Dass sich endlich, endlich, endlich die Vernunft durchzusetzen scheint. Allerdings traue ich den Frieden nicht. Die Höhe des Mindestlohnes, wird sich wohl zwischen Hundefutter und Obdachlosenasyl bewegen.
DPANach dem Willen der Unions-Bundestagsfraktion wird es in Deutschland bald eine Lohnuntergrenze geben. Eine Kommission aus Arbeitgebern und Gewerkschaften soll künftig Mindestlöhne festlegen. Der Koalitionspartner FDP lehnt die Pläne von CDU und CSU weiter ab.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...829731,00.html
Dass sich endlich, endlich, endlich die Vernunft durchzusetzen scheint. Allerdings traue ich den Frieden nicht. Die Höhe des Mindestlohnes, wird sich wohl zwischen Hundefutter und Obdachlosenasyl bewegen.
Wenn sich die Union von der FDP blockieren lässt sind sie schön dumm.
Es gibt genug Parteien im Bundestag für einen Mindestlohn, und somit eine deutliche Mehrheit dafür. Auf die FDP wäre niemand angewiesen, wenn man die bescheuerten "Opposition böse böse" Plattitüden ablegen würde.
Koalitionsvertrag? Das Ding ist das Papier nicht wert auf dem es steht.
Aber das halte ich dieser Regierung zu Gute: Sie führt parallel zum Aufstieg der Piraten den Fraktions- und Koalitionszwang ad absurdum. Und das schön offensichtlich für alle Bürger.
Aber was wiegt schwerer?
Der Eingriff in die Tarifautonomie oder daß man von seiner Arbeit auch leben können soll?
Das ist doch die Frage, die man sich zunächst stellen sollte.
Ein Mindestlohn als allerunterste Verhandlungsbasis bei Tarifverhandlungen sehe ich als vollkommen gerechtfertigt an. Höhere Löhne bedeuten auch höhere Kaufkraft und somit letzten Endes auch mehr Wachstum.
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Was hat die Subvention von Unternehmen
die den Lohn Ihrer Angestellten vom Staat finanzieren lassen, mit Vernunft zu tun. Nichts gar nichts. Die Kosten zahlen wir alle. Hungerlöhne rechnen sich nun einmal nicht. Weder für den Einzelnen noch für die Gesellschaft. Schön wenn den Regierungsparteien, endlich ein Licht aufgeht.
Es gibt Tarifautonomie und absolut menschenunwürdiges Verheizen unter Ausnutzen der sozialen Sicherheitssysteme.
Nichts anderes ist es wenn man Menschen so mies bezahlt, dass sie noch Aufstocken müssen um überhaupt über die Runden zu kommen. Niemand hindert die Tarifpartner höhere Löhne auszuhandeln, aber man sollte jeden AG daran hindern sich über die Sozialkassen querzufinanzieren, JEDEN! Und das kann ja auch nicht im Sinne der FDP sein oder?
Können von mir aus ruhig ein paar Arbeitgeber über die Klinge springen, anders ändert sich sowieso nichts.
Was kommen doch jetzt die Angsthasen von CDU_SPD_GRÜNEN in Bewegung. Angst vor dem Wähler?!
Oder die Angst davor, bald schon nicht mehr am Geldtöpfchen der Ackermänner zu sitzen. Oder machen die Ackermänner jetzt denen DRUCK.
Bei so vielen Ausnahmen und Schlupflöchern kann man es gleich sein lassen. Irgendeine dumme Gewerkschaft wird man schon für einen Tarifvertrag finden, die privaten Post-Konkurrenten haben es ja auch geschafft.