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Arbeitspapier der Regierung: Stromkunden sollen für Windenergie-Firmen haften

Getty ImagesDie privaten Konzerne scheuen sich, Offshore-Windparks ans Stromnetz anzuschließen, sie fürchten teure Pannen. Eine Arbeitsgruppe der Bundesregierung hat deshalb eine Idee: Der Staat könnte die Risiken für die Unternehmen übernehmen - oder gleich die Stromkunden.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...822272,00.html
  1. #20

    Zitat von MtSchiara Beitrag anzeigen
    Was ist denn das für ein Murx? Wenn die Schäden beim Stromkunden hängenbleiben sollen, warum dann nicht auch die Gewinne? Gehört das nicht in einer Marktwirtschaft zusammen? Und warum beteiligt sich die "Marktwirtschaftspartei" FDP an der Demontage dieser Marktwirtschaft?
    wenn es darum geht das unternehmerische klientel zu verwöhnen sind alle parteien ganz vorne mit dabei. und wenn's schief geht (siehe finanzkrise) steht der steuerzahler in hab acht stellung und stülpt sein tascheninneres nach außen.

    wetten daß, die unternehmen zusätzlich noch satte steuergeschenke bekommen um den "investitionswillen" zu fördern?

    demnächst kommt dann herr schäuble und erhebt steuern auf arbeitslosengeld I und II, und aufs kindergeld.
  2. #21

    Verständliche Forderung der Stromerzeuger

    Bei den KKW hatte ja auch der Staat, bzw. die Bürger das Risiko zu tragen.
    Wieso sollte das nun einmal bei den Windrädern anders sein?

    Grosskonzerne brauchen einfach solche Sonderkonditionen, wenn sie weiterhin so wachsen wollen, wie bisher, indem sie uns z.B. weitere Bestandteile unserer Infrastruktur abnehmen, unter der wir so leiden.
  3. #22

    welche Schäden?

    Zitat von bertburk Beitrag anzeigen
    Und ich dachte schon es ginge um Atomstrom....
    den Netzbetreiber geht es um die langfristige Sicherstellung der Renditen, für die Anleger in die WK -die beträgt so um die 10% p.A! Das ganze hat zwar nichts mehr mit Marktwirtschaft zu tun, aber es wird sich für einige Wenige sehr lohnen...ganz im Sinne unseres neuen BuPrä;)))
  4. #23

    Unglaublich!

    So wird mit zweierlei Maß gemessen: zunächst wird das Möglichste getan, um der Solarindustrie kurz vor dem Ziel der Marktreife den Garaus zu machen - womit die bisherigen Subventionen sinnlos würden. Das waren sie übrigens nicht von vornherein, wie jeder erkennen kann, der sich mit dem Inhalt und der Systematik des EEG beschäftigt hat (die aktuelle Regierung gehört offenbar nicht dazu) und ein Mindestgrundverständnis von ökonomischen Zusammenhängen aufweist (auch hier haben die aktuellen Regierungsvertreter wg. dringender Lobbyistentreffen offenbar gefehlt).

    Aber nun kommt die ohnehin unwirtschaftliche und ineffiziente und damit sinnlose und teure Offshore-Windenergie. Und die - welche Überraschung - ist für die großen 4 (EnBW, Vattenfall, RWE, E.ON) höchst interessant, weil sie die Marktmacht zementiert und einem die blöden kleinen Wind- und Photovoltaikparks vom Leib hält. Und weil sich das Konzept auch bei der Atomenergie schon bewährt hat, wollen die 4 natülich nur die Chancen, nicht aber die Risiken tragen.
    Das spottet jeder Beschreibung!
    Und dann gibt es hier im Forum auch noch jede Menge Ahnungsloser, die glauben, es ginge um die gleiche Zielgruppe! Warum hält sich nur niemand an Dieter Nuhrs Maxime?
  5. #24

    Zeit zum Denken nehmen.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die privaten Konzerne scheuen sich, Offshore-Windparks ans Stromnetz anzuschließen, sie fürchten teure Pannen. Eine Arbeitsgruppe der Bundesregierung hat deshalb eine Idee: Der Staat könnte die Risiken für die Unternehmen übernehmen - oder gleich die Stromkunden.

    Regierungsplan: Stromkunden sollen für Windenergie-Firmen haften - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Der selbst ernannte "Energieexperte" Jürgen Trittin (seines Zeichens Diplom-Sozialwirt und daher als "Experte" prädestiniert) hat vor einem Jahr die Kosten der Energiewende für den Verbraucher auf 1,15 EUR beziffert. Zig andere "Energieexperten" waren zu dem Zeitpunkt der gleichen Meinung. Warum ist nicht einer von diesen "Energieexperten" so mutig und gibt zu, dass er von allem KEINE AHNUNG hat. Könnte es sein, dass so einige exklusive Vortragsreihen von der Solar- und Windenergie-Branche hochmonitär gesponsert wurden?
  6. #25

    Die Vielen...

    Zitat von romanfi Beitrag anzeigen
    Wer sind denn die anderen Vielen?



    Blabla. In der BILD stand ...

    Es gibt auch objektivere Quellen. Oder warum wohl denkst du denn, dass die Stromkonzerne in Deutschland die "ploetzlich" ihre AKWs doch zurueckbauen muessen, mit Kosten konfrontiert werden, die sie lieber den Nachkommen aufs Auge druecken wollten die erst geboren werden, nachdem man als Absahner schon lange tot ist?

    Wo sind die Kosten fuer eine angemessene Versicherung? Wer zahlt diese "Versicherung"? Vor einem AKW stehen auf dem Firmenparkplatz bereits hoehere Versicherungswerte als hinter dem Stacheldrahtzaun.

    Frankreich: Atomstrom gar nicht so günstig - Energiepolitik - FAZ
    ...anderen sind wohl die 60% der Bevölkerung, die nach heutiger Pressemitteilung angesichts der immer deutlicher werdenden horrenden Kosten einer "Energiewende" inzwischen zu der Erkenntnis gelangt sind, dass sich nicht vorrangig die Bunderregierung/Politik um die Energieversorgung kümmern sollte.

    Die Zeiten, in denen dumpfe, aus der Menge heraus gebrüllte Anti-AKW-Gesinnung ausreichend war, um sich als Vertreter einer angeblichen rechtsschaffenen Mehrheit fühlen zu können, scheinen langsam vorbei - ein wenig Grips muss nun schon sein. Den Vorteil jedenfalls, hat Frau Merkels Atomausstieg.
  7. #26

    nicht nötig

    Zitat von inci2 Beitrag anzeigen

    demnächst kommt dann herr schäuble und erhebt steuern auf arbeitslosengeld I und II, und aufs kindergeld.
    Die ALG II Empfänger können den Strom ohnehin kaum mehr bezahlen. Die ArGen werden wohl bald Gutscheine für den Kauf eines Karton Kerzen pro Monat ausgeben...die Co2 Bilanz wird in der Summe dadurch auch wieder etwas verbessert, da Wachs ja ein nachhaltiges Produkt ist;)
  8. #27

    Stromkunden haften für windenergie

    Jeden Tag liest man zurzeit über die Risiken der Energiewende und ich bin überzeugt, dass noch nicht alle Risiken in der Höhe und im Ausmaß dargestellt werden. Es wird alles positiv umschrieben. So ist es, wenn auf Druck des Mainstreams Entscheidungen von historischer Weite getroffen werden und nachher die Probleme in der Umsetzung transparent werden. Es wäre besser geworden, wenn wir step by step die Energiewende vollzogen hätten. Dazu gehört auch, den Bürgern reinen Wein einzuschenken, dies impliziert den Preis (steigende Energiepreise und Umverteilung auf Stromkunden) , die technischen (Leitungen, Anschlüsse etc.) , organisatorischen Probleme (lange Genehmigungsverfahren), Ressourcen (Mitarbeiter mit passenden Qualifikationen für Bau der Leitungen Windpark etc.), neue Umweltprobleme (Netzautobahnen, Speicherseen etc.) etc. etc.
    Es wird niemand investieren, wenn die Risiken so groß sind. Das müssen auch die Spinner begreifen, die immer behaupten, alles geht ohne die zweite Seite der Medaille zu nennen. damit haben die bei mir an Glaubwürdigkeit verloren, denn die Grünen und Nabu etc. meckern nun auch schon über die Windanlagen um die Ecke. der arme Vogel könnte nun in die Anlage fliegen und sich verletzten.
  9. #28

    Soso. Der Steuerzahler soll also wieder blechen.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die privaten Konzerne scheuen sich, Offshore-Windparks ans Stromnetz anzuschließen, sie fürchten teure Pannen. Eine Arbeitsgruppe der Bundesregierung hat deshalb eine Idee: Der Staat könnte die Risiken für die Unternehmen übernehmen - oder gleich die Stromkunden.

    Regierungsplan: Stromkunden sollen für Windenergie-Firmen haften - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    UND das volle Risiko übernehmen. Aus wem besteht denn die 'Arbeitsgruppe' und wieviele Lobbyisten sind diesmal dabei?
  10. #29

    ekelhafte Lobbyarbeit

    wie blind oder bezahlt ist unsere Regierung denn???
    übertragen wir die Bankenpolitik nun gleich auf die Investoren der Windparks?
    ordentliche Rendite kassieren und jedes unternehmerische Risiko beim Bürger oder Steuerzahler abladen?

    Die Energiewende ist für die Windbetreiber auch ohne Abwälzung der Risiken schon so lukrativ, dass amerikanische Finanzinvestoren sich hier eine Rendite von 8-15% versprechen. Da muss man natürlich noch dafür sorgen das dies auch völlig risikolos funtkioniert.

    Hilfe mir wird schlecht, von wem wir inzwischen regiert werden. Bezahlte, finanzmarkt- und invesotorenhörige Dilletanten in allen Ebenen.


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