Arbeiten in Polen: Die deutschen Teuerlöhner kommen

Polen ist das neue Österreich, denn in der Liste der Lieblingsziele deutscher Arbeitsnomaden rangiert das Land*jetzt schon*auf Platz drei. Der Nachbar gilt als Wirtschaftswunderland. Vier Deutsche erzählen, warum sie*in den*Osten gingen, und wie*ihnen das Leben und Geld verdienen dort gefällt.

http://www.spiegel.de/karriere/ausla...802337,00.html
  1. #1

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    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Polen ist das neue Österreich, denn in der Liste der Lieblingsziele deutscher Arbeitsnomaden rangiert das Land*jetzt schon*auf Platz drei. Der Nachbar gilt als Wirtschaftswunderland. Vier Deutsche erzählen, warum sie*in den*Osten gingen, und wie*ihnen das Leben und Geld verdienen dort gefällt.

    Arbeiten in Polen: Die deutschen Teuerlöhner kommen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - KarriereSPIEGEL
    ja grossartig, es darf gejubelt werden ! die ganzen gut ausgebildeten deutsche gehen nach polen und die schlecht ausgebildeteten polen kommen nach deutschland.
    sicherlich ärgerlich für beide seiten: den polen werden gut bezahlte jobs weggenommen und wir dürfen uns mit den polnischen unterschichten und all ihren kriminellen schattenseiten herumschlagen.
    ein BWLer würde sagen: WIN WIN situation.
    den sarkasmus gibts heute mal gratis.
  2. #2

    Der Zloty

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Polen ist das neue Österreich, denn in der Liste der Lieblingsziele deutscher Arbeitsnomaden rangiert das Land*jetzt schon*auf Platz drei. Der Nachbar gilt als Wirtschaftswunderland. Vier Deutsche erzählen, warum sie*in den*Osten gingen, und wie*ihnen das Leben und Geld verdienen dort gefällt.

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    Ein Grund dürfte auch sein, dass der Zloty in den letzten Jahren gegenüber dem Euro deutlich an Wert zugelegt hat. Wer hätte dies noch vor wenigen Jahren für möglich gehalten!
  3. #3

    Unterschichten Polen?

    Alle Polen, die ich hier getroffen habe, waren eher gebildeter als Deutsche. Das mag vielleicht teilweise in anderen Bereichen wie bei Erntehelfern oder Pflegepersonal (die aber gebraucht werden, weil wir Deutschen dafür zu verwöhnt sind) etwas anders sein. Aber ich glaube die Unterschichten-Migranten, die hier die Sozialsysteme melken kommen gerade nicht aus Polen.
  4. #4

    Woher haben Sie Ihre Kenntnisse, dass es nur schlecht ausgebildete Menschen in Polen gibt, die dann auch noch nach Deutschland kommen, um hier gut bezahlte Jobs wegzunehmen. Der von Ihnen verwendete Begriff "Unterschichten" spiegelt in erschreckender Weise Ihre Geisteshaltung wider. Die Krönung Ihres "Schreibens" ist die Unterstellung, dass alle Polen automatisch ihre "kriminellen Schattenseiten" in Deutschland ausleben werden. In der Tat ist dieser Austausch nicht nur wirtschaftlich sondern auch im menschlichen Bereich für beide Länder eine "WinWin Situation", dieses Mal völlig ohne Sarkasmus.
  5. #5

    Unsinn

    Zitat von Methados Beitrag anzeigen
    ja grossartig, es darf gejubelt werden ! die ganzen gut ausgebildeten deutsche gehen nach polen und die schlecht ausgebildeteten polen kommen nach deutschland.
    sicherlich ärgerlich für ....
    Hätten Sie den Artikel richtig gelesen hätten Sie vernommen das es die Polen eben nicht ins "tolle" Deutschland zieht.
  6. #6

    Druck auf Deutschland

    Zitat von Methados Beitrag anzeigen
    ja grossartig, es darf gejubelt werden ! die ganzen gut ausgebildeten deutsche gehen nach polen und die schlecht ausgebildeteten polen kommen nach deutschland.
    sicherlich ärgerlich für beide seiten: den polen werden gut bezahlte jobs weggenommen und wir dürfen uns mit den polnischen unterschichten und all ihren kriminellen schattenseiten herumschlagen.
    ein BWLer würde sagen: WIN WIN situation.
    den sarkasmus gibts heute mal gratis.
    Zwar nicht nach Polen, aber ich habe mich nun auch gezielt im Ausland beworben um mein Studium und meine drei Jahre Berufserfahrung in Deutschland zu nutzen um aus Deutschland weg zu kommen.
    Als Angehöriger der oberen Mittelschicht wird man doch hier nur über den Tisch gezogen um einen aufgeblägten Wohlfahrtsstaat und die Unterschicht durchzufüttern. Dagegen habe ich nichts. Ist ja eine Demokratie hier und offenbar ist das gewünscht. Na dann, Brot und Spiele für alle - aber ohne mich! Da es nicht mal eine Partei gibt, mit der ich meinem Unmut an der Urne Ausdruck verleihen könnte in dieser im Zweifel linken Gesellschaft, ist die einzige Möglichkeit Druck auszuüben eben zu gehen. Soll die umverteilungsfreudige soziale Politik mit sozialistischen Tendenzen doch zusehen wo man das Geld her bekommt.
    Wie schon gesagt wurde, macht man wohl den gleichen Fehler wie in den 60ern. Ausländische Unterschicht rein (wobei ich nichts gegen Polen habe) und jetzt setzt man noch einen drauf und verjagt die gut ausgebildete Mittelschicht (egal welcher Herkunft übrigens!). Na herzlichen Glückwunsch!
    Ach was reg ich mich auf, in zwei Wochen ist das erste Bewerbungsgespräch in HongKong. Ich bitte allseits um Entschuldigung für den angeschlagenen Ton, aber nach zuletzt drei Monaten in Berlin ertrage ich die in Unterschichtprache pöbelnden, auf den Boden spuckenden und mit aggressivem Gebaren auftretenden Menschen, welche in der Gruppe eher wie eine Horde Affen auf mich wirken einfach nicht mehr, es ekelt mich an. Insofern ist es auch ein Gewinn für jene die bleiben, dass ich gehe. Win-Win Situation also.
    Goodbye Deutschland und danke für die gute Ausbildung noch mal!
  7. #7

    Andersrum

    Zitat von hardliner1 Beitrag anzeigen
    Ein Grund dürfte auch sein, dass der Zloty in den letzten Jahren gegenüber dem Euro deutlich an Wert zugelegt hat. Wer hätte dies noch vor wenigen Jahren für möglich gehalten!
    Es ist genau umgekehrt. Der Zloty hat in den letzten Jahren deutlich an Wert verloren. Vor etwa zwei Jahren kostete 1 Euro nur 3 Zloty. Heute müssen die Polen fast 4,50 Zloty für einen Euro bezahlen.
  8. #8

    Ist doch Käse

    Zitat von Methados Beitrag anzeigen
    ja grossartig, es darf gejubelt werden ! die ganzen gut ausgebildeten deutsche gehen nach polen und die schlecht ausgebildeteten polen kommen nach deutschland.
    die meisten Polen die ich bisher beruflich und privat kennengelernt habe, sind gut ausgebildet und beruflich engagiert. Mal davon abgesehen, dass Polen und Deutsche (mal ganz Geschichtsbelastungsfrei betrachtet) nach Erlernen der Sprache gut im jeweiligen Nachbarland klarkommen.
    Da darf man tatsächlich jubeln.
  9. #9

    Genau mein Thema!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Polen ist das neue Österreich, denn in der Liste der Lieblingsziele deutscher Arbeitsnomaden rangiert das Land*jetzt schon*auf Platz drei. Der Nachbar gilt als Wirtschaftswunderland. Vier Deutsche erzählen, warum sie*in den*Osten gingen, und wie*ihnen das Leben und Geld verdienen dort gefällt.

    Arbeiten in Polen: Die deutschen Teuerlöhner kommen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - KarriereSPIEGEL
    Ich lebe seit 4 Jahren am Stadtrand von Krakau. Und ich will hier NIE WIEDER weg! Warum? Super nette (Christliche ) Nachbarn. Man klingelt, grüßt sich, hilft einander. Freundliche, liebenswerte Menschen wohin man nur schaut. Kein Abfall oder Dreck auf den Straßen, keine Angst Nachts mit dem ÖPV zu fahren, Frauen sind vollkommen als Gleichberechtigt akzeptiert. Eine ausgesprochen positive Haltung ( jedenfalls von der jüngeren Generation ) gegenüber den Deutschen. Lebenshaltungskosten bummelig 30 % weniger als in D. Hier gibts einen Lidl und Kaufland, da fällt das vergleichen der Preise via Internet ( D - PL ) nicht schwer. Sprit kost bummelig 1.30,- Euro und Zahnarzt etc. 50 % kostengünstiger. Ich fahr nur noch nach D wenns gar nicht anders geht. Wenn eine größere Med. Sache ansteht, dann soll die KV bitteschön zahlen, hab ja genug eingezahlt. Aus Beiden Kuchen die Rosinen herausgepickt ;-) Sollte jetzt jemand den Neidfinger heben schauen sie bitte ins Spreeufer 1 ( Sitz des BP ).
    In diesem Sinne! Djien Dobre !
    P.s. fast vergessen. Als ich ankam war der Umtauschkurs Euro - Zloty 3.56 Zloty für einen Euro. Jetzt bekomme ich schon 4.43 Zloty für meinen Euro ;-)))