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Arbeitsmarktstudie: Jedes Jahr Bildung bringt fünf Prozent mehr Lohn

DPABildung lohnt sich - doch wie sehr? Das hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung ausgerechnet. Fazit: Jedes Jahr, das jemand zusätzlich in Schule, Ausbildung oder Studium steckt, bringt später fünf Prozent mehr Lohn. Woanders in Europa ist die Bildungsrendite noch größer.

http://www.spiegel.de/unispiegel/job...825783,00.html
  1. #1

    ...unsere tägliche Studie gib uns heute.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bildung lohnt sich - doch wie sehr? Das hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung ausgerechnet. Fazit: Jedes Jahr, das jemand zusätzlich in Schule, Ausbildung oder Studium steckt, bringt später fünf Prozent mehr Lohn. Woanders in Europa ist die Bildungsrendite noch größer.

    Arbeitsmarktstudie: Jedes Jahr Bildung bringt fünf Prozent mehr Lohn - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - UniSPIEGEL
    Wenn ich schon "Bildungsrendite" hören. Ich erinnere mich noch vage an Zeiten in denen "Bildung" noch mit unterschiedlichsten Inhalten gefüllt und nicht zum Selbstzweck verkommen war, möglichst viel Kohle abzugreifen.

    Ich wäre ja mal für eine klare Studie, was genau die diversen Forschungsinstitute so unter dem Begriff "Bildung" zusammenfassen. Andernfalls haben diese Studien immer den Beigeschmack, dass Menschen die nicht auf der Gewinnerseite der "neoliberalen" Arbeitsmarktpolitik stehen entweder zu doof und/oder zu ungebildet sind.
  2. #2

    Hirnakrobaten

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bildung lohnt sich - doch wie sehr? Das hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung ausgerechnet. Fazit: Jedes Jahr, das jemand zusätzlich in Schule, Ausbildung oder Studium steckt, bringt später fünf Prozent mehr Lohn. Woanders in Europa ist die Bildungsrendite noch größer.

    Arbeitsmarktstudie: Jedes Jahr Bildung bringt fünf Prozent mehr Lohn - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - UniSPIEGEL
    Bildung bringt nur dann etwas, wenn einen die Arbeitgeber auch haben wollen. Wieso das jedoch mit Bildung zusammenhängen soll, ist mir ein Rätsel.

    Alle die Bildungsoffensiven verwässern die Erkenntnis, daß die Anzahl freier Stellen begrenzt ist - und auch gern begrenzt gehalten wird. Da hilft Bildung überhaupt nicht weiter. Deshalb wird ja unter anderem die Frauenquote gefordert, da Bildung ( von der Frauen angeblich mehr, als Männer haben ) wohl nicht ein Einstellungskriterium ist.

    Wie verträgt sich das ergebnis der Studie damit, daß Bildungszeiten in der gymnasialen Oberstufe und beim Studium massiv gekürzt wurden?
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bildung lohnt sich - doch wie sehr? Das hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung ausgerechnet. Fazit: Jedes Jahr, das jemand zusätzlich in Schule, Ausbildung oder Studium steckt, bringt später fünf Prozent mehr Lohn. Woanders in Europa ist die Bildungsrendite noch größer.

    Arbeitsmarktstudie: Jedes Jahr Bildung bringt fünf Prozent mehr Lohn - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - UniSPIEGEL
    Das laesst noch viele Fragen offen:

    a) Haben Menschen mit einem hoeheren Einkommenspotential einen groesseren Hang zur laengeren Bildung, oder besteht ein kausaler Zusammenhang zwischen Bildung und Einkommen?

    b) Sollte tatsaechlich dieser kausaler Zusammenhang zwischen Bildung und Einkommen bestehen, so waere es interessant zu wissen, was ihn denn ausmacht. Sind es tatsaechlich die Inhalte oder der mit der Bildung erworbene gesellschaftliche Status?
  4. #4

    ....

    Zitat von zynik Beitrag anzeigen
    Wenn ich schon "Bildungsrendite" hören. Ich erinnere mich noch vage an Zeiten in denen "Bildung" noch mit unterschiedlichsten Inhalten gefüllt und nicht zum Selbstzweck verkommen war, möglichst viel Kohle abzugreifen.

    Ich wäre ja mal für eine klare Studie, was genau die diversen Forschungsinstitute so unter dem Begriff "Bildung" zusammenfassen. Andernfalls haben diese Studien immer den Beigeschmack, dass Menschen die nicht auf der Gewinnerseite der "neoliberalen" Arbeitsmarktpolitik stehen entweder zu doof und/oder zu ungebildet sind.
    Bildungsrendite.. Was für ein Begriff.
    Ich bin immer wieder erstaunt über solche sinnentleerten
    Wortschöpfungsketten.
    Irgendwie beissen sich da immer Wunsch und Realität.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bildung lohnt sich - doch wie sehr? Das hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung ausgerechnet. Fazit: Jedes Jahr, das jemand zusätzlich in Schule, Ausbildung oder Studium steckt, bringt später fünf Prozent mehr Lohn. Woanders in Europa ist die Bildungsrendite noch größer.

    Arbeitsmarktstudie: Jedes Jahr Bildung bringt fünf Prozent mehr Lohn - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - UniSPIEGEL

    Der "Nährwert" der Studie konvergiert gegen Null

    Was nutzt Ihnen eine Topuniausbildung ,wenn sie auf eine Firmenlandschaft stoßen , die gerade Hochqualifizierte behandelt wie akademischen Sondermüll und das seit 1990 circa

    Solange wir Firmen haben wie Daimler die wörtlich - Keine Ings brauchen und das auf Dauer ; Bei Audi Ings laut Personalchef nur für Produktionsspitzen ... Und überhaupt :

    Heute schallt es aus den HR-Hallen : Wie schon 4 Monate auf Jobsuche, können Sie überhaupt noch arbeiten...

    Angesichts solcher Szenarios wundert es doch nicht ,wenn zB die Piraten dermassen zulauf haben ....
  6. #6

    ...

    Zitat von haspelbein Beitrag anzeigen
    Das laesst noch viele Fragen offen:

    a) Haben Menschen mit einem hoeheren Einkommenspotential einen groesseren Hang zur laengeren Bildung, oder besteht ein kausaler Zusammenhang zwischen Bildung und Einkommen?
    Man sollte das nicht zusehr auf D. projezieren, da
    ist zuviel kaputt am Arbeitsmarkt. In Ländern wie
    z.B. Kanada, Australien wo gutes solides Handwerk gefragt
    ist, ist ja nicht die Höhe der Bildung unbedingt das Ausschlaggebende. Man kann dort durchaus als
    Nichtakademiker, mehr Erfolg haben.
    Der deutsche Markt ist mittlerweile halt sehr spezifisch auf
    Billiglohn ausgelegt, wo sich gute Ausbildung nur noch in
    wenigen Fällen lohnt. Aufgrund der Steuern uns Abgaben
    ist es für jeden besser Ausgebildeten daher, ins Ausland zu gehen.

    Zitat von haspelbein Beitrag anzeigen
    b) Sollte tatsaechlich dieser kausaler Zusammenhang zwischen Bildung und Einkommen bestehen, so waere es interessant zu wissen, was ihn denn ausmacht. Sind es tatsaechlich die Inhalte oder der mit der Bildung erworbene gesellschaftliche Status?
    Wie gesagt, Deutschland spezifische Aussagen bringen
    keine wirklich zufriedenstellende Antwort.
  7. #7

    lohnt sich ein Studium ?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bildung lohnt sich - doch wie sehr? Das hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung ausgerechnet. Fazit: Jedes Jahr, das jemand zusätzlich in Schule, Ausbildung oder Studium steckt, bringt später fünf Prozent mehr Lohn. Woanders in Europa ist die Bildungsrendite noch größer.

    Arbeitsmarktstudie: Jedes Jahr Bildung bringt fünf Prozent mehr Lohn - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - UniSPIEGEL
    Ob sich eine lange Bildung finanziell überhaupt lohnt ist umstritten.
    Ich habe nach der Berufsaubildung mein Abitur nachgehohlt und danach noch viereinhalbjahre studiert.

    Das Geld das ich meinem Ausbildungsberuf, während dieser fünfeinhalb verdient hätte hole ich durch meinen jetzt höheren Lohn vieleicht nie wieder auf.

    Trotzdem bereue ich meinen Werdegang nicht, da ich eine schöne Studienzeit hatte und mein jetziger Job trotz längerer Arbeitszeiten mehr Spass macht als der alte.

    Wer aber nur aufs Geld schaut sollte sich überlegen ob sich langes Studium überhaupt lohnt.
  8. #8

    Zitat von smartphone Beitrag anzeigen
    Der "Nährwert" der Studie konvergiert gegen Null

    Was nutzt Ihnen eine Topuniausbildung ,wenn sie auf eine Firmenlandschaft stoßen , die gerade Hochqualifizierte behandelt wie akademischen Sondermüll und das seit 1990 circa

    Solange wir Firmen haben wie Daimler die wörtlich - Keine Ings brauchen und das auf Dauer ; Bei Audi Ings laut Personalchef nur für Produktionsspitzen ... Und überhaupt :

    Heute schallt es aus den HR-Hallen : Wie schon 4 Monate auf Jobsuche, können Sie überhaupt noch arbeiten...

    Angesichts solcher Szenarios wundert es doch nicht ,wenn zB die Piraten dermassen zulauf haben ....
    Automobilbauer sourcen Arbeitskapazitäten nach extern zu anderen Firmen. Diese sind vielzählig in Deutschland angesiedelt. Wo ist vom reinen Jobmarkt der Unterschied wenn nun Daimler x Stellen inhouse streicht und etwas zuliefern lässt von einem Unternehmen bei dem diese x Stellen besetzt sind?

    Natürlich kann man sich darüber streiten was letztendlich besser ist, outsourcing oder inhouse. Aber rein auf die Arbeitsplatzanzahl gerechnet macht es keinen großen Unterschied.
  9. #9

    Zitat von smartphone Beitrag anzeigen
    Der "Nährwert" der Studie konvergiert gegen Null
    Im Gegenteil, sie ist sehr interessant.

    Zitat von smartphone Beitrag anzeigen
    Wie schon 4 Monate auf Jobsuche, können Sie überhaupt noch arbeiten...
    Vielleicht fehlt Ihnen einfach die richtige Ausbildung. Kennen Sie sich mit Smartphones aus? Ist Ihnen Linux vertraut, auch der Kernel? Sprechen Sie Java? Haben Sie schon mal mit einem Microkernel gearbeitet? Dann gibt es Firmen, die genau Sie suchen.

    Zitat von smartphone Beitrag anzeigen
    Angesichts solcher Szenarios wundert es doch nicht ,wenn zB die Piraten dermassen zulauf haben ....
    Wenn jemand von den Piraten erwartet, daß sie seine Probleme lösen, wundert mich nicht, daß er arbeitslos bleibt.








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