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ARD-Doku über Waffen-Lobby: Deutschlands Pistoleros

WDRZwischen Schießbude und Bundestag: Die ARD-Doku "Waffen sind mein Leben" geht auf Tuchfühlung mit deutschen Sportschützen und ihren Interessenvertretern in Berlin. In dieser Welt herrscht eine Logik, wonach das Ballern sogar bei der Bildung hilft.

ARD-Doku über Waffenlobby: Deutschlands Pistoleros - SPIEGEL ONLINE
  1. #310

    Zitat von Attila2009 Beitrag anzeigen
    Wenn alle Beiträge des Spiegels mit ähnlicher Objektivität und journalistischer Befangenheit gemacht werden dann wird es mir Angst und Bange um die medienlandschaft hier in Deutschland.

    @ qwer


    Vielen Dank. jetzt weiß ich wenigstens warum ich diesen Sport gewählt habe.
    Steinhäuser hat übrigens nie IPSC trainiert und Otto Obermaier ist wie sie feststellen "ehemaliger Präsident "und das unfreiwillig.Er wurde nämlich gefeuert-
    Man kann verstehen dass er etwas nachtreten möchte, IPSc hat er übrigens damals in seiner Amtszeit gefördert wenn ich mich nicht irre.

    Wie würden Sie übrigens Biathlon einordnen ?
    Schießen mit Bewegung und das auch noch sehr schnell. Biathlon entstammt übrigens einer Militärischen Sportart und ein Kleinkalibergeschoß ist in Höhe dieser Scheiben ebenso tödlich wie eine 9 mm.

    Was soll also dieser Unsinn und diese reißerische Story aus dem Finger gesogen ?

    Weil Breivik im Beitrag nicht fehlen darf :Er erwarb seine Waffe auf Jagdschein und die Polizeiuniform....
    naja, das kennen wir ja auch von Politikern, dass sie sich erst nach einem (meist erzwungenen) Rücktritt trauen, Ihre Meinung offen zu sagen.

    Biathlon ist denke ich ein sehr gutes Beispiel: Vor 1978 war das eine Sportart, wie ich sie außerhalb von Militärweltmeisterschaften nicht sehen möchte; ARD und ZDF haben sie in der Zeit auch so gut es ging ignoriert. Seit es mit manuell zu repetierenden Kleinkaliberwaffen ausgeübt wird, halte ich es für einen Sport wie jeden anderen auch: Maßstab sollte nicht sein, wie tödlich ein Sportgerät ist (die Diskussion ist wirklich ziemlich unfruchtbar, man denke an die Leichtathletik), sondern ob es jenseits seiner Verwendung im Sport bei labilen Persönlichkeiten eine zusätzliche Faszination hervorrufen kann. Bei genormten, manuell zu repetierenden Waffen ohne Zielhilfen und mit einer nicht allzu kapitalen Munition ist dieses Faszinationspotential so gering, dass man es als allgemeines Lebensrisiko akzeptieren kann, ob nicht doch irgend ein Idiot damit was anstellt.
  2. #311

    Zitat von horstwende Beitrag anzeigen
    Haben sie aber nicht und wie Sie selber zugeben sind sie gefährlich. Die Nutzlosigkeit und die Gefahr stehen in keinerlei Verhältnis. Auch wenn es die feuchte Phantasie eines Waffennarren sein mag, aber in Wirklichkeit bringt eine Waffen den Menschen im Leben (anders als z.B. das KRAD) nicht voran...
    Wozu "braucht " man eigentlich "Großkaliberkräder" mit mehr als 150 PS wenn doch ein Krad mit 10 PS völlig ausreichend zur Forbewegung ist und auch noch weniger Sprit braucht ?Ich hatte mal eines und das fuhr auch 100 km/h.

    Gerade jetzt um diese Jahreszeit geht das Sterben auf deutschen Straßen wieder los.In meiner Nachbarschaft brennen schon wieder Kerzen am Straßenrand.

    Eine Waffe ist nicht gefährlicher als ein Krad solange wir uns an die Vorschriften und Gesetzte halten und genau darin liegt der Knackpunkt.
    Es geht nicht um "Nutzen " den Sie vielleicht suchen denn der Nutzen an Freizeitgestaltung liegt beim Nutzer und nur bei ihn und das genügt.
    Ich habe übrigens viel mehr Angst von einem durchgeknallten Motorradrambo gerammt zu werden als von einem Sportschützen oder Jäger.
    Die Wahrscheinlichkeit Ersteren zu begegnen ist sehr viel höher.

    Wenn wir uns gegenseitig alles madig machen und mit sinnlosen Verboten überziehen wirds bald sehr ruhig in diesem Land.
  3. #312

    Zitat von hesse1978 Beitrag anzeigen
    Und aus diesem Grund will ich meine Waffen zuhause haben. Eine zentrale Lagerung bringt nur Gefahren mit sich. Manche Waffengegner hier im Forum sind sich anscheinend nicht über die Ausmasse bewusst über die wir hier sprechen. Ich z.B. besitze acht Waffen. Viele bei mir im Verein haben weit mehr. Deswegen sprechen wir hier nicht über ein paar Dutzend, sonder über ein paar tausend Waffen pro Verein.
    Also, ich kann ja Sammler von Matchboxautos, Briefmarken, Bierdeckel u.ä. verstehen, aber warum sammelt man Waffen?
    Das sind doch nur Prestigeobjekte - sehr mal her, was ich alles mein Eigen nenne! Das ist genauso mit dem noch größeren Auto, dem noch größeren Swimmingpool, dem noch größeren Haufen Geld in meinem Tresor - und dabei werden die Kinder, die alten Eltern sehr oft vergessen und deshalb kommt es auch zu solchen Ereignissen wie Erfurt und Winnenden, denn würde man mehr auf die Kinder, die alten Eltern hören, ihnen zuhören, wird man bei guten Willen merken, daß da irgendwas im argen liegt.
    Ich habe auch ein Haus, ein großes Grundstück, aber wenn meine Kinder aus der Schule kamen, habe ich ihnen am Gesicht, an der Stimme angemerkt, wenn etwas nicht stimmt. Denn die Kinder, so man sich welche anschafft, sind "mein Eigen", um das ich mich kümmern muß. Ich kann mich nicht meinen Freuden, meinen Freizeitbeschäftigungen hingeben, während meine Kinder emotional verarmen. Und das ist der ganze Frust, der nun auf die (Sport)Schützen niederprasselt.
  4. #313

    Zitat von spatenheimer Beitrag anzeigen
    Das Verhältnis der Deutschen zu Waffen ist irgendwie bescheuert.
    Leider wahr. Die Deutschen haben eine panische Angst vor legalen Feuerwaffen, finden aber, das man selbige in den Haenden von Kriminellen tolerieren muss.
    Ein krankes Volk seid Ihr!
  5. #314

    Nope

    Zitat von ThomasSt Beitrag anzeigen
    Voll auf dem Holzweg. Die Waffenlobby die sie meinen, sind Produzenten denen der deutsche private Waffennutzer am Allerwertesten vorbei geht. Dafür sind wir zu kleine Fische. Denen geht es um den Absatz von Militärgerät und Waffen im Millionen und Milliardenbereich.

    Die Waffenlobby, die sich momentan gegen Waffenverbote für Privatpersonen wehrt, sind u.a. diese Personen selbst. Sportschützen, Jäger, Sammler historischer Waffen und ihre Interessenvertreter wie Herr Streitberger vom FWR und Herr Gepperth vom BDS. Uns geht es darum, z.B. in Frieden unseren Sport weiter ausüben zu können.

    Aber darüber schweigen die Medien gerne, wenn sie von der allmächtigen Waffenlobby fabulieren.
    Wenn es so wäre, dann sollten Sie sich kooperativer zeigen und sich die Bedenken sehr genau anhören + evtl. freiwillig auf den Einsatz von größeren Kalibern verzichten, bzw. sich z.B. mal bei ihren Militaria-Sammlern sehr genau umsehen.

    Ansonsten sind sie nicht mehr und auch nicht weniger als Wegbereiter - wie in den USA - Wegbereiter für ein Klima, in dem der Waffenbesitz und Waffen an sich als etwas 'normales' gesehen werden, also am Ende doch vor dem Karren. Das ist mehr als bedenklich...
  6. #315

    Zitat von jayjayjayjay Beitrag anzeigen
    gegenstände haben keine haupt und sekundärzwecke, die ak47 wurd von den soviets mehr für haushaltszwecke genutzt( u.a. sogar als rost zum grillen) als für ihren " hauptzweck" sogesehen verliert ihr argument schonmal an wert und zwar kräftig.
    in wie fern?

    Zitat von jayjayjayjay Beitrag anzeigen
    dazu kommt noch das der hinweis auf einen hauptzweck schonmal der schwachsinnigste ist,
    Sobald es beleidigend wird (wie war das mit Waffen und der notwendigen Reife?) lese ich normalerweise nicht mehr weiter, aus Angst dass mein Niveau sinkt...

    Zitat von jayjayjayjay Beitrag anzeigen
    ein gegenstand hat keinen zweck eine handlung sehrwohl und der zweck einer handlung wird auch nicht durch einen gegenstand oder seine funktionsweise bestimmt sondern vom handelnden. aber wenn sie schon eine solche sprache anschlagen antworte ich ihnen gerne auf die rhetorisch wirkende frage. in deutschland dienen waffen der umsetzung von sport, jagd, schutz, und wenns mal wieder durchgeknallte künstler gibt auch der kunst. ebenso dienen feuerwaffen der alarmierung in notsituationen, ganz bestimmt aber nicht dem mord und auch nicht der tötung, ein polizist hat keinen freischein zum töten, ebensowenig der sportschütze und formal gesehen auch der jäger nicht.
    Ach, Mist jetzt ist es doch passiert.

    Rüsten wir also die Bundeswehr mit Grillrosten aus, die Polizei mit Nagelscheren und die GSG-9 mit fettigem Essen, damit die Hochleistungssportler endlich ihre Sportinstrumente für sich haben und ihre Rechtschreibefibeln endlich wegwerfen können. Lesen se eh' nüch.
  7. #316

    Man muss hier bedauerlicherweise immerwieder lesen:"Verbietet doch diese pösen pösen Großkaliber Tötungsmaschinen".

    Nungut, verbietet sie. Ganz ehrlich. Das würde aber an kommenden Ammokläufen nur eines ändern. Die Opferzahlen werden immens steigen. Warum? Tja. Wenn man sich mal genauer mit solchen Themen befasst, und sichweniger von Vorurteilgetränkten Berichten beeinflussen lässt. Erkennt man das eine Kleinkalibribrige kaliber .22 Waffe noch viel gefährlicher und tödlicher ist.

    Vergleich von Groß Klein-Kaliber Waffen:

    Großkaliber:
    Vorteile: Großes Projektil, größere Durchschlagskraft(je nach Munitionstyp)
    Nachteile: Starker Rückstoß der schnelle Volgeschüsse verhindert. Sehr laut, was bei Geplanten Blutbädern(im Volksmund irrtümlich "Amok" genannt) eine gewisse Vorwarnung an kommende Klassenzimmer gibt. Teure Munition

    Kleinkaliber:
    Vorteile: Sehr günstige Munition. Penetration von Metall, Holz und Fleisch genauso wie bis zu 9mm. Sehr leise, sodass man einen Schuss nur im gleichen Raum als Schuss deuten kann. Schnelle Schussfolge aufgrund geringem Rückstoßes. Man kann unmengen der leichten Munition mit sich herumtragen.

    Nachteile: Keine.


    Und nun? :)
  8. #317

    Zitat von homecat Beitrag anzeigen
    Also, ich kann ja Sammler von Matchboxautos, Briefmarken, Bierdeckel u.ä. verstehen, aber warum sammelt man Waffen?
    Das sind doch nur Prestigeobjekte - sehr mal her, was ich alles mein Eigen nenne! Das ist genauso mit dem noch größeren Auto, dem noch größeren Swimmingpool, dem noch größeren Haufen Geld in meinem Tresor - und dabei werden die Kinder, die alten Eltern sehr oft vergessen und deshalb kommt es auch zu solchen Ereignissen wie Erfurt und Winnenden, denn würde man mehr auf die Kinder, die alten Eltern hören, ihnen zuhören, wird man bei guten Willen merken, daß da irgendwas im argen liegt.
    Ich habe auch ein Haus, ein großes Grundstück, aber wenn meine Kinder aus der Schule kamen, habe ich ihnen am Gesicht, an der Stimme angemerkt, wenn etwas nicht stimmt. Denn die Kinder, so man sich welche anschafft, sind "mein Eigen", um das ich mich kümmern muß. Ich kann mich nicht meinen Freuden, meinen Freizeitbeschäftigungen hingeben, während meine Kinder emotional verarmen. Und das ist der ganze Frust, der nun auf die (Sport)Schützen niederprasselt.
    Warum sammeln viele Frauen Schuhe?
  9. #318

    Zitat von qwer Beitrag anzeigen
    naja, das kennen wir ja auch von Politikern, dass sie sich erst nach einem (meist erzwungenen) Rücktritt trauen, Ihre Meinung offen zu sagen.

    Biathlon ist denke ich ein sehr gutes Beispiel: Vor 1978 war das eine Sportart, wie ich sie außerhalb von Militärweltmeisterschaften nicht sehen möchte; ARD und ZDF haben sie in der Zeit auch so gut es ging ignoriert. Seit es mit manuell zu repetierenden Kleinkaliberwaffen ausgeübt wird, halte ich es für einen Sport wie jeden anderen auch: Maßstab sollte nicht sein, wie tödlich ein Sportgerät ist (die Diskussion ist wirklich ziemlich unfruchtbar, man denke an die Leichtathletik), sondern ob es jenseits seiner Verwendung im Sport bei labilen Persönlichkeiten eine zusätzliche Faszination hervorrufen kann. Bei genormten, manuell zu repetierenden Waffen ohne Zielhilfen und mit einer nicht allzu kapitalen Munition ist dieses Faszinationspotential so gering, dass man es als allgemeines Lebensrisiko akzeptieren kann, ob nicht doch irgend ein Idiot damit was anstellt.
    Die Idioten wie Sie die nennen ( ich nenne die Mörder) lassen sich nicht von "Faszinationen " leiten sondern vom Hass und Wahn und da nehmen sie das Tatmittel was verfügbar und effektiv gleichzeitig ist.
    Verbieten sie etwas Bestimmtes suchen sie das nächste weiter Verfügbare.
    Es ist ein Irrtum zu glauben man könnte solche Idioten damit stoppen dass man ein Tatwerkzeug aus dem Handel nimmt ,denn dann suchen die in der Illegalität weiter oder eben ein anderes , ebenso effektives Tatmittel.oder glauben Sie ein Amökläufer überlegt es sich " oh keine Pistole da, ach ich lass das mal lieber " Feuchte Illusion...

    Sie haben gesehen wie schnell ein Biathlongewehr repertiert werden kann und wie schnell eine Scheibe präzise aufgenommen werden kann ?
    Ich könnte das mit meiner Großkaliberwaffe in diesem Tempo gar nicht ,selbst wenn die automatisch nachlädt weil die Waffe im Gegensatz zum Kleinkaliber durch den Rückstoss völlig aus der Richtung gerät.

    Es ist nämlich in der Realität anders als das was Sie im Kino oder TV sehen wo dort nur mit Film-Platzpatronen geschossen wird und demzufolge kein Rückstoß vorhanden ist weil kein Geschoss beschleunigt wird.
    Wahrscheinlich kennen die meisten Kritiker eben wirklich nur TV und Kino.
    Und nicht "kapitale Munition " ? Ein Kleinkalibergeschoß durchschlägt auf 50 m noch mühelos 5 cm Fichtenholz. Was brauchen wir noch ?
  10. #319

    Zitat von robertrabe23 Beitrag anzeigen
    Fast alle Amokläufe mit mehreren Todesopfern der letzten Jahren wurden mit legalen Waffen durchgeführt...
    Und die meist jugendlichen Täter verbindet ein in der Öffentlichkeit eher selten thematisiertes Merkmal: Sie oder ihre Eltern waren Mitglied in Schützenvereinen.
    Irrtum! Die Taeter entwendeten Waffen von legalen Besitzern. Das macht die Waffe illegal.
    Nachdenken!!! Dann schreiben.








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