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Arbeitslosigkeit weltweit: Uno kritisiert strikte Sparpakete der Regierungen

APEs ist eine Abrechnung mit der bisherigen Strategie der Euro-Retter: Die Sparpakte haben laut Uno-Organisation ILO "zerstörerische Auswirkungen" auf den Jobmarkt. Die Arbeitslosigkeit sei weltweit drastisch gestiegen, in manchen Regionen drohen Unruhen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...830515,00.html
  1. #1

    Gespart?

    Wo wird denn gespart? Offenbar kennt die UNO den Unterschied zwischen einer sinkenden Neuverschuldung und Sparen nicht.
  2. #2

    einseitig

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist eine Abrechnung mit der bisherigen Strategie der Euro-Retter: Die Sparpakte haben laut Uno-Organisation ILO "zerstörerische Auswirkungen" auf den Jobmarkt. Die Arbeitslosigkeit sei weltweit drastisch gestiegen, in manchen Regionen drohen Unruhen.

    Arbeitslosigkeit weltweit: Uno kritisiert strikte Sparpakete der Regierungen - SPIEGEL ONLINE
    Die Ilo ist eine reine Interessengruppe von der man sicher keine neutrale Bewertung erwarten kann.
    Allein das man sich auf Spanien und andere PIGS-Staaten bei der Studie konzentriert hat zeigt die Unseriösität des Berichts.
    Die PIGS-Staaten haben noch gar nicht richtig angefangen zu sparen und reformieren, bzw. die bisher ergriffenen Maßnahmen müssen auch ein wenig Zeit bekommen, um zu wirken.
  3. #3

    Na ja....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist eine Abrechnung mit der bisherigen Strategie der Euro-Retter: Die Sparpakte haben laut Uno-Organisation ILO "zerstörerische Auswirkungen" auf den Jobmarkt. Die Arbeitslosigkeit sei weltweit drastisch gestiegen, in manchen Regionen drohen Unruhen.

    Arbeitslosigkeit weltweit: Uno kritisiert strikte Sparpakete der Regierungen - SPIEGEL ONLINE
    ...das wird Frau Merkel nicht weiter irritieren. Erst wenn Deutschland wg. mangelnder Nachfrage nicht mehr exportieren kann kommt vielleicht das Aufwachen aus der "Alternativlosigkeit".
  4. #4

    Was wurde denn erwartet?

    Es wäre das erste Mal, dass ein Schuldenabbau (als letztes Ziel) kurzfristig nicht schlimm wäre.
    Solange die Löhne in den Problemstaaten höher sind als vor dem Euro wird es so weiterghen. In GR haben sie sich verdoppelt!
  5. #5

    Sparpaket um ILO und Co. erweitern ...

    Na klar, die Sparprogramme sind schuld. Geld ausgeben und Schulden machen sind einfach alternativlos. Nur sie sichern die Jobs der Bauarbeiter in Spanien, die Häuser bauen, die keiner braucht, die der Solarzellen-Hersteller in Deutschland, die mit ihren Produkten die Strompreise treiben oder aber die der Erbauer von Nur-so-da-Brücken.
    Wann werden diese Beglückungsretter endlich begreifen, dass sie keine dauerhaften Arbeitsplätze schaffen können und mit ihrem sinnlosen Tun den anderen wirklich produktiven Arbeitsplätze sogar noch gefährden – denn die entstehen nur durch die bösen, bösen Märkte.
    Die Sparlisten müssten eher noch ergänzt werden um die Abschaffung überflüssiger Weltorganisation.
  6. #6

    Zitat von dummerjunge Beitrag anzeigen
    Wo wird denn gespart? Offenbar kennt die UNO den Unterschied zwischen einer sinkenden Neuverschuldung und Sparen nicht.
    Auch eine Reduzierung der Neuverschuldung führt zu weniger Wachstum, entscheidend ist die Veränderung zur Vorperiode.

    Wer sollte denn zudem Ihres Erachtens alles sparen, also in Ihrem Sinne Guthabe aufbauen bzw. Schulden senken?
  7. #7

    Zitat von MütterchenMüh Beitrag anzeigen
    Die Ilo ist eine reine Interessengruppe von der man sicher keine neutrale Bewertung erwarten kann.
    Wessen Interessen vertritt die ILO denn Ihrer Meinung nach?

    Allein das man sich auf Spanien und andere PIGS-Staaten bei der Studie konzentriert hat zeigt die Unseriösität des Berichts.
    Die PIGS-Staaten haben noch gar nicht richtig angefangen zu sparen und reformieren, bzw. die bisher ergriffenen Maßnahmen müssen auch ein wenig Zeit bekommen, um zu wirken.
    Das Argument ergibt m.E. keinen Sinn. Weshalb ist es unseriös, die Südeuropäer zu nennen (und vermutlich nicht nur die, SpOn wird die herausgepickt haben)?
  8. #8

    Einen Punkt verstehe ich nicht, denn für Deutschland wird die Anpassung der Reallöhne an die Produktivität gefordert. Das ist soweit in Ordnung, aber in den anderen Ländern in der EU geschieht dies auch, aber nach unten, denn die Produktivität stieg langsamer als die Löhne, dies wird nun korrigiert. Anpassungen über Währungen sind nicht mehr möglich, aber die Anpassung über Arbeitslosigkeit oder Löhne. Was wollen wir denn überhaupt? Wir haben in Deutschland Reformen vollzogen, dies dank Herr Schröder, und die anderen Ländern werden es auch tun müssen, aber nun gefallen uns nicht die Entwicklungen, die aber logisch sind.
  9. #9

    Konzeptlosigkeit

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist eine Abrechnung mit der bisherigen Strategie der Euro-Retter: Die Sparpakte haben laut Uno-Organisation ILO "zerstörerische Auswirkungen" auf den Jobmarkt. Die Arbeitslosigkeit sei weltweit drastisch gestiegen, in manchen Regionen drohen Unruhen.

    Arbeitslosigkeit weltweit: Uno kritisiert strikte Sparpakete der Regierungen - SPIEGEL ONLINE
    Überall herrscht nur eine Konzeptlosigkeit, keiner weiß wie er mit den ständig wiederholenden Krisen im System des Kapitalismus umgehen sollte.
    Man könnte sagen, rein in die Kartoffeln und dann wieder heraus, so reden Politiker, Wirtschafts und Finanzfachleute.
    Es ist eben man unbeherrschbar, aber wenn man den Kapitalismus in gewissen Grenzen hält, dann ließe sich daraus auch viel mehr machen.
    Leider will man nur den schnellen Maximalprofit und das bitte sofort und das ist das Übel was alles zerstört.
    Wenn man die Finanzspekulationen versuchen würde im Zaum zu halten, dann würden sie auch nicht die gewaltigen Sprünge ins positive und negative machen und könnten sich viel besser auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren.
    Aber wer glaubt mit zu hoher Überschuldung erneut was retten zu können, der irrt nicht nur, sonderen der reißt alles noch viel weiter in den Abgrund.


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