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Arbeitskampf im öffentlichen Dienst: Cebit droht Streikchaos

Der Warnstreik im öffentlichen Dienst könnte auch die Cebit treffen. Die Gewerkschaft Ver.di droht damit, während der weltgrößten Computermesse in Hannover den Nahverkehr zu bestreiken. Der Stadtbahn-Betreiber warnt vor einer "Katastrophe".

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...819345,00.html
  1. #10

    Streikchaos während Cebit

    Zitat von Hemul Beitrag anzeigen
    ...der Zeitpunkt richtig! Es muss weh tun, sonst funktioniert der Druck nicht! Stumpfe Waffen auch noch zur Unzeit? Also, wann wären Ihnen denn Streicks genehm? Es war für die andere Seite genug Zeit im Voraus, vernünftig und zwar mit einem akzeptablen Angebot zu reagieren. Plötzlich fällt auf... Au, da ist ja die Cebit, un nu?
  2. #11

    Jahr um Jahr - Weniger Kaufkraft!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Warnstreik im öffentlichen Dienst könnte auch die Cebit treffen. Die Gewerkschaft Ver.di droht damit, während der weltgrößten Computermesse in Hannover den Nahverkehr zu bestreiken. Der Stadtbahn-Betreiber warnt vor einer "Katastrophe".

    Arbeitskampf*im Öffentlichen Dienst: Cebit droht Streikchaos - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Es reicht! In den letzten 20 Jahren, haben die Beschäftigten im öffentlichen Dienst 20 Prozent an Kaufkraft verloren. Das ist die Katastrophe, und nichts anderes!

    Nun soll der öffentliche Dienst auch noch die Spardose für Griechenland spielen?
  3. #12

    Immer das gleiche!

    Sobald irgendwo gestreikt wird, kommt der deutsche Untertan aus seiner Vorstadteigenheimkiste und schimpft auf die Gewerkschaften: Frech, überzogen, unverhältnismäßig, blablubb..

    Streikrecht ist ein fundamentales Recht in unserem Land und der Vergleich mit Frankreich oder Belgien zeigt, dass deutsche Gewerkschaften sehr moderat mit der Streikpraxis umgehen.

    Als Dank dafür hat es sich arbeitgeberseitig mittlerweile etabliert, die Gewerkschaftskassen durch kostspielige und unnötige Prozesse zu leeren, um die Arbeitnehmerseite schon durch solche Mehrkosten zu schwächen.

    Und wie der deutsche Untertan eben so ist, tritt er lieber gern nach unten gegen die, die für ihr Recht auf angemessene Bezahlung streiken, als die unverschämten Reallohnverluste der letzten Jahre bei gleichzeitiger Gewinnmaximierung der Unternehmen weiter hinzunehmen.
  4. #13

    öd

    Zitat von bvoll Beitrag anzeigen
    Es reicht! In den letzten 20 Jahren, haben die Beschäftigten im öffentlichen Dienst 20 Prozent an Kaufkraft verloren. Das ist die Katastrophe, und nichts anderes!

    Nun soll der öffentliche Dienst auch noch die Spardose für Griechenland spielen?
    Den "öffentlichen Dienst" gibt es schon lange nicht mehr. Zur Zeit sind die Angestellten bei Bund und Kommunen zu Warnstreiks aufgerufen.

    Die Angestellten der Länder sind davon nicht betroffen, die wären froh der TV-ÖD sähe nur annährend die gleiche Bezahlung wie der BAT vor.
  5. #14

    Schon wieder ?

    Also - es ist langsam langweilig. Letztes Jahr CeBIT gab es auch nur streikbedingte An- und Abfahrtprobleme ( DB ). Sollte sich das dieses Jahr wiederholen, ist es ein klarer Grund die Messe an einen anderen Standort zu verlegen. Nicht nur die Betriebe in Hannover und Umland hängen davon ab. Ich reise stundenlang an um Geschäfte zu machen, Informationen zu gewinnen ... wer das kaputt macht gehört in die Steinzeit !
  6. #15

    Streikchaos während Cebit

    ...Leute, was ist denn los mit Euch ! Stellt Euch doch nur mal dieses Chaos in Hannover vor, ca. 400.000 - 500.000 Fahrgastbewegungen die nicht stattfinden - oder nur teilweise und erschwert. Das spricht doch wieder für "die Macht der Gewerkschaften", vielleicht auch nur deshalb damit die verbleibenden Mitglieder "sich richtig und gut behandelt wissen" ja nicht noch mehr Mitglieder verlieren...Für den Wirtschaftsstandort Niedersachsen rsp. BRD spricht das jedenfalls nicht, die Medien haben dann wieder ne gute Überschrift. Natürlich ist es nicht in Ordnung Seitens der AG KEIN Angebot vorzulegen ! Wer hoch pokert kann auch kräftig verlieren, so ist es nun einmal "im Leben". Vernünftig miteinander umzugehen - und dies auch rechtzeitig - bleibt immer mehr auf der Strecke, wirklich schade. Wo bleibt eigentlich noch die Streit- Kultur ? Schauen wir mal was dabei herauskommt...die Taxi - Unternehmer wird`s freuen.
  7. #16

    Zitat von Systemrelevanter Beitrag anzeigen
    Sobald irgendwo gestreikt wird, kommt der deutsche Untertan aus seiner Vorstadteigenheimkiste und schimpft auf die Gewerkschaften: Frech, überzogen, unverhältnismäßig, blablubb..

    Streikrecht ist ein fundamentales Recht in unserem Land und der Vergleich mit Frankreich oder Belgien zeigt, dass deutsche Gewerkschaften .....
    Ein Recht zu haben heißt nicht dass man nicht sein Hirn benutzen darf wie dieses Recht anzuwenden ist.
    Aber schön dass wir solch Revolutionäre wie Sie haben die dem deutschen Untertan zeigen wo der Hammer hängt - Immer wieder schön solch Leuchttürme der Weißheit hier anzutreffen *clap....clap....clap*
  8. #17

    ja und

    Zitat von hasimen Beitrag anzeigen
    Also - es ist langsam langweilig. Letztes Jahr CeBIT gab es auch nur streikbedingte An- und Abfahrtprobleme ( DB ). Sollte sich das dieses Jahr wiederholen, ist es ein klarer Grund die Messe an einen anderen Standort zu verlegen. Nicht nur die Betriebe in Hannover und Umland hängen davon ab. Ich reise stundenlang an um Geschäfte zu machen, Informationen zu gewinnen ... wer das kaputt macht gehört in die Steinzeit !
    Da Sie ja nicht in der Steinzeit leben, können Sie doch zusehen, wie Sie individuell zum Messegelände kommen. der Rest bleibt solidarisch in der Steinzeit.
    Übrigens selbst schuld, wer die bahnprivatisierung wollte, muss jetzt damit leben, dass in diesem betrieb genauso gestreikt wird wie in jedem anderen. Die DB AG ist eben schon lange kein Teil des ÖD mehr.
    Also lassen Sie den vergleich von Äpfeln und Birnen.
  9. #18

    CEBIT verlagern?

    Die Arbeitgeber und die ihnen nahestehenden Parteien haben in den letzten 10 Jahren ihre Chancen genutzt und (fast) alles rückgängig gemacht, was die Gewerkschaften in über 120 Jahren für die Arbeiter erreicht haben. Man mag manches für übertrieben halten ("Sozialklimbim"), aber wie sähe die Arbeitswelt ohne Gewerkschaften aus? Wenn es die Gewerkschaften nicht gäbe, müßte man sie erfinden.
    Die Streiks sind doch kein Argument dafür, die CEBIT zu verlagern. Anderswo gibt es auch ÖPNV, der bestreikt werden kann.
  10. #19

    Zitat von stefansaa Beitrag anzeigen
    Egal wann, wie und wie lange: Streik ist gut und wichtig. Bei dem Reallohnverlust in den letzten Jahren ist dies ein notwendiges übel. Es ist schade, dass die Gewerkschaften heute nur noch auf Unverständnis stoßen. Auch wenn ich selbst oft genug von den Streiks betroffen war muss ich sagen: gut so, lassen Sie sich nicht unter kriegen und kämpfen Sie für Ihre Rechte! Wenn ich die Möglichkeit hätte, würde ich auch einer Gewerkschaft beitreten und für meine Rechte als Arbeitnehmer auf die Straße gehen aber leider schaffen es die Arbeitgeber heutzutage zu oft Gewerkschaften aus den Unternehmen heraus zu halten.
    "Ich mache dir einen solchen Schaden, bis du meine Forderungen erfüllst."

    Das ist absolute Steinzeit. Als Einzelner kann man einer solchen Lebenseinstellung natürlich anhängen. Das Einzelindividuum kann alle möglichen absurden Einstellungen haben, aber frage mich wirklich, wie sich dieses Relikt als gesamtgesellschaftlich akzeptierte Haltung in die heutige Zeit retten konnte.








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