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Arbeitslosigkeit weltweit: Uno kritisiert strikte Sparpakete der Regierungen

APEs ist eine Abrechnung mit der bisherigen Strategie der Euro-Retter: Die Sparpakte haben laut Uno-Organisation ILO "zerstörerische Auswirkungen" auf den Jobmarkt. Die Arbeitslosigkeit sei weltweit drastisch gestiegen, in manchen Regionen drohen Unruhen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...830515,00.html
  1. #170

    Gerne - wir haben fast 5 Millionen öffentlich Bedienstete, von denen 2,5 Millionen

    Zitat von wolly21 Beitrag anzeigen
    Würden Sie das bitte mal erläutern?
    außer heißer Luft nichts erzeugen. Raus damit.
    Deutschland hat ein stetig steigendes Sozialbudget in Höhe von fast 1 Billion € jährlich - dies ist um 30 % zu kürzen.
    Beide Maßnahmen bringen etwa 500 Milliarden jährlich - zusammen mit den massiv sinkenden Zinszahlungen sind wir in 4 - 5 Jahren sauber.
  2. #171

    Zitat von munkelt Beitrag anzeigen
    Da ist nichts gegen einzuwänden, wenn man die alten Regelungen wieder einführte: Einsatz beschränken auf 6 Monate in derselben Firma bzw. demselben Job.
    Leiharbeiter stehen im festen Arbeitsverhältnis beim Verleiher incl. Tariflohn, Urlaubsanspruch und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Keine kurzfristigen....
    In einigen Punkten stimme ich Ihnen ja zu.

    Zitat von munkelt Beitrag anzeigen
    Leiharbeiter stehen im festen Arbeitsverhältnis beim Verleiher incl. Tariflohn, Urlaubsanspruch und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Keine kurzfristigen Kündigungen, weil gerade mal kein Einsatz vorhanden ist.
    Und dairren Sie sich aber gewaltig. Das unternehmrische Risiko ist schon lange auf dem Leiharbeitnehmer abgewältzt worden. Denn viele dürfen sich beim Arbeitsamt melden, wenn es keinen Einsatz gibt. Und gerade in der Leiharbeitsbranche werden viele Zeitarbeitsverträge geschlossen und immer wieder nach einer Woche Arbeitslosigkeit erneuert.
  3. #172

    ***

    Sparen kann man nur wenn man weniger ausgibt, als man einnimmt.
    Die hoch-/überverschuldeten Staaten können aber nicht weniger ausgeben, weil sie dadurch die Wirtschaft abwürgen (wenn man absieht von tatsächlicher Verschwendung von öffentlichen Geldern, wie Brücken ins Nirgendwo bauen etc.)
    Die Staaten haben also vorwiegend ein Einnahmeproblem. Das kann - zumindest teilweise -gelöst werden durch konsequentere Steuereintreibung (Paradebeispiel Griechenland, aber sicherlich auch in anderen EU-Ländern).
    Eine wirklich wirksame Einnahmeverbesserung kann aber nur erwirkt werden, wenn man sich die "Ersparnisse" der Vermögenden zu nutze macht, d.h. man muß die Gläubiger zur Kasse bitten.
    Der große Fehler in der Vergangenheit war doch, daß Kredite aufgenommen wurden, und dann in den Konsum flossen. Kredite dürfen nur aufgenommen werden um Ertrag bringende Investitionen zu finanzieren, da nur die Erträge die Kreditzinsen bedienen können.

    Die Gelder der Gläubiger sind als so schon "verfressen", und die "Hungernden", die am Randes des Existenzminimums Lebenden können die Zinsen nicht mehr erwirtschaften, geschweige denn die Schulden zurückzahlen.
    Es bleibt also nur der Weg, die Staatsanleihen zu entwerten, zu "zwangsenteignen". (Oder durch Zwangsabgaben auf andere Vermögensgegenstände die Anleihen abzulösen.)
  4. #173

    Dabei fällt mir ....

    Zitat von labudaw Beitrag anzeigen
    Gerne - wir haben fast 5 Millionen öffentlich Bedienstete, von denen 2,5 Millionen
    außer heißer Luft nichts erzeugen. Raus damit.
    Deutschland hat ein stetig steigendes Sozialbudget in Höhe von fast 1 Billion € jährlich - dies ist um 30 % zu kürzen.
    Beide Maßnahmen bringen etwa 500 Milliarden jährlich - zusammen mit den massiv sinkenden Zinszahlungen sind wir in 4 - 5 Jahren sauber.
    ....die immer wieder angekündigte Ankündigung ein, das angekündigt
    wurde, ob der Rekordarbeitsmarktzahlen, Mitarbeiter aus der
    Bundesagentur für Arbeit...und den Jobcentren zu reduzieren !

    Deren Gehälter werden ebenfalls den " Sozialkosten " zugerechnet.
  5. #174

    die zaheln ihre Steuern von den Steuern, die wir schonmal bezahlt haben.

    Zitat von agua Beitrag anzeigen
    kann ich nicht folgen.Angestellte des oeffentlichen Dienstes erhaten ein Gehalt und sind Steuerzahler und die hatten ihren Job schon vor dem Eu Beitritt.
    Und in Griechenland wurde alles verstaatlicht - Energielieferanten und was weiß ich und alle wurden locker aus Steuergeldern (unseren) bezahlt.

    hier ein Auszug aus Civitas Institut (bitte googeln)

    17 Prozent aller Griechen sind Beamte
    Samstag, den 31. Juli 2010 um 10:34 Uhr

    Wie ein demokratischer Staat sich von selbst zum Staatssozialismus entwickelt, zeigt das Beispiel Griechenland. Erstmals ist es dort der Regierung gelungen, die Zahl der Beamten festzustellen. Dies gelang mit einem Trick: Man sagte den Staatsbediensteten, sie müßten das Formular ausfüllen, um weiterhin ihren Lohn zu bekommen. 768.009 Personen wurden daraufhin als Beamte registriert, das sind 17 Prozent der berufstätigen Bevölkerung.

    Außer im real existierenden Sozialismus hat damit vermutlich kein anderes Land der Erde so viele Beamte wie Griechenland. Doch es geht noch weiter: zahlreiche Unternehmen in Griechenland gehören dem Staat und die dort Beschäftigten sind zwar keine Beamte, aber auch staatliche Angestellte.


    außerdem können sie ja sicher lesen - letzet Woche stand ein Artikel im Spiegel, daß der Staat 200.000 Rentner und staatliche Unterstützungsempfänegr von den Empfängerlsiten gestreichen hat, weil sie entweder tot oder gar nicht berechtigt sind, Leistungen zu empfangen.

    Reicht das ?
  6. #175

    Zitat von labudaw Beitrag anzeigen
    Steuern zu senken - es müßte nur konsequent sein..
    Für wen sollen denn die Steuern gesenkt werden? Und somit werden dann auch die Einnahmen noch weiter gedrückt. Wie sollen dann die Aufgaben des Staates finanziert werden?
  7. #176

    Zitat von labudaw Beitrag anzeigen
    außer heißer Luft nichts erzeugen. Raus damit.
    Deutschland hat ein stetig steigendes Sozialbudget in Höhe von fast 1 Billion € jährlich - dies ist um 30 % zu kürzen.
    Beide Maßnahmen bringen etwa 500 Milliarden jährlich - zusammen mit den massiv sinkenden Zinszahlungen sind wir in 4 - 5 Jahren sauber.
    Wow so einfach geht das? Haben Sie überhaupt eine Ahnung, was bei diesem angeblich steigenden Sozialbudget alles enthalten ist? Dann machen Sie mal konkrete Vorschläge. Ich kann mir zwar schon denken, wie diese aussehen, aber mal schaun, ob Sie das detaliert erklären. Und auch für wen die Steuern dann gesenkt werden sollen.
  8. #177

    Zitat von labudaw Beitrag anzeigen
    außer heißer Luft nichts erzeugen. Raus damit.
    Deutschland hat ein stetig steigendes Sozialbudget in Höhe von fast 1 Billion € jährlich - dies ist um 30 % zu kürzen.
    Beide Maßnahmen bringen etwa 500 Milliarden jährlich - zusammen mit den massiv sinkenden Zinszahlungen sind wir in 4 - 5 Jahren sauber.
    Noch eine Frage: Wo sollen denn überall die Mitarbeiter eingespart werden? Vielleicht bei der Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste etc?
  9. #178

    Dabei fällt mir ....

    Zitat von labudaw Beitrag anzeigen
    Gerne - wir haben fast 5 Millionen öffentlich Bedienstete, von denen 2,5 Millionen
    außer heißer Luft nichts erzeugen. Raus damit.
    Deutschland hat ein stetig steigendes Sozialbudget in Höhe von fast 1 Billion € jährlich - dies ist um 30 % zu kürzen.
    Beide Maßnahmen bringen etwa 500 Milliarden jährlich - zusammen mit den massiv sinkenden Zinszahlungen sind wir in 4 - 5 Jahren sauber.
    ....die immer wieder angekündigte Ankündigung ein, das angekündigt
    wurde, ob der Rekordarbeitsmarktzahlen, Mitarbeiter aus der
    Bundesagentur für Arbeit...und den Jobcentren zu reduzieren !

    Deren Gehälter werden ebenfalls den " Sozialkosten " zugerechnet.
  10. #179

    Soso

    Zitat von labudaw Beitrag anzeigen
    außer heißer Luft nichts erzeugen. Raus damit.
    Sie wollen sich Ihre Straßen also selbst bauen, ihr Abwasser einzeln in Eimern am - nicht mehr vorhandenen - Klärwerk abgeben, Mineralwasser aus Flaschen trinken usw.? Wer soll Ihre Kinder erziehen, ihre Steuererklärung bearbeiten und so weiter und so fort?

    Warum wandern Sie dann nicht aus?








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