nichtmal die bundeswehr schreibt einem die unterwäsche vor...
Ist ein Verbot von Blümchenunterwäsche am Arbeitsplatz rechtens?*Wie weit*der Arbeitgeber*bei Kleidervorschriften gehen*darf, ist Auslegungssache. Generell gilt aber: Wer sein Outfit nicht nach den*Vorgaben richtet, riskiert seinen Job.
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...774497,00.html
nichtmal die bundeswehr schreibt einem die unterwäsche vor...
Wohin uns Banker mit ihrer geschniegelten Arbeitskleidung bringen, sieht man ja. In den meisten Fällen dient diese offenbar nur dazu Kompetenz und Ehrlichkeit vorzutäuschen, damit man der Oma noch ein unsinniges Finanzprodukt mehr andrehen kann. Es ist doch absoluter Unsinn, zu glauben, wenn jemand gut angezogen ist, wäre auch sonst irgendetwas besser. Nicht umsonst profitieren von solchen schönen Fassaden auch Trickbetrüger. Und Banker dürfen mittlerweile genau zu dieser Kategorie gezählt werden.
Ansonsten gilt, der Chef sollte so wenig wie überhaupt nur möglich in die Freiheiten seiner Mitarbeiter eingreifen dürfen. Er nimmt ihnen sowieso schon eine ganze Menge Lebenszeit, da muß er nicht auch noch die Kontrolle über allles mögliche andere besitzen. Nur weil es die "freie" Wirtschaft ist, und es schon immer so war, müssen dort nicht Zustände herrschen, wie in einer Diktatur. Wenn dem Chef das nicht passt, dann soll er es halt sein lassen und sich ein Hobby suchen, in dem er seinem Kontrollzwang frönen kann.
Wie ist es denn überhaupt möglich, dass die Unterhosenfarbe von Sicherheitspersonal am Flughafen zum Thema wird? Die tragen doch keine weißen Hosen, wo die Unterhose durchschimmert? Wird das etwa kontrolliert (Hosen runter!)?
Das wichtigste wurde mal wieder vergessen: Stöckelschuhverbot für Frauen. Die dürfen auch weiterhin einen Lärm entfalten, dass man meinen könnte, man sei in eine Schießerei geraten: teck-tock-teck-tock-teck-tock....
Ansonsten gilt, der Chef sollte so wenig wie überhaupt nur möglich in die Freiheiten seiner Mitarbeiter eingreifen dürfen. Er nimmt ihnen sowieso schon eine ganze Menge Lebenszeit, da muß er nicht auch noch die Kontrolle über allles mögliche andere besitzen. Nur weil es die "freie" Wirtschaft ist, und es schon immer so war, müssen dort nicht Zustände herrschen, wie in einer Diktatur. Wenn dem Chef das nicht passt, dann soll er es halt sein lassen und sich ein Hobby suchen, in dem er seinem Kontrollzwang frönen kann.
Ihren Standpunkt in diesem Teil kann ich leider nicht nachvollziehen, insbesondere dass der Chef Ihnen einen Teil der Lebenszeit nimmt. Ich gehe mal davon aus, dass Sie ganz bewusst ein Angestelltenverhaeltnis mit festgelegten Arbeitszeiten eingegangen sind, das im Regelfall klar definierten Verhaeltnissen unterliegt. Unter anderem auch abhaengig vom gewaehlten Berufszweig dabei eben solche Sachen wie Dienstkleidung oder zumindest Bekleidungsstil festgelegt werden. Das hat mit gaengeln nichts zu tun, da in dem Moment, in dem Sie im Namen der Firma auftreten, z.B. einem Kunden gegenueber, Sie die Firma sind. Also wird zwangslaeufig der Kunde die Firma zumindest teilweise nach Ihrem Stil und Auftreten beurteilen. Ich gehe davon aus, dass auch Sie sich nicht gern von einem Angestellten mit speckigen Haaren, zerissenen Jeans und usgeleiertem T-shirt einen neuen Anzug verkaufen lassen. (extremes Beispiel)
2000-2001 durfte ich dort tragen was ich wollte als Unterwäsche. Und wer die gestellte nicht nehmen wollte durfte das und bekam sogar den Wert ausgezahlt.
5mm Fingernägel? Wie soll das gehen, mal abgesehen davon dass Fingernägel für Menschen unterschiedlich groß sind. Ich kenne Leute mit Nägeln die gerade mal halb so groß sind wie meine und selbst die sind länger als 5mm. Wie will man sowas vernünftig messen?
...die Erfahrung gemacht, dass Anzug und Krawatte positive Eigenschaften untermauern sollen: Ehrlichkeit, Verbindlichkeit, Fleiß, Zuverlässigkeit. Sie tun es auch bis zu einem gewissen Grad. Und das ist das Problem, denn der Anzugträger ist nunmal nicht automatisch kompetenter als der Nicht-Anzugträger.
Mir persönlich wäre ein Banker in Polo-Hemd mit Sicherheit nicht unsympathischer, als im Anzug. Aber die meisten Menschen lassen sich halt von Äußerlichkeiten blenden. Deshalb kaufen sie ihrem Bankmenschen ja auch jeden Ramsch ab.
Das sagt doch der gesunde Menschenverstand, was vernünftige ist und was nicht. Oder denke ich zu schlicht?