ARD-Doku über Waffen-Lobby: Deutschlands Pistoleros

WDRZwischen Schießbude und Bundestag: Die ARD-Doku "Waffen sind mein Leben" geht auf Tuchfühlung mit deutschen Sportschützen und ihren Interessenvertretern in Berlin. In dieser Welt herrscht eine Logik, wonach das Ballern sogar bei der Bildung hilft.

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  1. #230

    Zitat von Flari Beitrag anzeigen
    Sind Sie einer dieser tollen "Sportschützen", die ihre Waffe illegal geladen griffbereit im Haus liegen hat?

    An sich müssten ja jetzt die anderen "guten" Sportschützen kommen und auf Sie eindreschen..
    Machen die aber wohl nicht..
    Warum nicht?

    Weil die das illegales Handeln von Sportschützen mit ihren Waffen doch jederzeit tolerieren, bzw. selber betreiben?
    Einem anderen Forenmitglied hab ich darauf geantwortet, dass das Haus abgesichert werden sollte (mindst. RC1/RC2 Fenster mit A1, besser A2-Glas) Alarmanlage, einbruchsichere Türen.
    Da bleibt genug Zeit alles vorzubereiten und ihn gebührend zu empfangen.
  2. #231

    Zitat von johnnychicago Beitrag anzeigen
    Sollte er es dennoch versuchen, macht es Krach und es dauert lange. Genug Zeit, die sicher und ordnungsgemäß aufbewahrte Schusswaffe hervor u holen und dem Einbrecher zu zeigen was ihn IM Haus erwartet!
    Ein guter Esel stösst sich nur einmal!
    Aha, jetzt kommt die Wahrheit also ans Licht!

    Es geht gar nicht ums Sportschießen, sondern darum Leute abzuknallen!

    Ist natürlich ganz super, bis dann der eigene Sohn mal seinen Schlüssel vergessen hat und im Vollsuff versucht ins eigene Haus einzubrechen - dann natürlich erst schießen und dann Fragen. Passiert in den USA übrigens häufiger als man denkt.

    Dass man in Deutschland bei Einbrüchen zu 99% übrigens keine Angst davor zu haben braucht dass die Einbrecher einen erschießen ist übrigens den Waffen gesetzen geschuldet.

    Aber so amerikanische Verhältnisse wären doch schön, oder? Jeder darf jeden erschießen und jeder hat ne Knarre zu Hause. Und weil jeder Einbrecher weiß dass jeder 'ne Waffe zu Hause hat, sind dort im Gegensatz zu hier auch die Einbrecher i.d.R. bewaffnet.

    Das ist so ein Aufrüsten wie mit den Atomwaffen - jeder muss eine haben, weil der andere eine hat.

    Aber ach soviel Weitsicht traue ich den meisten Waffenfreaks hier gar nicht mehr zu. Seien Sie doch ehrlich, für meine kritische Meinung zum (privaten) Waffenbesitz würde Sie mich doch am liebsten erschießen?! :)
  3. #232

    Meine kleine Welt,

    Zitat von homecat Beitrag anzeigen
    Bis ca. 1985 habe ich mich geweigert, auch nur eine Waffe in die Hand zu nehmen (z.B. bei innerbetrieblichen Schießwettbewerben), dann kam es doch dazu, daß ich geschossen habe. Und was passierte mit mir? Ich kam wie in einen Rausch und wollte immer besser treffen und noch besser. Als mir das bewußt wurde, bin ich über mich selbst erschrocken. Durch dieses Erlebnis kann ich mir vorstellen, was auch in einem Sportschützen vorgehen kann.
    Messer usw. benötige ich zum Schneiden von Brot,Wurst, Gemüse usw. - zu was benötigt man Waffen außer zum Schießen? Ich denke doch aus der geschilderten eigenen Erfahrung, daß genau wie das Cabrio die Waffen eine Art Penisverlängerung für viele Waffenbesitzer bedeuten.
    Setzt Euch (die Befürworter) mal mit den Eltern, den Geschwistern, den Verletzten von Erfurt, Winnenden usw. an einen Tisch und hört diesen Leuten mal zu und macht Euch mal eine Bild davon, wie diese Menschen jetzt leben bzw. versuchen, weiterzuleben.
    ist so schön und einfach.

    1. Nicht jeder Sportler erschrickt bei Leistungsteigerungen!
    2. Messer ist eine Waffe
    3. Ich denke sie haben kein Cabrio!
    4. Ich kenne mehrere erfolgreiche Bogenschützen, die im selben Jahrgang an der selben Schule wie R. Steinhäuser waren.

    Fazit: Ihr Kommentar ist so subjektiv wie sachlich falsch!
  4. #233

    Erst die Knarren, dann den Rest...

    also wenn ich als Fußgänger in der Stadt unterwegs bin und mal wieder irgendein Irrer mit 80 km/h an mir vorbeifährt, dann bin ich mal wieder überzeugt: der Führerschein ist auch eine Art Waffenschein. Unumstritten ist wohl sicherlich, dass Autofahrer mehr Menschen töten als Waffenbesitzer. Der wesentliche Unterschied zwischen Autos und Handfeuerwaffen ist: Autos wurden nicht zum Töten erfunden und neben Formel 1 Zirkus, als sog. Sport, haben Fahrzeuge auch einen Nutzwert, während bei Schusswaffen wohl kaum davon ausgegangen werden kann.
    Natürlich gibt es auch nutzfreie Messer und anderes Tötungswerkzeug... aber fangen wir doch beseitigen wir doch erstmal die ganz abstrusen Sachverhalte und arbeiten uns dann langsam über Stich- und Hiebwaffen, zu Porsche und Zweiradgeschossen vor.
  5. #234

    Mr. Ed lässt fragen:

    Zitat von hesse1978 Beitrag anzeigen
    Komisch. .. Ich kenne sogar jemanden, der sein Pferd zuhause hat. ....Warum sollte ich meine Waffen nicht mit heim nehmen dürfen.
    Ja, ja; und die Beretta kackt auch nicht die Wohnung voll....

    Ich kenne auch niemanden, der mit seinem Gaul in der Fußgängerzone ein Dutzend Leute zu Tode geritten hätte.
    Durchgedrehte mit Schießeisen, die Massenmorde begehen, gibt es alle naselang.

    Ob Reiter generell friedfertigere Zeitgenommen sind?
  6. #235

    Zitat von peddersen Beitrag anzeigen
    Sagt mal - kapiert hier niemand, daß es nicht um Sicherheit oder sinnvolle Lösung eines Problemes geht, sondern mal wieder nur um unters Volk gebrachte Repressalien?
    Es geht hier im Thema aber schon lange nicht mehr um Sportschützen.
    Sportschießen ist vollkommen in Ordnung, das sage ich inzwischen hier in jedem meiner Beiträge - wir sind hier aber schon beim Thema relativieren von Morden und Amokläufen und nun auch beim Töten von Einbrechern.

    Wo sind denn nun die Sportschützen die sich verbal davon distanzieren und dagegen wehren dass Ihr SPORT von einigen Waffenfanatikern und Extremisten hier im Thread in den Dreck gezogen wird??
  7. #236

    Zitat von Masterchalk Beitrag anzeigen
    ...das ist mal eine sportliche Aussage und ein toter Einbrecher ( Wenn Sie gut zielen ), sonst treffen Sie nur das Bein.
    Ich dachte eigentlich, daß ich dann sicherlich tot bin.
  8. #237

    illegal , voll egal

    Zitat von johnnychicago Beitrag anzeigen
    Einem anderen Forenmitglied hab ich darauf geantwortet, dass das Haus abgesichert werden sollte (mindst. RC1/RC2 Fenster mit A1, besser A2-Glas) Alarmanlage, einbruchsichere Türen.
    Da bleibt genug Zeit alles vorzubereiten und ihn gebührend zu empfangen.

    Und es bleibt Ihnen genug Zeit, das zu tun wozu Sie verpflichtet sind und das seinzulassen was Sie nicht dürfen.

    1.) die Polizei anrufen
    2.) Ihre Feuerwaffe NICHT einzusetzen

    Ist hier nicht der wilde Westen... Und 15 Jahre wegen Totschlag könnten im Besten Falle auch bei rauskommen.
  9. #238

    Genau so

    Zitat von partey Beitrag anzeigen
    Ich hoffe dass niemals eines Ihrer Familienmitglieder von "legalen" Waffen verletzt wird. Und wenn doch.... tja dann müssen Sie es halt tolerieren, als freier Bürger.
    Genau so ist es.
    Sie müssen als Bürger in Kauf nehmen, dass Sie durch legale Handlungen Anderer einen Schaden erleiden. Und dass Sie selbst jemanden gefährden.

    Und Sie nehmen es ja auch in Kauf. Jeden Tag. Sonst könnten Sie am gesellschaftlichen Leben gar nicht teilnehmen. Und Sie selbst gefährden Andere

    Die Gefahr, die dabei von Sportschützen oder legalen Waffen ausgeht, ist so gering, dass Sie niemals daran denken, wenn Sie das Haus verlassen. Niemals.

    Also von was reden wir hier ?
  10. #239

    Zitat von johnnychicago Beitrag anzeigen
    Wenn einer versucht in Ihr Haus einzubrechen, dann haben Sie ja hoffentlich vorgesorgt.
    Mindestens RC 1, A1 Glass und einbruchsichere Türen und Fensterrahmen.
    Sollte er es dennoch versuchen, macht es Krach und es dauert lange. Genug Zeit, die sicher und ordnungsgemäß aufbewahrte Schusswaffe hervor u holen und dem Einbrecher zu zeigen was ihn IM Haus erwartet!
    Ein guter Esel stösst sich nur einmal!
    Aber ich habe doch gar keine Waffe! Was mache ich da nur? Tret` ich in einen Schützenverein ein?