Wer in der Buchung die Handynummer einträgt oder eintragen lässt, bekommt im Falle von Verspätungen oder Annulierungen eine SMS. Auch bei kurzfristige Gatewechsel oder Änderung der Sitzplatznummer erfolgt eine Benachrichtigung.
dapdDer Arbeitskampf bei der Lufthansa soll am Freitag beginnen: Welche Flughäfen von den Streikaktionen betroffen sind, will die Flugbegleiter-Gewerkschaft erst wenige Stunden vor dem Ausstand bekannt geben.
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...852811,00.html
Wer in der Buchung die Handynummer einträgt oder eintragen lässt, bekommt im Falle von Verspätungen oder Annulierungen eine SMS. Auch bei kurzfristige Gatewechsel oder Änderung der Sitzplatznummer erfolgt eine Benachrichtigung.
Die Bezahlung wurde seit Jahren extrem abgebucht. Kursierende Superzahlen erhalten nur noch wenige Angestellte aus der Staatsairlinezeit! Alle Münchner wissen, was es heißt mit 1600 Euro Brutto in der Stadt für 6 Jahre zu leben. Die Arbeit ist hart, gesundheitlich bedenklich und soll sehr viel härter werden. Kosten dafür (Krankheit wie Krebs etc) der Geselschaft auferlegt. Selbst einen minimalen Inflationsausgleich soll es nicht geben. Das managemnt erhielt aber laut Aktienbericht eine Steigerung von 500 %!
Als Spiegelleser interessiert mich,
warum wir Deutschen bei Streiks immer auf die Arbeitgeberseite wechseln??? Ob Krankenschwester, Lokführer, Stahlarbeiter, Kindergärtnerin usw es sind immer die Bösen, welchen den Arbeitgber in die Pleite zwingen. So eine Quatsch und so extrem unsolidarisch. By the way Personlakosten bei einer Airline inkl. Piloten liegen unter 5% alle Kosten!!!!
einfach die Löhne der Mitarbeiter an die Lohnentwicklung der Abteilungsleiter und oberen Führungsebene binden. Ganz schnell ist das Thema Streik vom Tisch, weil die Führungsebene eben für sich selbst immernoch erheblichen Spielraum sieht.
Es sollen mal wieder über Leiharbeit Löhne um 30% gedrückt werden. Warscheinlich bekommt ein Interims Chef (Leiharbeiter) sogar noch einen 30% Aufschlag weil sein Arbeitsplatz so unsicher ist.
Der Streik scheint mir eine gute Nachricht. So wird vielleicht bald Platz gemacht in Deutschland für eine seriösere Fluglinie.
Bitte sehen Sie nicht die "Äusserungen" hier im Spon Forum als einen Querschnitt der "deutschen" Meinung an. Es sind immer wieder dieselben Foristen, welche extrem AG freundlich "argumentieren" und jegliche Verbesserung auf der AN Seite prinzipiell ablehnen. Fakten oder Argumente werden Sie in diesen Beiträgen jedoch häufig vergeblich suchen, dafür allerdings umsomehr Häme und Stammtischparolen. Auch gehts dann meist nach dem Motto "Quantität statt Qualität". Ein Schelm, der Böses dabei denkt...
Wie verhält sich eigentlich Verdi-Chef, Arbeiterführer und auch Mitglied des LH Ausichtsrat Frank Bsirske ? Habe von ihm noch nichts zu dem Tarifkonflikt gehört obwohl er als Arbeitnehmervertreter des Unternehmens fungiert. Achso, ja, die Flugbegleiter sind ja in der 'falschen' Gewerkschaft, darum lieber den Mund halten und sich wegducken, man will ja auch seine schöne jährliche 'Aufwandsentschädigung' in Millionenhöhe nicht gefährden.
Die Billigfluglinien haben den "traditionellen" Fluggesellschaften den Kurz- und zunehmend den Mittelstreckenmarkt bereits "abgenommen".
Wenn von "Spartengewerkschaften" weiter unklug und rücksichtslos agiert wird, werden Ryanair & Co eines Tages den Langstreckenmarkt erobert haben oder sich diesen mit "Ölscheichtums-Linien" teilen.
Dies scheint vielen LH Mitarbeitern nicht klar oder egal zu sein. Möglicherweise spekulieren die mittleren und älteren Jahrgänge darauf, dass sie in Rente sind, wenn dies soweit ist.
Flugbegleiter klagen zu Recht, ihr Beruf sein belastend, aber die Gründe dafür sind dieselben, die junge Menschen fasziniert haben und das "Jet-Leben" als Beruf zunächst attraktiv gemacht haben.
Viele traditionelle Fluglinien machen Verluste, die goldenen Zeiten für Fluggesellschaften sind vorbei und dies kann auch nur für die Mitarbeiter gelten.
Wer die Augen davor verschließt handelt wenig verantwortlich.
"Arbeitgeberseite", weil man als "Betroffener" des Streiks selber grössere Probleme bekommt. Streikt der Kindergarten, wohin mit den Kindern?
An einem Freitag Abend stundenlang an einem Flughafen herum zu hängen, ohne Info wie es weiter gehen soll, obwohl man lieber bei seiner Familie wäre ist eben nicht so witzig. Deswegen polarisiert ein Streik in einem Stahlwerk auch wohl weniger....
Es ist wie überall in der Wirtschaft. Bei den sogenannten Managern wird das Geld mit vollen Händen rausgeworfen und bei den "normalen" Beschäftigten wird mit den miesesten Tricks wie Auslagerung in Leiharbeitsfirma, Werkverträge mit Hungerlöhnen usw. versucht, die Einkommen immer weiter zu drücken. Dann kommen immer die selben blödsinnigen Argumente, das ja, wenn das Unternehmen Pleite geht, alle Arbeitsplätze weg sind. Man sollte sich mal die Pleiten der letzten Jahre ansehen, an den Einkommen der Beschäftigten hat es nie gelegen. Es war immer das eklatante Versagen des meist bei weitem überbezahlten Managments. Bei dieser Kaste und ihrem Versagen liegen die wahren Gründe für Pleiten.
Gut bezahlte und angagierte Mitarbeiter haben noch nie ein Unternehmen in die Pleite geführt. Daher ist der Streik völlig berechtigt und man kann den Streikenden nur vollen Erfolg wünschen.