Arbeitsmarktstudie: Jedes Jahr Bildung bringt fünf Prozent mehr Lohn

DPABildung lohnt sich - doch wie sehr? Das hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung ausgerechnet. Fazit: Jedes Jahr, das jemand zusätzlich in Schule, Ausbildung oder Studium steckt, bringt später fünf Prozent mehr Lohn. Woanders in Europa ist die Bildungsrendite noch größer.

http://www.spiegel.de/unispiegel/job...825783,00.html
  1. #10

    outsourcen

    Zitat von Sollu Beitrag anzeigen
    Automobilbauer sourcen Arbeitskapazitäten nach extern zu anderen Firmen.
    Dafür habe ich sogar Verständnis. Was die Hersteller im Moment verdienen, ist fast schon unheimlich, und ich verstehe, wenn ein Hersteller nicht dauerhaft den Personalstamm finanzieren will, der jetzt ausreichen würde, die anstehende Arbeit zu erledigen.
  2. #11

    Vielleicht fehlt Ihnen einfach die richtige Ausbildung. Kennen Sie sich mit Smartphones aus? Ist Ihnen Linux vertraut, auch der Kernel? Sprechen Sie Java? Haben Sie schon mal mit einem Microkernel gearbeitet? Dann gibt es Firmen, die genau Sie suchen.
    Na da frag ich mich doch was die Konditionen sind. Solche Leute mag es zwar nicht im Ueberfluss geben, aber wirklich rar sind sie auch nicht (ggf. ausserhalb D).
  3. #12

    .

    Zitat von quarknase! Beitrag anzeigen
    Na da frag ich mich doch was die Konditionen sind. Solche Leute mag es zwar nicht im Ueberfluss geben, aber wirklich rar sind sie auch nicht (ggf. ausserhalb D).
    In diesem Land bringt Bildung überhaupt nichts! Die Zeit, die man an der Uni vertrödelt, könnte man sinnvoller nutzen und sich "echtes" Wissen in einem Unternehmen aneignen. Wenn man sich für ein Fach interessiert, kann man sich damit genauso gut privat beschäftigen anstatt sich durch didaktisch miserable Vorlesungen zu schleppen, Studiengebühren zu zahlen und irgendwelchen Vermietern Geld in den Rachen zu schieben. Dazu kommt, dass die angeblich so "händeringend" gesuchten MINT-Absolventen an den meisten Hochschulen einen regelrechten Horrortrip durchlaufen müssen, um am Ende einzusehen, dass sie ihr angehäuftes "Wissen" zu nichts mehr gebrauchen können und im Vorstellungsgespräch als dumme Berufsanfänger abgestempelt werden. Die Studie ist nichts weiter als Werbung für die nutzlose Hochschulausbildung!
  4. #13

    Zitat von .sagittarius. Beitrag anzeigen
    In diesem Land bringt Bildung überhaupt nichts! Die Zeit, die man an der Uni vertrödelt, könnte man sinnvoller nutzen und sich "echtes" Wissen in einem Unternehmen aneignen. Wenn man sich für ein Fach interessiert, kann man sich damit genauso gut privat beschäftigen anstatt sich durch didaktisch miserable Vorlesungen zu schleppen, Studiengebühren zu zahlen und irgendwelchen Vermietern Geld in den Rachen zu schieben. Dazu kommt, dass die angeblich so "händeringend" gesuchten MINT-Absolventen an den meisten Hochschulen einen regelrechten Horrortrip durchlaufen müssen, um am Ende einzusehen, dass sie ihr angehäuftes "Wissen" zu nichts mehr gebrauchen können und im Vorstellungsgespräch als dumme Berufsanfänger abgestempelt werden. Die Studie ist nichts weiter als Werbung für die nutzlose Hochschulausbildung!
    Ich weiß nicht, ob sie aus Erfahrung sprechen, aber in aus meiner Erfahrung heraus werden Hochschulabsolventen der MINT-Fächer nicht einfach abgestempelt.
    Bestimmte Erfahrung bekommt man im Betrieb einfach nicht. Wenn ich nicht Grundlagen der Numerik an der Universität habe, wird es im Berufsleben einfach grausam schwer sich in das Thema so weit einzuarbeiten, dass ich damit was anfangen kann.
    Gerade in den MINT-Fächern wird nicht nur nutzloses Faktenwissen vermittelt, sondern Verständnis für das zugrundeliegende Problem. Es gibt schon Gründe, warum bei Audi Ingenieure sitzen und die Autos konstruieren und nicht die Leute vom Band in ihrer Freizeit die Autos entwerfen. Bestimmte Grundlegende Sachen lernt man halt nur an einer Hochschule.
  5. #14

    Was für eine Sensation

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bildung lohnt sich - doch wie sehr? Das hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung ausgerechnet. Fazit: Jedes Jahr, das jemand zusätzlich in Schule, Ausbildung oder Studium steckt, bringt später fünf Prozent mehr Lohn. Woanders in Europa ist die Bildungsrendite noch größer.

    Arbeitsmarktstudie: Jedes Jahr Bildung bringt fünf Prozent mehr Lohn - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - UniSPIEGEL
    Wer hätte das gedacht? Ein Bauingenieur verdient mehr als ein Bauarbeiter (nur als Beispiel). Wer diesen Zusammenhang nicht erkennt, ist wirklich selber schuld. Ob nun 2 Prozent oder 10 Prozent pro Bildungsjahr zusammen kommen, hängt wohl stark von der Fachrichtung ab. Hier wird ein Mittelwert angegeben ohne Angabe, wie dieser zustande gekommen ist.
    Dass der Effekt in anderen Ländern höher ist, kann ich zwar nicht bestätigen, aber zumindest in Deutschland lohnt es sich wenig. Als Geselle habe ich so viel verdient wie jetzt als Ingenieur. Mit den etwaigen Gehaltssteigerungen, die mir während des Studiums nicht wahrnehmen konnte, würde ich nun wahrscheinlich als Geselle mehr verdienen.
  6. #15

    Mag sein ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bildung lohnt sich - doch wie sehr? Das hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung ausgerechnet. Fazit: Jedes Jahr, das jemand zusätzlich in Schule, Ausbildung oder Studium steckt, bringt später fünf Prozent mehr Lohn. Woanders in Europa ist die Bildungsrendite noch größer.

    Arbeitsmarktstudie: Jedes Jahr Bildung bringt fünf Prozent mehr Lohn - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - UniSPIEGEL
    Diese Formel ist aber leider nicht linear!
    Denn je länger man sich bildet, anstatt zu arbeiten, desto mehr Einkommen, dass man nie gehabt hat, muss ausgeglichen werden. Und das mehr an Brutto bleibt nicht im selben Maße als Netto hängen, von verlorenen Beitragsjahren für die Rentenkasse ganz zu schweigen.
    Ob man am Ende seiner Tage finanziell besser dagestanden hat, hängt nicht nur von der der Länge der Ausbildung, sondern von einer Reihe weiterer Faktoren ab.

    Aber unabhängig vom Faktor Geld bringt es ja vielleicht auch Spaß, sich weiter und umfassender zu bilden, oder?
  7. #16

    Bildungs-RENDITE

    Nachdem die Rendite der Konten gesunken ist,
    hat man Rendite mit Aktien gemacht.
    Nachdem die Rendite der Aktien den Bach runterging,
    hat man Rendite mit Solar gemacht.

    O.k., Rendite mit Bildung, Einführung eines Controllings in Schulen, damit die Zielvorgaben für die zu erreichenden Bildungsziele auch genau eingehalten werden. Bei Bachelor und Master gibt es ja zu jeder Vorlesung einen genauen Plan, wieviel Stundenaufwand für die Vorlesung und deren Nachbereitung zu planen sind.

    Bildung war einmal etwas anderes: Etwas, was in verschlungenen Pfaden zu wirklich neuen Erkenntnissen geführt hat. Das ist in den Universitäten schon lange unter die Räder geraten, bitte nicht auch noch in der Schule!
  8. #17

    Nix ist besser...

    Zitat von DerKritische Beitrag anzeigen
    Man sollte das nicht zusehr auf D. projezieren, da
    ist zuviel kaputt am Arbeitsmarkt. In Ländern wie
    z.B. Kanada, Australien wo gutes solides Handwerk gefragt
    ist, ist ja nicht die Höhe der Bildung unbedingt das Ausschlaggebende. Man kann dort durchaus als
    Nichtakademiker, mehr Erfolg haben.
    Der deutsche Markt ist mittlerweile halt sehr spezifisch auf
    Billiglohn ausgelegt, wo sich gute Ausbildung nur noch in
    wenigen Fällen lohnt. Aufgrund der Steuern uns Abgaben
    ist es für jeden besser Ausgebildeten daher, ins Ausland zu gehen..
    Ich habe in den USA für längere Zeit gelebt. Sie würden sich wundern, für welche Löhne und unter welchen Umständen im Ausland Menschen arbeiten. Sie würden sich auch wundern, wie grobmaschig die soziale Hängematte anderswo gestrickt ist. Echte Armut gibt es doch in Deutschland gar nicht.

    Und falls Sie Kinder haben sollten, die vernünftig ausgebildet werden sollen, sparen Sie schon mal ganz ordentlich vor Ihrer Auswanderung. Selbst eine vernünftige Schulbildung ist ohne viel Geld im Ausland häufig nicht zu bekommen, von universitärer Ausbildung mal ganz zu schweigen.
  9. #18

    Zitat von Plasmabruzzler Beitrag anzeigen
    Wer hätte das gedacht? Ein Bauingenieur verdient mehr als ein Bauarbeiter (nur als Beispiel).
    Ich gebe Ihnen vollkommen recht. Das Ergebnis ist so wie man es erwartet hat.

    Nur ganz so offensichtlich wie es Ihnen und mir erscheint, war es wohl nicht für jeden, wenn man sich die vorhergehenden Kommentare so anschaut!
  10. #19

    Wer hätte das gedacht?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Jedes Jahr, das jemand zusätzlich in Schule, Ausbildung oder Studium steckt, bringt später fünf Prozent mehr Lohn. Woanders in Europa ist die Bildungsrendite noch größer.
    Wieder mal so eine stumpfe, banale, uninteressante Scheinkorrelation unserer Ökonomen:

    Natürlich haben Menschen mit höherer Bildung höheres Einkommen. Das ist eben so richtig wie banal. Gleichzeitig sind Menschen mit mehr Bildung auch engagierter und karriereorientierter als Menschen mit weniger Bildung, was automatisch zu einem höheren Einkommen führt.

    Alleine schon dieses Wort "Bildungsrendite". Alles meint man in Zahlen und Geld ausrechnen zu können.

    Ich wünsche mir Ökonomen, die sich auch mal außerhalb ihrer Disziplin Gedanken statt solcher, sorry, Fachidiotie.