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Arbeitsmarkt: Beschäftigung steigt auf Rekordniveau

Der Boom der deutschen Wirtschaft verbessert die Lage auf dem deutschen Jobmarkt:*2011 waren in der Bundesrepublik laut Statistischem Bundesamt erstmals mehr als 41 Millionen Menschen erwerbstätig. Trotz Schuldenkrise könnte der Wert in den kommenden Monaten weiter steigen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...806632,00.html
  1. #50

    Nehmen wir doch mal den Beschäftigten

    in den Focus.
    Natürlich stimmt alle Kritik mit Aufstockern, EinEurojobbern, Halbtagskräften und Praktikanten etc.
    Aber ist für den Einzelnen nicht alle sinnvolle Beschäftigung besser als zu Hause die Wand anzustarren oder sich mit Brüllshows die Zeit zu vertreiben?
    Wissenschaftliche Untersuchungen sagen es ganz klar, die Leute fühlen sich dann besser.

    Wie und vor allem wo kommt es denn zu diesen ganzen Lohndrückerei?
    Sollten wir da nicht mal unsere Gewerkschaften fragen?
    Es ist völlig in Ordnung, wenn in Zeiten schlechter Konjunktur maßvolle Lohnabschlüsse ausgehandelt werden.
    Aber derzeit ist von schlechter Konjunktur trotz aller Panikmache in den Medien nichts zu merken und die Arbeitgeber in den boomenden Branchen zieren sich mit Lohnerhöhungen z. Zt. doch nicht.

    Das Problem liegt doch dort, wo sich höhere Löhne nicht durchsetzen lassen, weil die Branchen höhere Umsätze am Markt einfach nicht realisieren können.

    Natürlich gönnt jeder dem Pizzaboten, der Friseuse an der Ecke, der Bedienung im Restaurant einen Lohn, von dem sie auch ordentlich leben können.
    Aber sind deren Kunden auch in der Lage und willens die entsprechenden Preise zu zahlen?
    Auch der gutwilligste Unternehmer in den kritischen Branchen kann seine Löhne nicht dementsprechend anpassen, ohne das sein Unternehmen pleite geht.
    Aber damit wäre doch auch niemanden geholfen, wenn seine Mitarbeiter nun gänzlich auf der Straße sitzen würden.

    Die Frage ist doch, wie können wir diese Spirale durchbrechen?
    Nun wird sofort wieder Mindestlohn angesprochen.
    Natürlich wäre ausprobieren eine Möglichkeit.
    Aber was wenn das Projekt schief läuft?
    Das Projekt Mindestlohn ließe sich politisch nur sehr schwer wieder rückgängig machen und einen kaputt gegangenen Betrieb kann man nicht so mir nichts dir nichts wieder aufmachen.

    Einzig und allein nachhaltige Ausbildung und Fortbildung helfen da meiner Meinung nach. Wenn man den Wachmann für die Boombranche fit machen könnte, wo sich Arbeitskräftemangel abzeichnet, der meist mit erhöhten Löhnen zu Buche schlägt, wäre das die Idealsituation.
    Aber das setzt auch den Willen des Einzelnen voraus, da tatkräftig mitzuspielen.

    Aber wenn ich den Berichten glauben darf, sind die Fortbildungsangebote nicht so doll und inzwischen rar gesäht.

    Aber muss man das Problem nicht woanders suchen?
    Warum gibt es soviele Menschen, die nur so gering qualifiziert sind,
    dass sie nur in den Billiglohnbranchen beschäftigt werden können?

    Vielleicht manifestiert sich dieses Problem schon an den öffentlichen Schulen für unsere Kinder.
    Dieses "wenn du willst lernste oder und wenn du nicht willst, lernste eben nicht, Prinzip" ist doch Murks.
    Lehrer, die keine Möglichkeit haben, das Fehlverhalten ihrer Schüler zu sanktionieren und ziemlich früh mit den Nerven am Ende sind.
    Da hat uns meiner Meinung nach die 68er Generation eines schönes Kuckucksei ins Nest gelegt!
    Ich wünschte mir auf dieser Ebene ein wenig mehr Druck, vielleicht wäre dann das generelle Verhältnis im späteren Leben zum Lernen ein anderes.
    Warum produzieren denn Länder wie China Ingenieure am Fließband während wir händeringend nach solchen suchen?

    Da sollte man ansetzen, schon bei den Kleinen, geringe Qualifizierung garnicht erst zulassen.

    Ja ja ich weiß, ich habe da altmodische, verstaubte Ansichten, aber vielleicht Erfolg versprechende?
  2. #51

    Tja, da fragt man sich,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Boom der deutschen Wirtschaft verbessert die Lage auf dem deutschen Jobmarkt:*2011 waren in der Bundesrepublik laut Statistischem Bundesamt erstmals mehr als 41 Millionen Menschen erwerbstätig. Trotz Schuldenkrise könnte der Wert in den kommenden Monaten weiter steigen.

    Arbeitsmarkt: Zahl der Beschäftigten steigt auf Rekordniveau - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    in welchem Umfang die Überschrift in einem sinnstiftenden Zusammenhang mit den im Kommentar aufgezählten Fakten steht.

    Wie wäre es denn mit:
    "Rekordbeschäftigung nur auf Kosten der Demontage des Sozialstaates, der Aufkündigung der Solidargemeinschaft und der Schaffung von "Sklavenarbeit" erreicht!" ?
  3. #52

    Prekäre Jobs und Leiharbeit

    Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Vollzeitarbeitsplätze ist gesunken.
    Leiharbeit und Minijobs haben zugelegt.
    Das gehört auch zur statistischen Wahrheit!
  4. #53

    100 Mio Beschäftigte

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Boom der deutschen Wirtschaft verbessert die Lage auf dem deutschen Jobmarkt:*2011 waren in der Bundesrepublik laut Statistischem Bundesamt erstmals mehr als 41 Millionen Menschen erwerbstätig. Trotz Schuldenkrise könnte der Wert in den kommenden Monaten weiter steigen.

    Arbeitsmarkt: Zahl der Beschäftigten steigt auf Rekordniveau - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    100 Mio Beschäftigte sind bei gut manipulierten Arbeitsmarkt- Statistiken bestimmt zu erreichen. Man muss nur Leute hinzurechnen, die den Rasen vom Nachbarn mähen, oder für ihn Einkäufe miterledigen. Dann sind da noch die Hundegassiführer, Babysitter, und natürlich die Millionen Hausfrauen, die ja auch einer Beschäftigung nachgehen.
  5. #54

    Nicht ganz

    Zitat von steuben1978 Beitrag anzeigen
    Ist doch auch logisch! Wer es schafft seine Leute trotz Hungerlöhnen kreativ und arbeitsam zu halten der ist Exportweltmeister! Nur die Deutschen sind so blöde!
    Der deutsche ist nicht blöd, der deutsche hat keine andere Wahl. Kommen Sie mal in die Mißliche Lage der Arbeitslosigkeit. Lehnt man bescheidene 1.Euro Jobs ab, verweigert man sich Jobs wo man Zuschüsse vom Staat braucht, wird das lächerliche H4 Geld, von dem man nichtmal Ansatzweise leben kann, zusammengestrichen.
    Aber selbst wenn man das hinnimmt, und standhaft bleibt, irgendwann ist alles gesparte weg, alles was Geld brachte schon bei Ebay gewesen und nichts mehr von dem Lebensstandart oder den reserven die man sein ganzes Arbeitsleben geschaffen hat, übrig.
    Spätestens dann steht man vor der wahl den unterbezahlten Zwangsjob oder nix.

    Und wenn man bedenkt von welcher Regierung die Agenda 2010 geschaffen wurde, mit ihrer Lohnsklaverei, den billig Lohn Jobs und den ganzen sozialen Abstrichen, weiss man das chaos Angie immer noch das kleinere übel ist bei der nächsten Wahl.
  6. #55

    Märchen

    Ob diese Lügen-Bande selbst glaubt, was sie da erzählt?
  7. #56

    Na klar......

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Boom der deutschen Wirtschaft verbessert die Lage auf dem deutschen Jobmarkt:*2011 waren in der Bundesrepublik laut Statistischem Bundesamt erstmals mehr als 41 Millionen Menschen erwerbstätig. Trotz Schuldenkrise könnte der Wert in den kommenden Monaten weiter steigen.

    Arbeitsmarkt: Zahl der Beschäftigten steigt auf Rekordniveau - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Minijobber, Teilzeitkräfte und Zeitarbeiter die keine andere Wahl haben und zu Löhnen arbeiten von denen man nicht leben kann im Unterschied zur Stammbelegschaft. Reine Gesundbeterei ohne die soziale Lage der Betroffenen zu beleuchten. Aber dass will man ja bewußt nicht. Regierungspropaganda im Auftrag der Wirtschaft..
  8. #57

    mahlzeit

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Boom der deutschen Wirtschaft verbessert die Lage auf dem deutschen Jobmarkt...
    seit 0850Uhr ist das forum eröffnet, in den ersten drei stunden gibt es über 50 beiträge mit gejammer, zusammenbruchsprognosen und sonstigem geschwätz.
    kein positiver beiträg?1?
    wie frustriert muss man sein wenn man am ersten arbeitstag des jahres vor dem pc sitzt und bei jeder meldung etwas zu jammern hat?
  9. #58

    Treffend formuliert

    [Wie wäre es denn mit:
    "Rekordbeschäftigung nur auf Kosten der Demontage des Sozialstaates, der Aufkündigung der Solidargemeinschaft und der Schaffung von "Sklavenarbeit" erreicht!" ?[/QUOTE]

    Das würde ehrlich sein!
  10. #59

    -

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Boom der deutschen Wirtschaft verbessert die Lage auf dem deutschen Jobmarkt:*2011 waren in der Bundesrepublik laut Statistischem Bundesamt erstmals mehr als 41 Millionen Menschen erwerbstätig. Trotz Schuldenkrise könnte der Wert in den kommenden Monaten weiter steigen.

    Arbeitsmarkt: Zahl der Beschäftigten steigt auf Rekordniveau - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    41 Millionen haben einen Job. Toll! Und wie viele davon arbeiten in präkeren Beschäftigungsverhältnissen? Wie viele davon üben Billigjobs aus? Wie viele davon können von ihrem Job allein nicht leben?

    Deutschland verkommt zum Billiglohnland, wenn das so weiter geht.








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