Forum


 

Arbeitskampf: Gericht verbietet Fluglotsenstreik in Frankfurt

REUTERSDas Arbeitsgericht Frankfurt hat den Ausstand der Fluglotsen auf dem Frankfurter Flughafen verboten. Die Gewerkschaft der Flugsicherung wollte mit einem Streik im Tower den Ausstand der Kollegen auf dem Vorfeld unterstützen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...818219,00.html
  1. #20

    Zitat von sorgenlos Beitrag anzeigen
    Zum Glück gibt es noch Gerichte, die den Gewerkschaften Grenzen setzen. Es kann nicht sein, dass ein kleines Grüppchen von Personen Millionen von Passagieren in Geiselhaft nehmen für ein paar Euro fünfzig. Jeder Parkplatzblockierer wird wegen Nötigung belangt. Millionen von Personen dagegen soll man erpressen und nötigen können. Das ist ein seltsames Grundrechtsverständnis. Die Gewerkschaften haben jedes Maß verloren.
    Bei maximal 200 ausgefallenen Flügen pro Tag wären das nach Ihrer Rechnung mehr als 5.000 Passagiere pro Flug. Bisher sind nur nationale Flüge ausgefallen. Ich wusste noch gar nicht, dass es so große Flugzeuge gibt - und dazu noch im Kurzstreckenverkehr. Vielen Dank für die Belehrung!

    Es geht im Übrigen nicht um ein paar Euro sondern um fünfstellige Eurobeträge. Es würde mich für Sie freuen, wenn das für Sie im Verhältnis Ihrer Einkünfte Penauts sind; für den ganz überwiegenden Teil unserer Bevölkerung sind sie das wohl kaum.

    Grüße
    Pormuu
  2. #21

    Was soll das?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Arbeitsgericht Frankfurt hat den Ausstand der Fluglotsen auf dem Frankfurter Flughafen verboten. Die Gewerkschaft der Flugsicherung wollte mit einem Streik im Tower den Ausstand der Kollegen auf dem Vorfeld unterstützen.

    Arbeitskampf: Gericht verbietet Fluglotsenstreik in Frankfurt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Erst die Fluglotsen aus Kostengründen privatisieren und dann ihr Recht auf Streik beschneiden. Verbeamtet sie wieder!
  3. #22

    Zitat von sorgenlos Beitrag anzeigen
    Zum Glück gibt es noch Gerichte, die den Gewerkschaften Grenzen setzen. Es kann nicht sein, dass ein kleines Grüppchen von Personen Millionen von Passagieren in Geiselhaft nehmen für ein paar Euro fünfzig. Jeder Parkplatzblockierer wird wegen Nötigung belangt. Millionen von Personen dagegen soll man erpressen und nötigen können. Das ist ein seltsames Grundrechtsverständnis. Die Gewerkschaften haben jedes Maß verloren.
    Es kann nicht sein, dass Arbeitgeber Millionen von Passagieren in Geiselhaft nehmen für ein paar Euro fünfzig. Jeder Parkplatzblockierer wird wegen Nötigung belangt. Millionen von Personen dagegen soll man erpressen und nötigen können. Das ist ein seltsames Grundrechtsverständnis. Die Arbeitgeber haben jedes Maß verloren.
  4. #23

    Streik

    Kann mir jemand in Zahlen sagen, von welchem Niveau aus die Forderungen der GdF fußen. Ich habe keine Ahnung was ein Vorfeldmitarbeiter verdient.
  5. #24

    Haben sie doch

    Zitat von Querspass Beitrag anzeigen
    Erst die Fluglotsen aus Kostengründen privatisieren und dann ihr Recht auf Streik beschneiden. Verbeamtet sie wieder!
    Wann wurde den den Fluglotsen verboten zu streiken? Dass haben sie doch die letzten Jahr gemacht. Sie dürfen nur nicht mit streiken. Das sind doch total andere Sachen. Die haben ja auch einen anderen Arbeitgeber, warum sollten sie auch da mit streiken?
  6. #25

    Schlechte Beispiele

    Zitat von sorgenlos Beitrag anzeigen
    Zum Glück gibt es noch Gerichte, die den Gewerkschaften Grenzen setzen. Es kann nicht sein, dass ein kleines Grüppchen von Personen Millionen von Passagieren in Geiselhaft nehmen für ein paar Euro fünfzig. Jeder Parkplatzblockierer wird wegen Nötigung belangt. Millionen von Personen dagegen soll man erpressen und nötigen können. Das ist ein seltsames Grundrechtsverständnis. Die Gewerkschaften haben jedes Maß verloren.
    Jedes Maß haben die Vorstände mit ihrer grenzenlosen Gier verloren. Wenn sich diese Leute bescheiden würden, dann würden auch kleine Spartengewerkschaften nicht diesen Erfolg haben. So wird aber jeden vorgeführt, wenn du nur skrupellos genug bist, dann sahnst du am meisten ab.
    Beispiel Vorstand Fraport: Steigerung der Einkünfte von 2002 bis 2010 um 130%. Da sind die schlechten Beispiele die Schule machen.
  7. #26

    Zitat von Stanley23 Beitrag anzeigen
    Es kann nicht sein, dass Arbeitgeber Millionen von Passagieren in Geiselhaft nehmen für ein paar Euro fünfzig. Jeder Parkplatzblockierer wird wegen Nötigung belangt. Millionen von Personen dagegen soll man erpressen und nötigen können. Das ist ein seltsames Grundrechtsverständnis. Die Arbeitgeber haben jedes Maß verloren.
    Entweder Sie drücken Ihren Humor zweitdeutig aus oder besitzen ein seltsames Verständnis von Ursache-Wirkung.
    Die Arbeitgeber nehmen die Passagiere in Geiselhaft? Aha. Macht ja für ein profitorientiertes Unternehmen viel Sinn, sich selbst die Geschäftsgrundlage zu entziehen. Sie scheinen das Vorgehen der GdF zu unterstützen: Gottlob ist ihre Meinung hier so ziemlich exklusiv.
  8. #27

    Zitat von Querspass Beitrag anzeigen
    Erst die Fluglotsen aus Kostengründen privatisieren und dann ihr Recht auf Streik beschneiden. Verbeamtet sie wieder!
    Ganz richtig: Was soll das? Wieso haben die ein Recht auf Streik, wenn dadurch der gesamte Betrieb zum Erliegen kommt? In diesem Fall, wie auch in anderen Bereichen des Dienstleistungssektors wie Bahn, Müllabfuhr, Polizei und Krankenhäuser sollten Streiks vollkommen verboten werden, da sie nichts anderes als Erpressung sind. Gleichzeitig müssen die Arbeitgeber dazu verpflichtet werden, angemessene Gehaltsangebote zu unterbreiten, die mindestens ein oder zwei Prozent über der Teuerungsrate liegen. Des weiteren... Ach, was soll's, den gesamten Dienstleistungssektor wieder verstaatlichen, damit ist das Problem erledigt. Manager von Privatunternehmen sehen offensichtlich nicht ein, daß Dienstleistung nicht profitorientiert ist. Pfeffersäcke...
  9. #28

    Charakterlos

    Zitat von wago Beitrag anzeigen
    Eigentlich war die Sache klar und die GdF hat ja auch noch einen letzten Rettungsanker in Form eines Gesprächsangebots ausgeworfen. Dummerweise haben sie im Arbeitsdirektor Herbert Mai einen Kontahenten, der als früherer Vorsitzender der Gewerkschaft ÖTV (ein Vorläufer von ver.di) genau weiß, was er macht. Die GdF hat es sich außerdem mit allen anderen Gewerkschaften in Deutschland verdorben, weil sie versucht, .....
    Die Gierlappen sitzen doch in den Vorständen. Wie ein Mai, einst ÖTV, jetzt mit einem Jahreseinkommen von ca 1Million €, sich nun hinstellt und gegen die Beschäftigten pöbelt. Ein Mann der aus der Gewerkschaftsbewegung kommt, eine Gehaltssteigerung von 2002 bis 2010 von 130% abgezockt hat, sollte sich für seine Haltung in Grund und Boden schämen. Solche Typen kann man nur als erbärmliche Figuren bezeichnen, die mit einem Millionen Gehalt so gegen die Beschäftigten zu Felde zieht. Für solche Menschen kann man nur tiefsten Abscheu empfinden. Ekelhaft diese Typen, die mit den Millionen vergessen haben wo sie herkommen und nun gegen ihre ehemaligen Kollegen auf ekelhafteste Weise zu Felde ziehen. Verachtung ist noch nett umschrieben, aber Geld treibt den Charakter aus, falls er bei dieser Type jemals so etwas vorhanden war.
  10. #29

    seit wann streikt der Arbeitgeber?

    Zitat von Stanley23 Beitrag anzeigen
    Es kann nicht sein, dass Arbeitgeber Millionen von Passagieren in Geiselhaft nehmen für ein paar Euro fünfzig. Jeder Parkplatzblockierer wird wegen Nötigung belangt. Millionen von Personen dagegen soll man erpressen und nötigen können. Das ist ein seltsames Grundrechtsverständnis. Die Arbeitgeber haben jedes Maß verloren.
    Sie sind ja im völlig falschen Film. Zum Glück sind Solidaritätsstreiks verboten, streiken dürfen nur Mitarbeiter der betroffenen Firma, das ist hier Fraport und nicht die Deutsche Flugsicherung mit den Fluglotsen, wir brauchen hier keine französischen Verhältnisse.


TOP



TOP