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Arbeitslosigkeit weltweit: Uno kritisiert strikte Sparpakete der Regierungen

APEs ist eine Abrechnung mit der bisherigen Strategie der Euro-Retter: Die Sparpakte haben laut Uno-Organisation ILO "zerstörerische Auswirkungen" auf den Jobmarkt. Die Arbeitslosigkeit sei weltweit drastisch gestiegen, in manchen Regionen drohen Unruhen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...830515,00.html
  1. #190

    Das Irre ist doch,

    Zitat von james-100 Beitrag anzeigen
    Für wen sollen denn die Steuern gesenkt werden? Und somit werden dann auch die Einnahmen noch weiter gedrückt. Wie sollen dann die Aufgaben des Staates finanziert werden?
    dass zumindest,in Portugal Steuergelder so schlecht ausgegeben wurden,dass es zur hohen Verschuldung kam.Nun wurden die steuern dermassen angehoben,um diese Schulden zu begleichen,nur dass dies natuerlich die Kaufkraft des Einzelnen schwaecht,Firmen schliessen muessen,weil sie die hohen Steuern und Sozialabgaben,nicht mehr zahlen koennen.Somit immer mehr Leute arbeitslos werden.Leiharbeiterfirmen sind in Portugal keine positive Erscheinung.Viele Arbeitsvertraege gelten weniger als 3 Monate,was die 19.9%Arbeitslosen in Portugal verfaelscht,weil diese Leute gar keinen Anspruch haben.In Deutschland wird immer noch die Zahl von 14,5%veroeffentlicht.
  2. #191

    Das

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist eine Abrechnung mit der bisherigen Strategie der Euro-Retter: Die Sparpakte haben laut Uno-Organisation ILO "zerstörerische Auswirkungen" auf den Jobmarkt. Die Arbeitslosigkeit sei weltweit drastisch gestiegen, in manchen Regionen drohen Unruhen.

    Arbeitslosigkeit weltweit: Uno kritisiert strikte Sparpakete der Regierungen - SPIEGEL ONLINE
    mit dem Sparen hat auch noch einen Aspekt, speziell für Deutschland:
    Wer soll denn noch die "guten deutschen Autos" kaufen, wer soll noch für sonstige deutsche Exportüberschüsse sorgen, wenn die anderen Europäer nur sparen bis die Schwarte kracht. Was machen wir mit unseren Merzedes', BMWs, Audis, .... wenn in Europa nur noch Tata und Kia bezahlbar sind?
  3. #192

    Zitat von wolly21 Beitrag anzeigen
    mit dem Sparen hat auch noch einen Aspekt, speziell für Deutschland:
    Wer soll denn noch die "guten deutschen Autos" kaufen, wer soll noch für sonstige deutsche Exportüberschüsse sorgen, wenn die anderen Europäer nur sparen bis die Schwarte kracht. Was machen wir mit unseren Merzedes', BMWs, Audis, .... wenn in Europa nur noch Tata und Kia bezahlbar sind?
    Die Welt ist doch gross.
  4. #193

    Zitat von staatsbuerger Beitrag anzeigen
    Die ILO ist keine Interessengruppe, sondern eine von den vereinten nationen eingesetzte dreiseitige Unterorganisation ...
    Die ILO begann ihre Tätigkeit am 11. April 1919 auf der Friedenskonferenz in Versailles. Sie war ursprünglich eine ständige Einrichtung des Völkerbundes mit dem Ziel der Sicherung des Weltfriedens auf der Grundlage sozialer Gerechtigkeit.
    Seit dem 14. Dezember 1946, als sie ihren Sitz in Genf einnahm, ist die ILO eine UN-Sonderorganisation und damit die erste Einrichtung dieser Art. 1969 wurde der Organisation der Friedensnobelpreis zuerkannt. Die ILO hat 183 Mitgliedstaaten.
  5. #194

    Zitat von agua Beitrag anzeigen
    dass zumindest,in Portugal Steuergelder so schlecht ausgegeben wurden,dass es zur hohen Verschuldung kam.
    Sie meinen, die weltweite Mißwirtschaft der Banken und das Platzen der Finanzmärkte seien "Staatsschulden"?
  6. #195

    Gewinne

    Zitat von gazettenberg Beitrag anzeigen
    Natürlich kann der Staat alles für alle bereitstellen - es ist nur die Frage, ob die Bürger und Steuerzahler die Kosten hierfür tragen möchten, da der Staat bekanntlich nicht sparsam haushalten kann und auch gerne mal für ein paar Milliarden Investitionsruinen in die leere Landschaft stellt, sofern es ein paar Wählerstimmen einbringt.

    Unternehmen werden für unwirtschaftliche Entscheidungen vom Markt bestraft, Beamte und Politiker hingegen noch befördert.
    Dafür muss der Staat keine Fantastillionen an Gewinnen an Aktionäre abführen. Mit der einzigen Ausnahme der Bundespost-Telekom-Privatisierung haben alle Privatisierungen zu teils krassen Kostensteigerungen für die Bürger geführt. An manchen Orten in Thüringen etwa verfünfzigfachten sich die Preise für den Kubikmeter Wasser... Und bei der Telekom explodierten zwar nicht die Preise, dafür gibt es Breitbandwüsten. In Bayern beginnt schon kurz hinter dem Flughafen München die DSL-befreite Zone...
  7. #196

    Teilen

    Zitat von kaflei Beitrag anzeigen
    Sie meinen, die weltweite Mißwirtschaft der Banken und das Platzen der Finanzmärkte seien "Staatsschulden"?
    Das ist ja auch so. Seit den drei Bankenrettungen sind es nicht mehr die Schulden der Zocker, sondern unsere Schulden. Interessanterweise geben uns die Zocker aber nur ihre Schulden, von den Gewinnen, die sie zuvor machten, wollen sie uns seltsamerweise nichts abgeben...
  8. #197

    Zitat von hman2 Beitrag anzeigen
    Das ist ja auch so. Seit den drei Bankenrettungen sind es nicht mehr die Schulden der Zocker, sondern unsere Schulden. Interessanterweise geben uns die Zocker aber nur ihre Schulden, von den Gewinnen, die sie zuvor machten, wollen sie uns seltsamerweise nichts abgeben...
    Italien
    Die Ausgabenkürzungen sollen vor allem die Strafanstalten, das Schulwesen und die Polizei betreffen.
    Die Zahl der Carabinieri soll bis 2024 von 180.000 auf 150.000 schrumpfen. 950 Richterstellen und 5.900 administrative Jobs im Justizsystem will Monti streichen.
    Spanien
    10 Milliarden Euro werden in Schulen und Krankenversorgung gekürzt. Die Klassenzimmer müssen künftig in der Oberstufe wieder 40 Schüler aufnehmen. Die Arbeitszeit der Lehrer wird verlängert. 80.000 Lehrerstellen werden verloren gehen. In den Universitäten werden Stipendien gestrichen und die Studiengebühren verdoppelt.

    In Rumänien genau wie anderswo: Neben der Kürzung von Löhnen, Renten und Sozialleistungen werden mit den Verbrauchssteuern (v.a. der Mehrwertsteuer) zumeist nur jene Steuern erhöht, welche die Mittel- und Unterschicht überproportional belasten. Die Spitzensteuersätze bei der Einkommenssteuer, die Vermögenssteuer oder die Erbschaftssteuer hingegen bleiben fast immer unangetastet. Und dies, obwohl die Spitzenverdiener und Eigentümer großer Vermögen seit ca. zwei Jahrzehnten die eigentlichen Nutznießer der finanzkapitalistischen Fehlentwicklungen sind. Die fehlende Kritik nahezu aller Medien an dieser einseitigen Lastenverteilung lässt vermuten, dass dies mit deren ausdrücklicher Rückendeckung geschieht.

    ... dass die Erbschaftsteuer in Deutschland eine schwache Steuer sei. Nach einer vorsichtigen Schätzung werden jährlich etwa 75 Milliarden Euro vererbt. “Mit der Besteuerung von Tabak nimmt der Staat fast das Vierfache von dem ein, was aus Erbschaften an den Fiskus abgeführt wird”.
  9. #198

    Nein

    Zitat von kaflei Beitrag anzeigen
    Sie meinen, die weltweite Mißwirtschaft der Banken und das Platzen der Finanzmärkte seien "Staatsschulden"?
    das meine ich nicht.Ich versuchte eine der Ursachen der Verschuldung in diesem EU Land zu beschreiben.Weltweit?Geld regiert die Welt .Da es nicht verschwindet,sondern sich in einem Kreislauf befindet,wird es irgendwo sein,nicht wahr?Das ist das grosse Geheimnis.So etwas wie ein 'Schwarzes Loch'...
  10. #199

    Und seit wann

    Zitat von hman2 Beitrag anzeigen
    Und da ist es wieder, das Märchen vom Fachkräftemangel.

    In der Fläche gibt es so etwas wie Fachkräftemangel gar nicht! Im freien Spiel von Angebot und Nachfrage findet die Preisfindung statt, das ist das Wesen des Kapitalismus. Anders ausgedrückt: Wenn es wirklich einen Fachkräftemangel geben würde, müssen die Löhne steigen. Da sie das nicht tun, kann es in der Fläche keinen Mangel geben. Und die Löhne steigen ja nicht nur nicht, sie sinken ja sogar real, und das schon seit zwanzig Jahren.
    ....
    gelten auf dem Arbeitsmarkt bitte die Regeln von Angebot und Nachfrage? Haben wir da nicht eher ein stark reglementiertes System aus Tarifverträgen, beiderseitigen Schutzklauseln etc?
    Schon bei Keynes besteht eine der wichtigsten Neuerungen in der Erkenntnis, dass der Arbeitsmarkt eben kein normaler Markt ist, weil zB die Löhne nie sinken. Für reale Lohnsenkungen zeichnet immer die Politik verantwortlich, nominale Kürzungen gibt es hingegen in der Fläche nie


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