlichen Erlaubnis. Dazu muss eine Sachkundeprüfung abgelegt werden, die die Bereiche Recht, Technik und Sicherheit abdeckt. Desweiteren ist ein sauberes Führungszeugnis notwendig, bei der örtlichen Polizei am Wohnort des Antragstellers wird separat nachgefragt, ob er schon auffällig war, und dann muss man noch ein sogenanntes Bedürfnis nachweisen. Das kann die nachgewiesene Aktivität (min. 1 Jahr regelmäßiges Training) in einem Schießsportverein sein, ein gültiger Jagdschein, oder die oben genannte kulturhistorische Sammlung, die normalerweise durch das Gutachten eines Sachverständigen nachgewiesen wird.

    So, und jetzt erkläre mir mal jemand, welche Gegenstände in Deutschland einer ähnlich strikten Reglementierung unterliegen.
    zumal die verschlüsse von kulturhistorisch relevanten sammlungen meist untauglich gemacht werden. fazit die sammlung eines historikers ist sicherer als das buttermesser in der schublade eines gemobbten ausgegrenzten kindes.
  4. #333

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zwischen Schießbude und Bundestag: Die ARD-Doku "Waffen sind mein Leben" geht auf Tuchfühlung mit deutschen Sportschützen und ihren Interessenvertretern in Berlin. In dieser Welt herrscht eine Logik, wonach das Ballern sogar bei der Bildung hilft.

    ARD-Doku über Waffenlobby: Deutschlands Pistoleros - SPIEGEL ONLINE
    Typisch SPIEGEL: Ein von einem Kleingeist geschriebener und von Kleingeistern kommentierter armseliger Artikel.
    Ich bin froh, dass ich diesem Land vor mehr als zwei Jahrzehnten den Ruecken gekehrt habe.
    Gruss aus Indiana, USA
  5. #334

    Zitat von hesse1978 Beitrag anzeigen
    Und aus diesem Grund will ich meine Waffen zuhause haben. Eine zentrale Lagerung bringt nur Gefahren mit sich. Manche Waffengegner hier im Forum sind sich anscheinend nicht über die Ausmasse bewusst über die wir hier sprechen. Ich z.B. besitze acht Waffen. Viele bei mir im Verein haben weit mehr. Deswegen sprechen wir hier nicht über ein paar Dutzend, sonder über ein paar tausend Waffen pro Verein.
    dann sind ja einer Meinung, denn genau dafür habe ich schon ein paar Seiten vorher plädiert als ein User schrieb die Waffen sollten doch alle im Verein gelagert werden.
  6. #335

    Um mal auf ähnliche Art zu Antworten

    Zitat von hesse1978 Beitrag anzeigen
    Warum sammeln viele Frauen Schuhe?

    Das ist alles? Mehr findet oberhalb des Halses nicht statt?
  7. #336

    Zitat von homecat Beitrag anzeigen
    Täusche ich mich oder meine Erinnerungen mich? Pazifisten nehmen Waffen in die Hand?
    Ich kenne Ihre Erinnerungen nicht, aber es ist so. Warum auch nicht? ich bin selbst Pazifist, habe aber ein historisch bedingtes Interesse an alten Waffen, speziell die, mit denen so zwischen 1830 und 1900 im Wilden Westen geschossen wurden. Und ich habe sowas auch schon mal in die Hand genommen, und sieh an, meine Hände wurden nicht versengt! Außerdem habe ich schon mal auf der Kirmes mit dem Luftgewehr geschossen. Ja, so vielfältig kann es im menschlichen Leben sein.
  8. #337

    Zitat von homecat Beitrag anzeigen
    1.mal trifft das mich nicht zu - ich habe 3 Kinder, 3 Schwiegerkinder, 7 Enkel, 1 Urenkel - was glauben Sie, wieviel Schuhe ich im Schrank habe?
    2. Mehr haben Sie dazu nicht sagen?
    Was wollen Sie denn hören. Mich faszinieren Waffen. Sei es die Technik die dahinter steckt oder auch das Aussehen. Ja ich finde, dass Waffen eine gewisse Ästhetik haben. Ein alter Single Action Army oder eine 1911er sind für mich Augenweiden. Das Schlossgeräusch meines Freedom Arms Revolvers wenn man den Hahn spannt finde ich wunderschön. Andere finden den Klang eines Ferraris toll. Was für ein Hobby bzw. Leidenschaft haben Sie denn so, wenn ich fragen darf.
  9. #338

    Schade!

    Zitat von qwer Beitrag anzeigen
    Folgendes habe ich aus Wikipedia ´rauskopiert:
    *********************************************
    Otto Obermeyer, ehemaliger Präsident des Bundes Deutscher Sportschützen, kritisiert am IPSC-Schießen:

    „Für mich ist das reines Kampfschießen, was hier gemacht wird, unter dem Deckmantel des Sportschießens (...). Ich kritisiere daran, dass hier Leute fit gemacht werden im superschnellen Schießen in ganz kurzer Zeit bei äußerster Treffsicherheit. Wenn da mal ein Schütze, nur einer, ausrastet und einen Amoklauf machen würde, dann wäre das eine absolute Superkatastrophe, eine nicht mehr wieder gut zu machende Superkatastrophe.
    *************************************************
    Ich finde es toll das Sie sich die Mühe gemacht haben zu recherchieren ... das Sie aber ausgerechnet auf den EHEMALIGEN Präsi des BDS und seiner Aussage gestoßen sind ist sehr bedauerlich:

    Herr Obermeyer WAR in der Tat Präsident des BDS (Bundes Deutscher Sportschützen) und wurde vor einiger Zeit nach längeren Querelen durch die Mitglieder bzw. Delegierte recht- und satzungsgemäß abgewählt. AUSGERECNHET dieser Herr war unter anderem VORHER durchaus Förderer der IPSC-Disziplinen; nach der Abwahl dieses Herren erging er sich genau in diesen Aussagen wie oben beschrieben.

    Fragen Sie ihn mal wie seine Meinung VORHER war bevor er geschaßt wurde; Sie würden sich sehr, sehr wundern. NEIN, kein Saulus wurde zum Paulus, die gekränkte Eitelkeit eines ehemaligen Funktionärs ohne neuen Job führte zu seiner Aussage.

    Es dürfte genug BDS-Mitglieder hier geben die gern in die Interna gehen.
  10. #339

    Augenmaß fehlt dem Gesetztgeber

    10 Millionen Waffen sagt garnix.
    Wieviel Waffenbesitzer gibt es,wie ist dieser Kreis strukturiert.Alter,Beruf etc.
    Meine Waffen hab ich geerbt und in der Zeit des kalten Krieges hab ich mich einfach besser damit gefühlt.Von Sabotage bis Partisanenaktionen wäre gegen die Russen vieles möglich gewesen.
    Die Nachkriegsgeneration als Weicheier kann sich das garnicht mehr vorstellen-nicht mal mehr vorstellen.
    Und gegen Amokläufer a la Breivik etc. ist nie ein Kraut gewachsen.Wer sowas vor hat, der kann das immer durchziehen.
    Das Waffengesetz ist zu populistisch.
    z.B. Gaspistolen fallen darunter-kl. Waffenschein erforderlich oder alte Zündhütchenflinten.Die Bürokratie braucht Vollbeschäftigung,der Steuerzahler zahlt alles bis hin zu den Pensionen.
    Pfefferspray darf ich aber kaufen.
    Bajonette,Säbel etc.sind nicht erlaubt.In meiner Küchenlade liegen aber Messer, die jedes Bajonett übertreffen.
    Das man die genehmigungspflichtigen Waffen in einen geeeigneten Waffenschrank aufheben muss, find ich o.k., damit nicht jeder sofort Zugriff hat.
    In das Waffengesetz ist viel Populismus eingeflossen.


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