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Arbeitsmarktstudie: Jedes Jahr Bildung bringt fünf Prozent mehr Lohn

DPABildung lohnt sich - doch wie sehr? Das hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung ausgerechnet. Fazit: Jedes Jahr, das jemand zusätzlich in Schule, Ausbildung oder Studium steckt, bringt später fünf Prozent mehr Lohn. Woanders in Europa ist die Bildungsrendite noch größer.

http://www.spiegel.de/unispiegel/job...825783,00.html
  1. #30

    xxx

    Zitat von mauimeyer Beitrag anzeigen
    Ihr Beitrag gefällt mir, weil er nicht so "sozialpolitisch" aufgepumpt ist.

    Im Grund werden nur mit steigender Abgängerzahl die Abschlüsse inflationiert!
    Das war ein kulturelles Missverständnis! Die OECD hat nie gesagt, Deutschland soll 8 Mio Historiker ausbilden oder 12 Mio. Biologen! Wenn ihr das falsch verstanden habt ist das euer Problem.

    Höhere Bildung international heißt nur das nach langer Schulbildung ein tertiärer Bildungsgang erfolgt! Bildung die höher ist als Schulbildung

    die Ausbildung ist eine Sekundarstufe 2 also Highschool-Ebene die man anderswo schulisch abschließt - DAS ist der Akademikermangel gewesen - nichts anderes!

    Deutschland braucht mehr Akademiker heißt: mehr Bürger mit langer Schulbildung und danach kommt dann die Higher Education.

    und Handwerk war schon immer eine Wissenschaft:

    http://upload.wikimedia.org/wikipedi...oteles.doc.pdf

    http://www.ihf.bayern.de/?download=2...Banschbach.pdf
  2. #31

    xxx

    Zitat von lutz-breunig Beitrag anzeigen
    ... sondern auch als kontinuierliche Weiterbildung im Beruf unverzichtbar für die Optimierung des Einkommens. Gegebenenfalls investiert ein Unternehmen sogar in eine eigene Inhouse-Akademie: Investition in Training und Weiterbildung: InHouse-Akademie macht mittelständische Unternehmen zukunftsfähig | servicereport
    Es gibt durchaus Bereiche, wo man sich selbst nur unter erschwerten Bedingungen überhaupt weiterbilden kann, vor allem nicht im selben Fachbereich. Eigentlich müsste ALLEN immer Weiterbildung ermöglicht werden -- aber gerade auch für Gruppen wie Zeitarbeiter wird es immer schwerer, überhaupt an sowas heranzukommen.

    Das ist ein großes Defizit hier - und so geringer das Einkommen und Position desto weniger Weiterbildung wird gewährt, so dass es kaum möglich ist, sich da gehaltsmäßig zu verbessern -- diese Regel gilt selbst im öffentlichen Dienst.

    und vielen werden Steine in den Weg gelegt, weil ein Schulabschluss fehlt und ähnliches -- Millionen besuchen in DE alleine mehrfach die Sekundarstufe 2.
  3. #32

    xxx

    Zitat von dr.jennings Beitrag anzeigen
    Wer die sinnlosen und inhaltsleeren Aussagen des Artikels zu verantworten hat, ist für mich nicht ganz klar. Ist es tatsächlich der ursprünglichen Studie anzulasten, wenn ein Journalisten eine solchen Unfug zu Papier gebracht hat?


    Genauso banal ist es im Übrigen, das Gegenteil behaupten zu wollen. Natürlich verdienen vermeintlich "ungebildete" Handwerker bezogen auf ihre Lebensarbeitszeit durchschnittlich mehr, als beispielsweise Linguisten oder Diplom-Übersetzter.

    Vermutlich verdienen Handwerker lebensarbeitsbezogen durchschnittlich sogar mehr, als Jurisiten (Gehaltsreport: Die wahren Gehälter der Juristen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - UniSPIEGEL). Trotzdem ist die Wahrscheinlichkeit, ein überdurchschnittliches Einkommen (> 100k) als Jurist zu erzielen, viel, viel höher, als dies beim Handwerker der Fall wäre.

    Was sagt uns das alles?

    Nichts, wie ich meine.

    Dr. Jennings
    Es wäre vor allem sehr freundlich von Deutschland, wenn es aufhören würde, seine Weltanschauung aus dem 19. Jahrhundert vom "einfach gebildeten Handwerker und Facharbeiter" mit dem Hauptschul- dual training überall hin zu exportieren.

    Des Weiteren wär es freundlich wenn in DE das damit aufgehört wird Handwerker mit Hauptschulen in Verbindung zu bringen. Oder sind wir hier noch im 19. Jahrhundert, unterhalten eine Spezialschule für das einfache Volk und meinen damit theorieschwache Schüler für das Handwerk?

    Jaja - Blöd ist der Handwerker nur, weil man die Hauptschule für ihn reserviert, dem Letzten aus dem "einfachen Volk"

    oft ist er ja ein Unternehmer - aber wen stört das schon in DE!

    der sozioökonomische familiäre Hintergrund der meisten Menschen weltweit hat im Handwerk und bei den Bauern seinen Ursprung -- das ist, als würde man beständig auf das Grab seiner Urgroßeltern urinieren. Das müssen ja dumme Leute gewesen sein.
  4. #33

    Wohl schon lange nicht mehr...

    Zitat von dr.jennings Beitrag anzeigen

    Trotzdem ist die Wahrscheinlichkeit, ein überdurchschnittliches Einkommen (> 100k) als Jurist zu erzielen, viel, viel höher, als dies beim Handwerker der Fall wäre.
    ... beim Klempnermeister oder Fliesenleger arbeiten lassen?
  5. #34

    Die Studie verzerrt das Bild vom Arbeitsmarkt

    Ich sehe diese Studie ziemlich kritisch. Zur Zeit sind viel zu viele hochqualifizierte Hochschulabgänger arbeitslos. Diese Studie impliziert, mann müsse nur studieren um ein gutes Einkommen zu erreichen, die Arbeitsmarktrealität sieht aber leider anders aus.
    Ich denke/ hoffe, dass sich das bald aufgrund des demographischen Wandels ändern wird und ein hoher Bedarf an guten Arbeitskräften wieder da sein wird.
    Aber ich glaube auch nicht, dass es mit den 5 Jahren Studium für das Gehalt getan ist. Es wird auch darum gehen, sich ständig weiter zu enwickeln um den Anschluss nicht zu verlieren. Vielleicht sollte man das neben der reinen Ausbildungszeit auch noch erfassen...
    Und zu guter Letzt: Wir studieren nicht (nur) um später gut zu verdienen. Das Interesse im Fach sollte auf jeden Fall da sein und einen großen Teil der Motivation stellen! Und ich kann schonmal für mich sprechen, dass ich mich auch nach der Uni in meinem Fach weiter auf dem Laufenden halten möchte!
  6. #35

    Zitat von semaphil Beitrag anzeigen
    Bildung bringt nur dann etwas, wenn einen die Arbeitgeber auch haben wollen.
    Das ist ja nun eine Binse.


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