Daher mache ich mein Kreuz bei den Piraten. Alles andere bedutet soziale Ungerechtigkeit - Stillstand und Rückschritt.
APEs ist eine Abrechnung mit der bisherigen Strategie der Euro-Retter: Die Sparpakte haben laut Uno-Organisation ILO "zerstörerische Auswirkungen" auf den Jobmarkt. Die Arbeitslosigkeit sei weltweit drastisch gestiegen, in manchen Regionen drohen Unruhen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...830515,00.html
Daher mache ich mein Kreuz bei den Piraten. Alles andere bedutet soziale Ungerechtigkeit - Stillstand und Rückschritt.
Aber nicht doch. Die Uno sorgt sich eben um die politischen Folgen dieser "Sparorgie". Ist eben alles gar nicht so neu:
Heinrich Brüning erhob neue Steuern bei gleichzeitiger Senkung staatlicher Leistungen und er wirkte auf eine Absenkung von Löhnen und Gehältern hin. Damit hoffte er, den deutschen Export zu erhöhen, doch weil Deutschlands Handelspartner eine ähnliche Politik betrieben, musste diese prozyklische Politik scheitern; sie verschärfte letztlich nur die Wirtschaftskrise in Deutschland.
Heinrich Brüning
Ebensowenig sind diese Krisen Naturkatastrophen.
hören und lesen, Abermilliarden von Euros und Dollars in der Finanz- und Bankenkrise "verbrannt". Das heißt nicht, das Geld ist weg, hat sich aufgelöst, sondern ist auf die Konten der Gewinner der Finanz- und Bankenkrise gewandert.
Also plappern sie nicht etwas nach, was Ihnen die Mächtigen vorsagen, sondern denken sie selbstständig.
Wir sind im Würgegriff der Finanz-, Banken-, und Wirtschaftsindustrie.
Und diese diktieren die Richtung.
So naiv kann man nicht sein.
Das begreifen viele einfach nicht, weil sie im Moment noch einen gut bezahlten Job haben und sich gleichzeitig von den marktradikalen neolibs mit dummen Sprüchen einfangen lassen. Mal einen Tick weiter zu denken als nur von der Tapete bis zur Wand, ist bei vielen einfach nicht drin.
Nein - aber wenn die anderen Staaten nicht mehr bei uns einkaufen haben wir in Deutschland ein Problem.
Da wir uns nicht darauf verlassen können, dass das Ausland sich bei uns unbegrenzt verschuldet - sollten wir vielleicht darüber nachdenken, ob die Strategie das Wachstum immer allein über den Export zu generieren sinnvoll ist.
Man kann auch über Steuereinnahmen die öffentlichen Aufgaben finanzieren. Das bedeudet aber dass die Länder zusammenarbeiten anstatt von der Steuerflucht anderer Länder profitieren.
Ganz ohne Zinzen werden sie auf dem Kapitalmarkt sehr wenig Geld bekommen.
Das Problem ist dass wenn sich die Staaten nicht verschulden, die Banken pleite gehen und damit auch das Vermögen der Kleinsparer.
Die einzigste akzeptable Lösung die ich mir denken kann, ist ein Lastenausgleich. Das ist ein Vermögensverlust aller Sparer über mehrere Jahrzehnte hinweg. Die anderen Alternativen die ich zu dem kontrollierten Vermögensverlust stehe, ist ein unkontrollierter der sich dann über den Markt ergibt. z.B. durch sehr starke Inflation oder extrem starkes Wirtschaftswachstum wie es nur nach einem Krieg geben kann, wenn vorher alles zerstört wurde.
Hallo munkelt,so haette es sein sollen.Korruption und Fehlkalkulationen fuehrten aber zu meiner beschriebenen Situation der Verschuldung.Es gab ,ich weiss nicht wieviele Unterfirmen.Der Grossteil der Arbeiter waren Nord- u d Suedafrikaner.Arbeiter durch die Leiharbeitsfirmen nach Portugal gebracht.Ich kann mich erinnern,dass vom Sommer 2003 ,bis zum Fruehjahr 2004,die Nationalstrasse 125 auf einer Strecke von 40 km,so oft geteert wurde,weil Material. 'uebrig war,dass das Strassenniveau auf 80cm angehoben wurde u,und es somit unmoeglich war auf eine Nebenstrasse abzubiegen.Zwischen jeder neuen Teerdecke wurden brav Mittelstreifen und sonstige Markierungen gepinselt.
In Griechenland, Irland oder Spanien sind Schuldenblasen bzw. Immobilienblasen geplatzt. Wenn eine Blase platzt, ist das kein Anpassungsproblem. Entsprechend kann man zwar kritisieren, aber wo ist eine Lösung?
Eine Lösung sehe ich allenfalls darin, dass es in den einzelnen Staaten zu einer starken Umverteilung von oben nach unten kommt, die Vermögen der Reichen mit den Schulden des Staates verrechnet werden. Aber dazu fehlen die Machtverhältnisse. Außerdem würde diese Umverteilung auch weit in die Mittelschicht reichen, die sich die Illusion macht, dass das Geld, das in die Lebensversicherung eingezahlt wurde, immer noch vorhanden ist.
Richtig, während die Löhne in den Problemländern sinken müssen. Alternative wäre die Abschaffung des Euro in seiner jetzigen Form, dann könnte der Anpassungsprozess sozial abgefedert erfolgen ohne so dramatische Folgen für die Menschen. Aber dafür fehlt der politische Wille, ökonomische Vernunft über politische Ideologie siegen zu lassen
Sehe ich nicht so
Inflation in Deutschland 2008: Voraussichtlich +2,6%* &bull ;* Börsennotizbuch
Wir liegen etwas darüber, aber eine Punktlandung ist natürlich auch nicht möglich.
Allerdings muss man sagen, Inflation bedeutet immer Umverteilung von unten nach oben. Jede Inflation, auch "Zielinflation" ist gegen die kleinen Leute gerichtet, die dadurch um ihre Sparvermögen betrogen werden. Inflation ist immer asozial.
Grundfalsch! Facharbeiter in den Exportbranchen(Fahrzeugbau, Maschinenbau, Investitionsgüter, Chemie, Hig-Tech jedweder Art), die leiden nun an allem, nur gewiss nicht an der "Geiz_ist_Geil"-Mentalität ihrer Unternehmen/Unternehmer. Dafür sorgt allein schon der quasi leergefegte Facharbeiter- und Hochqualifiziertenarbeitsmarkt und die an diesen Branchen besonders interessierten(da viele gut zahlende Mitglieder) und spezialisierten Gewerkschaften. Wer hingegen ernsthaft knapsen muss, dass sind die Niedrigqualifizierten in dieser Republik. Also die Helfer jedweder Art, die McBurger-Brater, die Lidl-KassiererInnen, die Wachschutzleute oder auch die FensterputzerInnen, usw. Nur bitte Herr Kowalski, was haben diese, zugegebenenmaßen bedauernswerten Menschen mit den deutschen EXPORTEN! zu tun?