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Archäologie: Stonehenge zog schon zur Bronzezeit Touristen an

Stonehenge sehen und sterben - in früheren Zeiten scheint diese Maxime gegolten zu haben. Britische Forscher haben herausgefunden, dass die britische Kultstätte schon in der Bronzezeit Reisende aus großer Entfernung anzog. Einige wurden in der Nähe bestattet.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...720335,00.html
  1. #1

    Tourist?

    Da gibt es aber auch noch die Möglichkeit einer anderen Erklärung:

    Sklave, gekauftes Menschenopfer, Kriegsgefangener ...

    Es erscheint mir doch sehr unwahrscheinlich, dass ein gehbehinderter Mittelmeerraumbewohner die Strapazen einer damaligen Reise nach Britannien (inkl. Überquerung des Kanals in einem damaligen Boot) freiwillig gemacht habt.
  2. #2

    Die Menschen damals waren sicher nicht so fußfaul wie wir heute.

    Mir kommt es immer seltsam vor, dass man immer mehr oder weniger annimmt, dass die Menschen früher nur auf der eigenen Scholle lebten, wo wir doch für den Großteil der uns bekannten Geschichte das Gegenteil kennen.

    Sobald es Vorräte irgendwelcher Art und Handel gab, ist der Aktionsradius doch letzlich nur noch durch die Verkehrsmittel begrenzt. Sicher dauerten die Reisen dann auch Monate und Jahre, aber man hatte es auch nicht eilig.
  3. #3

    Stimmt - Das Beste -beispiel...

    Zitat von Kabe Beitrag anzeigen
    Mir kommt es immer seltsam vor, dass man immer mehr oder weniger annimmt, dass die Menschen früher nur auf der eigenen Scholle lebten, wo wir doch für den Großteil der uns bekannten Geschichte das Gegenteil kennen.

    Sobald es Vorräte irgendwelcher Art und Handel gab, ist der Aktionsradius doch letzlich nur noch durch die Verkehrsmittel begrenzt. Sicher dauerten die Reisen dann auch Monate und Jahre, aber man hatte es auch nicht eilig.
    ... für Ihre These ist ja bekanntlich ÖTZI !
    welcher Ethnie gehörte der an bzw. welch weiten Weg ist der gegangen ??
    1.) Österreicher kann er nicht gewesen sein- schliesslich hat man Hirn gefunden ...
    2.) Italiener kann er auch nicht gewesen sein- schliesslich kannte er schon Pfeil und Bogen ...
    3.) Schweizer hätte er unter Umständen eventuell sein können
    -schliesslich wurde er sogar von einem Gletscher überholt...
    4.) aaaber letztlich gelangt man doch zum Schluss dass
    Ötzi ein Japanischer Tourist war- schliesslich war er mit Sandalen im Hochgebirge ... ^^ ^^ ^^
  4. #4

    Au, der ist guuuut...

    Zitat von seppiverseckelt Beitrag anzeigen
    ... für Ihre These ist ja bekanntlich ÖTZI !
    welcher Ethnie gehörte der an bzw. welch weiten Weg ist der gegangen ??
    1.) Österreicher kann er nicht gewesen sein- schliesslich hat man Hirn gefunden ...
    2.) Italiener kann er auch nicht gewesen sein- schliesslich kannte er schon Pfeil und Bogen ...
    3.) Schweizer hätte er unter Umständen eventuell sein können
    -schliesslich wurde er sogar von einem Gletscher überholt...
    4.) aaaber letztlich gelangt man doch zum Schluss dass
    Ötzi ein Japanischer Tourist war- schliesslich war er mit Sandalen im Hochgebirge ... ^^ ^^ ^^
    Au ja, sehr schön!
  5. #5

    Pilgerfahrt?

    Zitat von fridericus1 Beitrag anzeigen
    Da gibt es aber auch noch die Möglichkeit einer anderen Erklärung:

    Sklave, gekauftes Menschenopfer, Kriegsgefangener ...

    Es erscheint mir doch sehr unwahrscheinlich, dass ein gehbehinderter Mittelmeerraumbewohner die Strapazen einer damaligen Reise nach Britannien (inkl. Überquerung des Kanals in einem damaligen Boot) freiwillig gemacht habt.
    Nun ja, eine Pilgerfahrt zu einem Heiligtum um von seiner Krankheit zu genesen? So wie heute der Jakobsweg.
  6. #6

    °

    Zitat von fridericus1 Beitrag anzeigen
    Da gibt es aber auch noch die Möglichkeit einer anderen Erklärung:

    Sklave, gekauftes Menschenopfer, Kriegsgefangener ...
    Dann wäre er aber nicht mit einer so wertvollen Kette begraben worden.

    Es erscheint mir doch sehr unwahrscheinlich, dass ein gehbehinderter Mittelmeerraumbewohner die Strapazen einer damaligen Reise nach Britannien (inkl. Überquerung des Kanals in einem damaligen Boot) freiwillig gemacht habt.
    Warum sollte das sehr unwahrscheinlich sein? Es gab Pferde und Rinder als Zugtiere und es gab damals nicht nur kleine Boote, sondern auch Segelschiffe.
  7. #7

    Die Haddsch ( Ḥaǧǧ ) der Bronzezeit

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Stonehenge sehen und sterben - in früheren Zeiten scheint diese Maxime gegolten zu haben. Britische Forscher haben herausgefunden, dass die britische Kultstätte schon in der Bronzezeit Reisende aus großer Entfernung anzog. Einige wurden in der Nähe bestattet.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...720335,00.html
    Ich vermute, dass Stonehenge sich im Laufe der Zeit zu einem zentralen religiösen Zentrum des keltischen damals ganz Europa umspannenden Kulturkreises gemausert hatte. Jeder gute Kelte sollte wohl einmal im Leben nach Stonehenge pilgern, und zu Fuß ein paar Runden um die Steinringe drehen, so wie es heute muslimische Pilger um die al-Kaʿba in Mekka tun.

    Der Junge mit dem Bernsteinband gehörte sicher zu einer reichen oder adligen Familie, die ihm trotz der Behinderung die Reise in einem Reisefuhrwerk ermöglichte, vergleichsweise so, wie heute reiche Muslime mit dem Privatjet zur Haddsch einfliegen.
  8. #8

    Anziehungskraft

    Bis heute besuchen jedes Jahr hundertausende zu irgendwelchen Sonnwendfeiern Stonehenge (before Stonehenge there were Strawhenge and Woodhengen; wtf is a henge?). Das kann auch vor 3.000 Jahren schon so ähnlich gewesen sein. Scheint aber so eine Art Fachheiligtum für Kniee gewesen zu sein http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...544986,00.html
  9. #9

    Stimmt alles nicht ...

    Zitat von seppiverseckelt Beitrag anzeigen
    ... für Ihre These ist ja bekanntlich ÖTZI !
    welcher Ethnie gehörte der an bzw. welch weiten Weg ist der gegangen ??
    1.) Österreicher kann er nicht gewesen sein- schliesslich.....
    Ötzi ist einer meiner Vorfahren! Hat zuerst meine Ururur...großmutter geschwängert, meine Ururur...großonkel haben ihn weggejagt, auf der Flucht hat er einen seiner Hoden verloren, der heute noch in unserer Familie wie eine Reliquie aufbewahrt wird, um auf den Pyramidenbaustellen in Ägypten die Alimente zu verdienen ...


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