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Arbeitsplätze in den USA: Apple preist sich als Job-Wundermaschine
DPAIm Ausland billig produzieren, zu Hause teuer verkaufen? Das wird Apple immer wieder vorgeworfen. Jetzt kontert der kalifornische iPhone-Hersteller: Laut einer eigenen Studie sei der Konzern für eine halbe Million Jobs in den USA verantwortlich, trotz der Auslagerung nach China.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...819051,00.html
- #20 03.03.2012 22:34 von
- #21 03.03.2012 23:08 von
Verstehen Sie das mal so:
Wenn ich 200€ für ein Gerät zahle und der Arbeiter zum Schluss nur 2€ bekommt, ist das noch lange nicht gut, aber irgendwie verständlich (irgendwo muss der gewinn von Samsung ja her kommen).
Wenn ich 400€ für ein Gerät zahle und der Arbeit zum Schluss nur 2€ bekommt, weil sich Apple 200€ Gewinn einstreicht, dann ist das einfach moralisch falsch. Wenn ich ein Hochpreisprodukt kaufe, habe ich insgesamt andere Ansprüche an das Gerät und die Firma.
Und das ist nur von der Automobilindustrie abgekupfert - wenns nach denen geht, arbeitet jeder zweite doch indirekt für die Automobilindustrie - mindestens.
Insgesamt ist es doch schön für Amerika, dass Apple viele viele Niedriglohnjobs schafft. Gibt doch so viele Leute die einen schlecht bezahlten Zweit-Job brauchen - und da ist es nur fair, das Apple die anbietet. - #22 04.03.2012 00:23 von
Ist es auch.
Nicht alle Postboten sind von Apple abhängig, aber man kann sicherlich sehr einfach berechnen viele Pakete 1 Postbote pro Jahr durchschnittlich ausliefert. Verglichen mit dem Versandvolumen/Zahl von Apple erhält man mehr oder weniger die Planstellen.
Wie schon geschrieben wurde - sollte Amazon (mal hypothetisch) zu machen, wären sicherlich einige Stellen bei DHL betroffen. - #23 04.03.2012 00:25 von
- #24 04.03.2012 00:28 von
Was ist daran so schwer zu verstehen. Natürlich hängen Jobs außerhalb von Apple an Apple, wie an jedem anderen (größeren) Unternehmen auch.
Die Zahlen selber sind sicherlich zu hinterfragen, aber das Firmen/Menschen/Arbeitsplätze von Apple abhängen bzw existieren weil Apple so gewachsen ist ohne Zweifel. - #25 04.03.2012 00:29 von
Wer sagt, dass Apple ein guter Arbeitgeber ist?
Arbeitsbedingungen bei Apple: Die dunkle Seite des Apfels | Wirtschaft*- Berliner Zeitung
In der Regel sind Konzerne, die Wucherpreise verlangen auch in allen anderen Bereichen ausbeuterisch. Warum sollten Sie dort auch ehrenhafter sein? - #26 04.03.2012 01:10 von
Apple die Job-Maschine
Wie immer hat so eine Veröffentlichung 2 Seiten. Klar schafft Apple indirekt die genannten Jobs in den USA und anderen Ländern in denen die Produkte verkauft werden. Also auch bei uns in Deutschland.
Das die Produkte hoffnungslos überteuert sind und Apple mit dem Gewinn nicht die geldgeile Aktionärsgemeinde in Form von jährlichen Gewinnausschüttungen beglückt, steht auf einem anderen Blatt.
Der arme Foxxconnmitarbeiter erhält tatsächlich nur um die 2 US$ die Stunde. Das sind dann bei 10 Arbeitsstunden 20 US$ pro Tag. Diese stellen aber 150 RMB dar. Der daraus resultierende Monatslon bei 6 Arbeitstagen ja Woche, sind dann ca. 3600 RMB. Die Foxxconnmitarbeiter bekommen daneben aber noch einiges subventionniert. Wohnung, Essen, Schulen etc.
Ich weiß, es ist immer noch wenig im Vergleich zu Europa. Aber wenn es noch teurer wird for Foxxconn in den Westprovinzen, dann verlagern die ihre Produktion in den billigeren Westen von China. Sind auch teilweise schon dabei.
Das ist genau der Grund weshalb unser Weltwirtschaftssystem irgendwann einmal zusammenbrechen muss. Es wird dann kein Land mehr geben, dass billig produzieren kann, da die Forderungen nach einem höheren Lebensstandard die Kosten weiter in die Höhe treiben werden. Und dann? Ja dann produzieren wir unsere Waren wieder in Deutschland und kaufen die Rohstoffe wieder im Ausland ein ;-) - #27 04.03.2012 03:10 von
Das war mal
...ach, da fällt mir ein, daß Mainboard +GraKa von meinem MacBook Pro late 2008 Preis: 2.850 € ist vor 5 Wochen abgeraucht. Das Schicksal teile ich mit noch ein paar 100-1000? Antwort von Apple "Pech gehabt, Reparatur ca. 800€ oder noch besser, kaufen sie ein neues" Der Pruduktionsfehler entstand bei Nivida und hat Austausch angeboten mit dem sich Apple aber schwer tut und unter der Decke hält. Apple hat die Kisten trotzdem vertickt. Apple sucks.
PS. Ich arbeite seit 20 Jahren mit Apple und bis vor 10 Jahren waren die Kisten auch noch OK, seit Apple den Massenmarkt für sich entdeckt hat kommt fast nur noch Schrott, Stichwort, aufgeplatzte Accus. Meine Whirlesstastatur und Maus sind nach einem Jahr auch schon in der Tonne. - #28 04.03.2012 03:28 von
Apple baut Endgeräte für passiven Konsum. Win7 und XP dagegen sind auf der ganzen Welt im produktiven Einsatz. Da vergleichen Sie Aepfel mit Birnen. Falls Apple einen Fernseher rausbringt der mit Gesten und Sprache gesteuert werden kann und auch noch leidlich funktioniert - das würd ich kaufen - Telephone und Computer mit Win 7 sind aber klar besser. OSx schaut schon sehr altmodisch aus, mittlerweile.
- #29 04.03.2012 08:06 von
das Problem bringt SPON nicht auf dem Punkt
und das ist die gigantische Staatsverschuldung, die sich mittlerweile mit dem IT/Solar-outsourcing auftut.
Millionen Dep*pen verschulden sich für diesen Konsumschnickschnack und die Schulden übertragen sich auf die Bevölkerung . im schlimmsten Fall wie in den USA über Enteignungen .. und ohne Aussicht auf Jobs, um die Konsumschulden auch abtragen zu können
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