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Arbeitskampf: Gericht verbietet Fluglotsenstreik in Frankfurt

REUTERSDas Arbeitsgericht Frankfurt hat den Ausstand der Fluglotsen auf dem Frankfurter Flughafen verboten. Die Gewerkschaft der Flugsicherung wollte mit einem Streik im Tower den Ausstand der Kollegen auf dem Vorfeld unterstützen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...818219,00.html
  1. #100

    ...

    Zitat von redwed11 Beitrag anzeigen
    Das Pack sitzt doch im Vorstand von Fraport mit seiner 130% igen Lohnsteigerung von 2002 bis 2010. Der charakterloseste von diesen Gierhälsen ist der ehemalige ÖTV Funktionär, der jetzt mit einem Jahresgehalt von ca.1 Million € über die Gier der Mitarbeiter faselt. Charakterloser gehts nicht.
    Sie haben das Arbeitsgerichtsurteil von gestern immer noch nicht verdaut, oder? Die Gehälter des Fraport-Vorstandes haben mit dem Vorfeldstreik nicht das geringste zu tun. Aber wahrscheinlich sind Sie auch so ein Subjekt, dass auf Kosten des Steuerzahlers lebend den Klassenkampf predigt. Sonst hätten Sie nicht die Zeit, den ganzen Tag in diesem Forum rumzuhängen und aller halben Stunden das geliche von sich zu geben.
  2. #101

    100 000 Arbeitsplätze

    Zitat von redwed11 Beitrag anzeigen
    Das Pack sitzt doch im Vorstand von Fraport mit seiner 130% igen Lohnsteigerung von 2002 bis 2010. Der charakterloseste von diesen Gierhälsen ist der ehemalige ÖTV Funktionär, der jetzt mit einem Jahresgehalt von ca.1 Million € über die Gier der Mitarbeiter faselt. Charakterloser gehts nicht.
    Außerdem warten wir auf die zugesagten 100 000 Arbeitsplätze durch die neue Startbahn!
    Nach einem Bericht in der ARD sind 000 000 (Null) Arbeitsplätze entstanden!
    Es sind nur Arbeitsplätze und Firmen verschoben worden.
  3. #102

    Die GdF veröffentlciht hier die aktuellen Gehälter und ihre Forderungen.
    Zahlen und Prozente « apronfrankfurt
    Bei allen drei Berufsgruppen handelt es sich um Ausbildungsberufe. Wenn man sich das mal anschaut, sieht man, dass die Gehälter bereits jetzt mehr als üppig bemessen sind und teilweise über denen promovierter Wissenschaftler an Universitäten liegen.

    Gewerkschaften, die dermaßen unverschämt agieren, gehören zerschlagen.
  4. #103

    Das nannte Lafontaine: Fremarbeiter

    Zitat von Hansbeobachter Beitrag anzeigen
    (...) Durch die Zulassung von Masseneinwanderung haben die Politiker der etablierten Parteien dafür gesorgt, dass der deutsche Arbeitnehmer zum Arbeitssklaven degradiert wurde, da der Pool der Arbeitslosen immer wieder neu gefüllt wird. (...)
    Sie sollten mehr die Wortwahl Ihrer Zielgruppe treffen. Was Sie sagen wollen, ist ja: Ausländer nehmen uns unsere Arbeitsplätze weg!

    Inzwischen wird es schwer herauszufinden, ob dieser Quatsch von links- oder rechtsaußen kommt. Auch der aufrechte Linke Lafontaine hetzt ja gegen, wie er es sagt: Fremdarbeiter.
  5. #104

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Arbeitsgericht Frankfurt hat den Ausstand der Fluglotsen auf dem Frankfurter Flughafen verboten. Die Gewerkschaft der Flugsicherung wollte mit einem Streik im Tower den Ausstand der Kollegen auf dem Vorfeld unterstützen.

    Arbeitskampf: Gericht verbietet Fluglotsenstreik in Frankfurt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

    Ende der neunziger Jahre gründete ein großer Arbeitgeberverband eine Institution namens ]INSM. Diese "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" soll günstige Bedingungen für Ihre Gründer schaffen. Man nutzt alle Möglichkeiten des Lobbyismus und der Einflussnahme auf Medien um den Arbeitnehmern zu verinnerlichen, dass sie zu teuer sind. Natürlich sind auch die Gewerkschaften ein Ziel erster Klasse. Gezielte Denunziation soll das Vertrauen in die Arbeitnehmerverbände schwächen.

    Offenbar hat der INSM großen Erfolg. Die Infiltration aller politischen Parteien inklusive der Grünen mit sogenannten "Kuratoren, Botschaftern und Beratern" zeigt Wirkung. Erfolgreich werden diese in medienwirksamen Auftritten platziert und beten uns, mehr oder weniger elegant, vor, dass die deutsche Wirtschaft bald nicht mehr existiert, wenn wir nicht produktiver werden.
    Gleichzeitig werden Medien durch sogenannte "Partnerschaften" mit entsprechenden Thesen versorgt.
    Erfolgreich wird auch immer wieder die Solidarität der Arbeitnehmer durch Anfachen von Neid geschwächt.

    Auch wenn es mittlerweile bei dem einen oder anderen Journalisten dämmert, ist der Einfluss des INSM noch ungebrochen. Im aktuellen Streit am Flughafen Frankfurt bekommt die FRAPORT eine große Plattform, die Gewerkschaft hingegen hat große Probleme ihre Thesen zu platzieren.

    Betrachtet man das letzte Jahrzehnt, so muss man den Arbeitgebern gratulieren. Ein Jahrzehnt lang sinkt nun der Reallohn der Arbeitnehmer, gleichzeitig schenkte man sich auf der Chefsesselseite jährlich über 10% ein.

    Betrachtet man unserer Enthaltsamkeit auf EU-Ebene, so ist sie eine der Ursachen des wirtschaftlichen Gefälles innerhalb der EU. Auch wenn wir uns dadurch eine florierende Wirtschaft erkauft haben, werden wir als größter Nettozahler der EU für die Defizite der anderen aufkommen müssen. Wir werden weiterhin länger und billiger arbeiten müssen als Franzosen, Italiener oder Engländer. Schuld daran sind wir selbst.
  6. #105

    !

    Das kann man allgemein so sehen, aber ganz sicher nicht beim aktuellen Fall. Die Entlohung scheint gemessen an der Arbeitszeit und dem, was geleistet werden muss, recht üppig zu sein. Und nochmal: es wurde der Streik der Fluglotsen verboten. Die Fluglotsen, Herr "Beobachter", haben einen gültigen Tarifvertrag und sind zudem nicht bei Fraport angestellt sondern bei der Deutschen Flugsicherung. Mit welcher Begründung also sollten die Fluglotsen streiken?
    Die Vorfeldmitarbeiter streiken ja weiter, und ich glaube auch nicht, dass deren Streik gerichtlich verboten wird. Pech für die Vorfeldmitarbeiter ist nur, dass ihr Streik offenbar nicht den Erfolg bringt, den sie sich vielleicht erwartet haben. Da hat man vielleicht zu hoch gepokert.

    Zitat von Hansbeobachter Beitrag anzeigen
    Genauso sehe ich das auch. Wir brauchen mehr Streiks in Deutschland. Seit über 10 Jahren ist Lohndumping in vielen deutschen Firmen ein primäres Unternehmensziel.
  7. #106

    Quatsch?

    Zitat von Maynemeinung Beitrag anzeigen
    Sie sollten mehr die Wortwahl Ihrer Zielgruppe treffen. Was Sie sagen wollen, ist ja: Ausländer nehmen uns unsere Arbeitsplätze weg!

    Inzwischen wird es schwer herauszufinden, ob dieser Quatsch von links- oder rechtsaußen kommt. Auch der aufrechte Linke Lafontaine hetzt ja gegen, wie er es sagt: Fremdarbeiter.
    Hier geht es nicht um „links“ oder „rechts“. Es geht hier um Lohndumping und gezielte Zusammenarbeit von Politikern, Parteien und Arbeitgebern, zum Nachteil der deutschen Arbeitnehmer. Angebot und Nachfrage regeln den Preis. Solange Millionen Arbeitslose und Hartz 4 Empfänger in Deutschland verfügbar sind, kann man die Löhne drücken.
  8. #107

    Was hat das mit dem Vorfeld des Frankfurter Flughafens zu tun?

    Zitat von deuterius Beitrag anzeigen
    Ende der neunziger Jahre gründete ein großer Arbeitgeberverband eine Institution namens INSM. Diese "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" soll günstige Bedingungen für Ihre Gründer schaffen. (....)
    Offenbar wollten Sie diese Suada ja schon länger mal loswerden und haben auf das passende Thema gewartet. Nur: der Arbeitskampf in Frankfurt ist es bestimmt nicht. Denn wenn Arbeitnehmer, die ohne große formale Voraussetzungen und ohne komplizierte Ausbildung, auf knapp 70.000 Euro im Jahr kommen (vor der geforderten Gehaltserhöhung wohlgemerkt), kann die INSM wohl kaum sehr erfolgreich gewesen sein mit den finsteren Motiven, die Sie ihr unterstellen.

    Das ist schon ein Kreuz für euch Marxisten, dass sich die Wirklichkeit einfach nicht so verhalten will, wie ihr euch das in euren Theorien so ausmalt.
  9. #108

    Sie verstehen nichts...

    Zitat von Maynemeinung Beitrag anzeigen
    Offenbar wollten Sie diese Suada ja schon länger mal loswerden und haben auf das passende Thema gewartet. Nur: der Arbeitskampf in Frankfurt ist es bestimmt nicht. Denn wenn Arbeitnehmer, die ohne große formale Voraussetzungen und ohne komplizierte Ausbildung, auf knapp 70.000 Euro im Jahr kommen (vor der geforderten Gehaltserhöhung wohlgemerkt), kann die INSM wohl kaum sehr erfolgreich gewesen sein mit den finsteren Motiven, die Sie ihr unterstellen.

    Das ist schon ein Kreuz für euch Marxisten, dass sich die Wirklichkeit einfach nicht so verhalten will, wie ihr euch das in euren Theorien so ausmalt.

    Sie sind ein typischer Fall. Sie kennen nur die Thesen der Arbeitgeber und lassen sich auf die Neidschiene setzen.
  10. #109

    Seit wann ist Streiken eine Lösung

    Zitat von eu-sklave Beitrag anzeigen
    Egoshooter sind in der Gesellschaft einsam.
    Die Lösung heisst organisieren, solidarisieren, streiken.
    Bleiben Sie allein im Erdloch werden Sie nichts bewegen oder ändern.
    Wer lange Ausbildungen genossen hat, sollte es eigentlich besser wissen.
    Streiken ist eine Lösung? Ich hatte bislang immer gedacht, Kampfmaßnahmen seien die ultima ration der Tarifauseinandersetzung.
    Wobe in diesem Fall die "egoshooter" doch wohl eher auf Seiten der Streikenden zu suchen sind. Eine Minigewerkschaft entsolidarisiert sich vom Rest der Belegschaft und versucht, Partikularinteressen durchzusetzen.


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