Arbeitsplätze in den USA: Apple preist sich als Job-Wundermaschine

DPAIm Ausland billig produzieren, zu Hause teuer verkaufen? Das wird Apple immer wieder vorgeworfen. Jetzt kontert der kalifornische iPhone-Hersteller: Laut einer eigenen Studie sei der Konzern für eine halbe Million Jobs in den USA verantwortlich, trotz der Auslagerung nach China.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...819051,00.html
  1. #20

    Titel

    Zitat von Xtasy178 Beitrag anzeigen
    auf der einen seite wird rumgehackt dass Apple viel zu teuer ist und dass mann bei Samsung alles XXX euro billiger bekommt, aber dan heult man rum dass der arme Foxconn Mitarbeitet nur 2 Dollar die Stunde bekommt...
    Es sind sogar nur 1,78 Dollar. Nur, um genau zu sein.
  2. #21

    Zitat von Xtasy178 Beitrag anzeigen
    auf der einen seite wird rumgehackt dass Apple viel zu teuer ist und dass mann bei Samsung alles XXX euro billiger bekommt, aber dan heult man rum dass der arme Foxconn Mitarbeitet nur 2 Dollar die Stunde bekommt...
    Verstehen Sie das mal so:
    Wenn ich 200€ für ein Gerät zahle und der Arbeiter zum Schluss nur 2€ bekommt, ist das noch lange nicht gut, aber irgendwie verständlich (irgendwo muss der gewinn von Samsung ja her kommen).

    Wenn ich 400€ für ein Gerät zahle und der Arbeit zum Schluss nur 2€ bekommt, weil sich Apple 200€ Gewinn einstreicht, dann ist das einfach moralisch falsch. Wenn ich ein Hochpreisprodukt kaufe, habe ich insgesamt andere Ansprüche an das Gerät und die Firma.


    Zitat von Willem55 Beitrag anzeigen
    Diese Mitarbeiter-Zählmethode hat sich die deutsche Solarindustrie patentieren lassen, die jeden Klempner mitzählt, der ein Solarpanel anfasst.
    Und das ist nur von der Automobilindustrie abgekupfert - wenns nach denen geht, arbeitet jeder zweite doch indirekt für die Automobilindustrie - mindestens.


    Insgesamt ist es doch schön für Amerika, dass Apple viele viele Niedriglohnjobs schafft. Gibt doch so viele Leute die einen schlecht bezahlten Zweit-Job brauchen - und da ist es nur fair, das Apple die anbietet.
  3. #22

    Zitat von james-100 Beitrag anzeigen
    Ja klar, den Paketboten gibt es nur, weil es Apple gibt. Eigentlich logisch.
    Ist es auch.
    Nicht alle Postboten sind von Apple abhängig, aber man kann sicherlich sehr einfach berechnen viele Pakete 1 Postbote pro Jahr durchschnittlich ausliefert. Verglichen mit dem Versandvolumen/Zahl von Apple erhält man mehr oder weniger die Planstellen.

    Wie schon geschrieben wurde - sollte Amazon (mal hypothetisch) zu machen, wären sicherlich einige Stellen bei DHL betroffen.
  4. #23

    Zitat von wll Beitrag anzeigen
    Nein, aber ohne entsprechendes Auslieferungsvolumen würde er nicht benötigt, hätte also diesen Job nicht. In diesem Sinne kann man also einen Teil der Arbeitsplätze im Logistikbereich durchaus großen Versandkunden zurechnen.

    Wenn z. B. Amazon für 10% des Versandvolumens bei DHL verantwortlich wäre, kann man davon ausgehen, daß ohne dieses Versandunternehmen eine nennenswerte Anzahl an Mitarbeitern nicht gebraucht würde - und damit diesem Kunden ihren Job verdanken. Ein linearer Zusammenhang dürfte eher nicht gegeben sein, da ja für die flächendeckende Abdeckung immer ein gewisser Grundstock an Personal erforderlich ist.
    Das ist stark zu bezweifeln, da Logistik bei der privaten Versorgung von Kunden vor allem eine Frage der Flächenabdeckung ist, nicht des Volumens.

    Wenn da 10% wegfallen, muss man trotzdem noch dieselben Gebiete beliefern, es ist halt etwas weniger, abr die Fläche ändert sich nicht.
  5. #24

    Zitat von Tahlos Beitrag anzeigen
    das der Paketbote aus Dankbarkeit einen Teil seines Verdienstes als Subunternehmer an Apple abgeben müssste.
    Also ich bin auch dafür das jeder der einmal ein Apple-Gerät in den Händen halten oder ansehen durfte dafür eine Gebühr abdrückt. Schließlich ist das an sich schon ein unglaubliches Glücksgefühl und verhindert dadurch Krankheiten und steigert die Produktivität sämtlicher Erdenbewohner.
    Ob irgendjemand bei Apple wirklich auch an den Quatsch glaubt, den sie da wieder verzapfen?
    Was ist daran so schwer zu verstehen. Natürlich hängen Jobs außerhalb von Apple an Apple, wie an jedem anderen (größeren) Unternehmen auch.

    Die Zahlen selber sind sicherlich zu hinterfragen, aber das Firmen/Menschen/Arbeitsplätze von Apple abhängen bzw existieren weil Apple so gewachsen ist ohne Zweifel.
  6. #25

    Zitat von Xtasy178 Beitrag anzeigen
    auf der einen seite wird rumgehackt dass Apple viel zu teuer ist und dass mann bei Samsung alles XXX euro billiger bekommt, aber dan heult man rum dass der arme Foxconn Mitarbeitet nur 2 Dollar die Stunde bekommt...
    Wer sagt, dass Apple ein guter Arbeitgeber ist?

    Arbeitsbedingungen bei Apple: Die dunkle Seite des Apfels | Wirtschaft*- Berliner Zeitung

    In der Regel sind Konzerne, die Wucherpreise verlangen auch in allen anderen Bereichen ausbeuterisch. Warum sollten Sie dort auch ehrenhafter sein?
  7. #26

    Apple die Job-Maschine

    Zitat von Xtasy178 Beitrag anzeigen
    auf der einen seite wird rumgehackt dass Apple viel zu teuer ist und dass mann bei Samsung alles XXX euro billiger bekommt, aber dan heult man rum dass der arme Foxconn Mitarbeitet nur 2 Dollar die Stunde bekommt...
    Wie immer hat so eine Veröffentlichung 2 Seiten. Klar schafft Apple indirekt die genannten Jobs in den USA und anderen Ländern in denen die Produkte verkauft werden. Also auch bei uns in Deutschland.
    Das die Produkte hoffnungslos überteuert sind und Apple mit dem Gewinn nicht die geldgeile Aktionärsgemeinde in Form von jährlichen Gewinnausschüttungen beglückt, steht auf einem anderen Blatt.
    Der arme Foxxconnmitarbeiter erhält tatsächlich nur um die 2 US$ die Stunde. Das sind dann bei 10 Arbeitsstunden 20 US$ pro Tag. Diese stellen aber 150 RMB dar. Der daraus resultierende Monatslon bei 6 Arbeitstagen ja Woche, sind dann ca. 3600 RMB. Die Foxxconnmitarbeiter bekommen daneben aber noch einiges subventionniert. Wohnung, Essen, Schulen etc.
    Ich weiß, es ist immer noch wenig im Vergleich zu Europa. Aber wenn es noch teurer wird for Foxxconn in den Westprovinzen, dann verlagern die ihre Produktion in den billigeren Westen von China. Sind auch teilweise schon dabei.
    Das ist genau der Grund weshalb unser Weltwirtschaftssystem irgendwann einmal zusammenbrechen muss. Es wird dann kein Land mehr geben, dass billig produzieren kann, da die Forderungen nach einem höheren Lebensstandard die Kosten weiter in die Höhe treiben werden. Und dann? Ja dann produzieren wir unsere Waren wieder in Deutschland und kaufen die Rohstoffe wieder im Ausland ein ;-)
  8. #27

    Das war mal

    Zitat von Death666Angel Beitrag anzeigen
    Treibende Kraft bei Computern?
    Ich geben ihnen, dass sie es geschafft haben MP3 Player zum Statussymbol zu machen und die Smartphones in eine andere Richtung geschickt haben. Aber treibende Kraft bei Computern sind sie nicht und werden sie nicht sein. Weder beim OS, noch bei Laptops oder Desktops.
    ...ach, da fällt mir ein, daß Mainboard +GraKa von meinem MacBook Pro late 2008 Preis: 2.850 € ist vor 5 Wochen abgeraucht. Das Schicksal teile ich mit noch ein paar 100-1000? Antwort von Apple "Pech gehabt, Reparatur ca. 800€ oder noch besser, kaufen sie ein neues" Der Pruduktionsfehler entstand bei Nivida und hat Austausch angeboten mit dem sich Apple aber schwer tut und unter der Decke hält. Apple hat die Kisten trotzdem vertickt. Apple sucks.

    PS. Ich arbeite seit 20 Jahren mit Apple und bis vor 10 Jahren waren die Kisten auch noch OK, seit Apple den Massenmarkt für sich entdeckt hat kommt fast nur noch Schrott, Stichwort, aufgeplatzte Accus. Meine Whirlesstastatur und Maus sind nach einem Jahr auch schon in der Tonne.
  9. #28

    Zitat von BadTicket Beitrag anzeigen
    Aha, und wieso macht dann Microsoft immer alles Apple nach? Offensichtlich haben Sie noch nie mit beiden Systemen gleichzeitig und intensiv gearbeitet, dann wüssten sie was gemeint ist.
    Apple baut Endgeräte für passiven Konsum. Win7 und XP dagegen sind auf der ganzen Welt im produktiven Einsatz. Da vergleichen Sie Aepfel mit Birnen. Falls Apple einen Fernseher rausbringt der mit Gesten und Sprache gesteuert werden kann und auch noch leidlich funktioniert - das würd ich kaufen - Telephone und Computer mit Win 7 sind aber klar besser. OSx schaut schon sehr altmodisch aus, mittlerweile.
  10. #29

    das Problem bringt SPON nicht auf dem Punkt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Ausland billig produzieren, zu Hause teuer verkaufen? Das wird Apple immer wieder vorgeworfen. Jetzt kontert der kalifornische iPhone-Hersteller: Laut einer eigenen Studie sei der Konzern für eine halbe Million Jobs in den USA verantwortlich, trotz der Auslagerung nach China.

    Arbeitsplätze in den USA: Apple preist sich als Job-Wundermaschine - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    und das ist die gigantische Staatsverschuldung, die sich mittlerweile mit dem IT/Solar-outsourcing auftut.
    Millionen Dep*pen verschulden sich für diesen Konsumschnickschnack und die Schulden übertragen sich auf die Bevölkerung . im schlimmsten Fall wie in den USA über Enteignungen .. und ohne Aussicht auf Jobs, um die Konsumschulden auch abtragen zu können