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ARD-Bericht: Verfassungsschutz soll NSU-Akten in zwei Schüben vernichtet haben

Die Aktenvernichtung beim Bundesverfassungsschutz wirft neue Fragen auf: Die Reißwolf-Aktion erfolgte offenbar in zwei Schritten. Das ARD-Magazin "Monitor" berichtet, dass nach der ersten Aktenvernichtung am 11. November 2011 nochmals Unterlagen geschreddert wurden.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...844022,00.html
  1. #1

    Nein, was für ein Zufall,

    das immer wieder Akten zufällig gefunden werden und der Vorgesetzte dann anordnet, diese zufällig gefundenen Akten dem Reißwolf zuzuführen. Ist das ein Zufall oder nicht doch Absicht, weil die Schlapphüte etwas zu verbergen haben ? Was da beim BfV und den einzelnen LfV'en vor sich geht, geht auf keine Kuhhaut. Weg mit den Typen, die da zufällig was finden und deren Vorgesetzten, und zwar nicht in den Ruhestand, sondern wegen Unfähigkeit unter Kürzung der Pensionsberechtigung aus dem Amt entfernen. Da hilft nur ein kompletter Neuaufbau der Verfassungsschutzämter ohne vorbelastetes Personal..
  2. #2

    das rechte auge

    ist schon immer blind gewesen schon seit 1945 aber das linke war schon immer im visier.
    man kann nur staunen.
  3. #3

    Ist das der gleiche Referatsleiter wie beim vorigen Mal? Und er hat vor dem Untersuchungsausschuss nichts dazu gesagt? Oder war das wieder so geheim?
    Irgendwann glaubt auch der Gutgläubigste, dass es keine Pannen und Schlampereien mehr sind, sondern Absicht. Nur warum? Auch in Thüringen hat sich keiner der Verfassungsschützer an die "Operation Rennsteig" erinnern können. Eigenartigerweise war ihr Gedächtnis aber bei Schmutzgeschichten über Rivalen sehr frisch. Oder sollten die ganzen Wein&Weib-Geschichten eher Erfindungen sein. Für Medien und Öffentlichkeit ist es ja sooo viel süffiger sich darüber zu empören und ablenken zu lassen als nach drögen Akteninhalten zu fragen. Wäre ja spaßbefreit. Was war noch noch mal der Anlass für die Ausschüsse?
  4. #4

    Rausschmeißen, alle direkt und indirekt Beteiligten ohne jeglichen Pensionsanspruch!
  5. #5

    Wer hätte gedacht,

    das so ein Partei übergreifender Untersuchungsschuss, einen derartigen Wirbel hätte verursachen können.
    Es wird immer schlimmer.
    Mir ist gerade ein verrückter Gedanke gekommen:
    Traten diese Verfassungsschutzpräsidenten in Sachsen und Thüringen, und der Bfv-Boss wegen Unfähigkeit zurück, oder weil Sie noch dunklere Geheimnisse schützen wollten.

    Also die Dusseligkeitstheorie, scheint mir unwahrscheinlicher zu werden.
    Meine Güte, was wären das nur für Konsequenzen!?

    Das dürfte sich theoretisch kein demokratischer Staat bieten lassen .
  6. #6

    optional

    Wer nicht länger glauben will, dass alles eine Anhäufung von Pannen und persönlichen Verfehlungen ist, dem sei dieser Beitrag empfohlen: Der dritte Mann in der NSU: http://www.nachdenkseiten.de/?p=13772
  7. #7

    Gesinnung von Verfassungsschützern

    Mich würde interessieren, welche Ausbildung ein Verfassungsschützer haben muss. Wo schickt er seine Bewerbung hin, wer prüft die Bewerbung und wird die politische Gesinnung irgendwie überprüft?
  8. #8

    Zitat von edithm Beitrag anzeigen
    Mich würde interessieren, welche Ausbildung ein Verfassungsschützer haben muss. Wo schickt er seine Bewerbung hin, wer prüft die Bewerbung und wird die politische Gesinnung irgendwie überprüft?
    Sicherlich wird sie überprüft. Was dabei herauskommt, sehen wir ja. Wahrscheinlich gibt es die interne Anweisung: "Bewerber mit rechtsradikaler Gesinnung genießen Vorrang."


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