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Arbeitsmarkt: Gewerkschafter kritisiert Minijob-Reform

dapdVerdi-Chef Frank Bsirske hält wenig von der Minijob-Reform der Bundesregierung. Beschäftigte sollen künftig statt 400 künftig 450 Euro steuerfrei verdienen können. Das bringe nichts, so Bsirske, die Betroffenen bräuchten sozialversicherungspflichtige Jobs.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...843306,00.html
  1. #1

    Armut

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Verdi-Chef Frank Bsirske hält wenig von der Minijob-Reform der Bundesregierung. Beschäftigte sollen künftig statt 400 künftig 450 Euro steuerfrei verdienen können. Das bringe nichts, so Bsirske, die Betroffenen bräuchten sozialversicherungspflichtige Jobs.

    Arbeitsmarkt: Chef von Ver.di Bsirkse kritisiert Reform der Minijobs - SPIEGEL ONLINE
    Zum 100sten Mal: Jawohl.

    Grundsätzlich muss jeder Job, nicht nur der erste, der normalen Steuer- und Abgabenpflicht unterliegen.

    Und für den nicht mehr sozialversicherungspflichtigen Rest gelten dann die MiniJob-Regeln.

    Alles andere führt in die Armut!
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Verdi-Chef Frank Bsirske hält wenig von der Minijob-Reform der Bundesregierung. Beschäftigte sollen künftig statt 400 künftig 450 Euro steuerfrei verdienen können. Das bringe nichts, so Bsirske, die Betroffenen bräuchten sozialversicherungspflichtige Jobs.

    Arbeitsmarkt: Chef von Ver.di Bsirkse kritisiert Reform der Minijobs - SPIEGEL ONLINE
    Mit dieser sogenannten REFORM öffnen sich die Türen für Subventionierungen für Unternehmer noch weiter, die Arbeitnehmer in die Alters-Verarmung zu führen. Ferner werden sie wegen dieser scheinbaren
    Verdienstobergrenze ohne Sozialversicherungspflicht von 50 Euronen weiterhin von der ARGE abhängig sein, oder nicht?

    Was soll das also?
  3. #3

    Wie oft denn noch?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Verdi-Chef Frank Bsirske hält wenig von der Minijob-Reform der Bundesregierung. Beschäftigte sollen künftig statt 400 künftig 450 Euro steuerfrei verdienen können. Das bringe nichts, so Bsirske, die Betroffenen bräuchten sozialversicherungspflichtige Jobs.

    Arbeitsmarkt: Chef von Ver.di Bsirkse kritisiert Reform der Minijobs - SPIEGEL ONLINE
    Weder 400 noch 450 Euro im Monat reichen zum leben, wenn man Miete, Heizung, Strom und Wasser abzieht. Man ist also weiterhin vom Staat abhängig. Da die ARGEn aber sträflich faul geworden sind und nur noch mit dem Schlagwort "Eigeninitiative" um sich werfen, nimmt einem der Minijob allerhöchstens die Gelegenheit, sich selbst um eine anständige Arbeitsstelle kümmern zu können.

    Ich frage mich, wie Mitarbeiter der ARGEn in den Spiegel (ich meine den aus Glas) schauen können, ohne augenblicklich Suizitgelüste zu entwickeln. Und ich frage mich, wieoft ich meinen IQ halbieren muss, bis ich in der Lage bin, in diesem Land in die Politik zu gehen.
  4. #4

    so wird das nie was

    Dauernd beklagen sich die Gewerkschaften über die Minijobs, Leiharbeit und die schlechten Chancen der Jungen. Dabei sind sie mit an der Misere Schuld - wäre das Kündigungsschutzgesetz lockerer, würden unmotivierten und schlechte MA einfacher und günstigerdurch motiviertere und bessere ersetzt werden können.
  5. #5

    Blödsinn

    Zitat von linlaluna Beitrag anzeigen
    Dauernd beklagen sich die Gewerkschaften über die Minijobs, Leiharbeit und die schlechten Chancen der Jungen. Dabei sind sie mit an der Misere Schuld - wäre das Kündigungsschutzgesetz lockerer, würden unmotivierten und schlechte MA einfacher und günstigerdurch motiviertere und bessere ersetzt werden können.
    Wen der Kündigungsschutz (der eh nur noch für unbefristete Arbeitnehmer gillt) können die Unternehmer noch mehr Druck auf ihre Beschäftigten ausüben um Löhne zu senken und Arbeitnehmerrechte abzubauen. Ein Hoch auf den Arbeitsklaven.
  6. #6

    Aber

    Zitat von linlaluna Beitrag anzeigen
    Dauernd beklagen sich die Gewerkschaften über die Minijobs, Leiharbeit und die schlechten Chancen der Jungen. Dabei sind sie mit an der Misere Schuld - wäre das Kündigungsschutzgesetz lockerer, würden unmotivierten und schlechte MA einfacher und günstigerdurch motiviertere und bessere ersetzt werden können.
    warum werden dann gute und zuverlässige Arbeitnehmer nicht viel häufiger in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen?
  7. #7

    Einfache Rechnung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Verdi-Chef Frank Bsirske hält wenig von der Minijob-Reform der Bundesregierung. Beschäftigte sollen künftig statt 400 künftig 450 Euro steuerfrei verdienen können. Das bringe nichts, so Bsirske, die Betroffenen bräuchten sozialversicherungspflichtige Jobs.

    Arbeitsmarkt: Chef von Ver.di Bsirkse kritisiert Reform der Minijobs - SPIEGEL ONLINE
    Von 400 Euro darf ein Arbeitnehmer der zusätzlich Leistungen nach ALG II in anspruch nimmt genau 160 Euro behalten (100 Euro sind frei + 20% vom Rest). Der Rest wir ihm von seiner Leistung abgezogen.

    Von dem neuen Satz dürfte er 170 Euro behalten. Also genau 10 Euro würde er mehr verdienen. Das Jobcenter behällt die restlichen 40 Euro ein.

    Einfache Frage: Wer spart jetzt am meisten?
  8. #8

    Minijob als 2tJob

    Zitat von Indigo76 Beitrag anzeigen
    Weder 400 noch 450 Euro im Monat reichen zum leben, wenn man Miete, Heizung, Strom und Wasser abzieht. Man ist also weiterhin vom Staat abhängig. Da die ARGEn aber sträflich faul geworden sind und nur noch mit dem Schlagwort "Eigeninitiative" um sich werfen, nimmt einem der Minijob allerhöchstens die Gelegenheit, sich selbst um eine anständige Arbeitsstelle kümmern zu können.

    Ich frage mich, wie Mitarbeiter der ARGEn in den Spiegel (ich meine den aus Glas) schauen können, ohne augenblicklich Suizitgelüste zu entwickeln. Und ich frage mich, wieoft ich meinen IQ halbieren muss, bis ich in der Lage bin, in diesem Land in die Politik zu gehen.
    Leute, für viele, viele Menschen bietet ein Minijob als Nebenjob die Möglichkeit, trotz einer schlecht bezahlten Hauptarbeit auf ein relativ normales Netto zu kommen, und sich doch etwas mehr zu leisten, als das reine Überleben.
  9. #9

    Zitat von sirius08/15 Beitrag anzeigen
    Von 400 Euro darf ein Arbeitnehmer der zusätzlich Leistungen nach ALG II in anspruch nimmt genau 160 Euro behalten (100 Euro sind frei + 20% vom Rest). Der Rest wir ihm von seiner Leistung abgezogen.

    Von dem neuen Satz dürfte er 170 Euro behalten. Also genau 10 Euro würde er mehr verdienen. Das Jobcenter behällt die restlichen 40 Euro ein.

    Einfache Frage: Wer spart jetzt am meisten?
    Nach den heutigen Regeln können fast nur Nicht-Arbeitslose einen Minijob annehmen (Leute mit Hauptjob, Haus"frauen", Studis). ALG-Empfänger einzustellen ist mit soviel Nerv und Verwaltung verbunden, dass man es gleich lässt, außerdem hat man als AG so gut wie nichts von denen.

    Eine ernsthafte Reform des Steuer- und Sozialrechts (Steuern und Solzialabgaben auf alle Arbeitsverhältnisse ab dem Existenzminimum) und aus die Maus. Alles andere ist Käse.








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