SPIEGEL ONLINEInformatiker und Putzfrauen, Aushilfskellner und Flugzeugmechaniker: Spanier aller Schichten wollen weg, weil sie keine Aussicht auf einen Job haben. Hochqualifizierte streben nach Deutschland - von ihrer kriselnden Heimat verabschieden sie sich ohne schlechtes Gewissen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...816278,00.html
100% d'accord.
Aber wen sprechen Sie an? Soll jeder zu seinem Chef gehen und mehr Geld verlangen? Kein Problem - entweder regelt das ein Tarifvertrag und/oder der nächstbeste ALG II - Empfänger wartet auf den Job. Dank der Hartz - Reformen muss man nun jede Stelle antreten, sei sie auch unterbezahlt. Die Gewerkschaften sind zahnlose Tiger bei Abschlüssen unter der Inflationsrate.
Soll jeder mit Heugabel und Fackel zum Bundestag laufen zu den Lobby-hörigen Politikern?
Hier fehlt ein eindeutiger pack-an!
Die Wettberwerbsfähigkeit von Unternehmen hängt von den Preisen der Produkte im Verhältnis zum Weltmarkt ab. Wenn die Währung nicht abgewertet wird, dann sollten die Löhne eben langsamer steigen.
Dieses Modell hat die Bundesrepublik zu Zeiten der jahrzehntelangen Aufwertung der DM auch durchhalten müssen. Das bindet auch die Gewerkschaften ein, die z.B. in Deutschland viele Jahre Rücksicht nahm, auf Grund der Wettbewerbssituation der Firmen.
Und bei geringerer Kaufkraft der Bevölkerung werden Preise für Lebensmittel und den privaten Bedarf auch weniger Spielraum haben.
Das alles ist nur möglich bei großer Disziplin der politischen Führung, die langfristig denken muss, und nicht nur bis zur nächsten Wahl.
Und selbst bei völlig unabhängigen Staaten haben die veränderlichen Währungsparitäten die Probleme nicht lösen können.
Siehe die Inflationsraten der Staaten, die die Geldpresse als Lösung ansahen. Ich kann mich an Kurse der italienischen Lira von 120 für 1DM erinnern, und 7 Peseten für 1DM bei der spanischen Peseta.
Hätten die Spanier sich nicht in die EU begeben, oder den Euro nicht eingeführt, es ginge ihnen heute nicht besser. Allerdings wäre es möglich, dass der Anspruch ans Leben und an den Wohlstand geringer geblieben wäre, mehr Menschen noch in der Landwirtschaft tätig wären und der Tourismus neben der Landwirschaft als einzige "exportorientierte" Industrie Devisen erwirtschaftete würde.
Und einer dieser Pack-an wäre für mich Oskar L. !
Nunja, jeder kann bsw.W auch ohne Gewerkschaftsmitglied zu sein, immer wieder seinen Unmut an diese Adresse senden.
Sie werden es nicht Dauerhaft ignorieren können.
Als Mitglied sowieso .
Man kann auch Arbeiten zum Dumpinglohn schlicht, etwas kreativität umgehen, und das sooft und solang es geht.
Wer für Almosen arbeitet, muss dagegen kämpfen!
Jeden Tag aufs neue ! bei Sanktionen: Klagen klagen, klagen!
Sozialklagen kosten nunmal nix!
P.S. Als ich nach und nach merkte wie korumpiert die IGN ist, habe ich nach 12 Jahren dort das Handtuch geworfen. Aber ich kämpfe immer noch. In Bürgerbewegungen z.b!
Helfe auch bei Leuten, die sich nicht trauen Widerspruch oder Klage zu erheben.
Auch so kann man kämpfen. Und in diversen Foren ebenfalls.
Ich habe eine Stellenanzeige bei der ARGE einstellen lassen,gesucht wurde ein techn. Mitarbeiter. Bedingung Kentnisse in Elektonik, Mechanik, Computertechnik und Englisch. Erwünscht Kentnisse in Pneumatik und Hydraulik. Gemeldet haben sich 1Inder, 2 Iraner und ein Rußlanddeutscher ( ohne Englischkentnisse). Die ARGE forderte 3 Arbeitslose auf sich zu bewerben, ohne Erfolg.