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Arbeiten in der Paketbranche: "Sklavenbedingungen wie im Mittelalter"

RTLSchuften bis zum Umfallen für einen Hungerlohn, so beschreibt Günter Wallraff die Arbeitsbedingungen beim Paketzusteller GLS. Gewerkschafter sind wenig überrascht: In der Paketbranche würden Mitarbeiter seit langem systematisch ausgebeutet. Mehr als die Hälfte der Zusteller arbeite zu Sklavenbedingungen.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...836276,00.html
  1. #110

    Günter Wallraff sucht neue Freunde

    Es ist schon bemerkenswert, wie undifferenziert Beiträge von Herrn Wallraff immer noch für einen "Skandal" gut sind. Gut, dass der SPIEGEL hier die entscheidende Feststellung trifft, dass Herr Wallraff vor allem seine eigene Markenbildung als "Aufklärer" und "Schichtenkämpfer" im Sinn hat.
  2. #111

    Zitat von Ulf Schild Beitrag anzeigen
    Es ist schon bemerkenswert, wie undifferenziert Beiträge von Herrn Wallraff immer noch für einen "Skandal" gut sind. Gut, dass der SPIEGEL hier die entscheidende Feststellung trifft, dass Herr Wallraff vor allem seine eigene Markenbildung als "Aufklärer" und "Schichtenkämpfer" im Sinn hat.
    Über das Arbeiten für Paketdienste gab es in jüngerer Vergangenheit verschiedene andere Medienberichte, in denen die Paketdienste auch nicht besser wegkamen - und mit jenen Berichten hatte Wallraff gar nichts zu tun.
  3. #112

    Das:

    Zitat von eisfach Beitrag anzeigen
    Wie ich schon schrieb: Eine Tour muß kostendeckend sein.
    ... versteht sich doch von selbst - und dennoch:

    Wir wissen von Herrn Wallraff, daß so eine tägliche Päckchentour ein Fahrzeug gerade mal zu etwa 40% auslastet - kein Grund eigentlich, daß allein diese 40% sämtliche Kosten des Unternehmers zu 100% decken sollten. Und bedenken Sie, daß die Kosten von Unternehmer zu Unternehmer beträchtliche Unterschiede aufweisen können, vom Verhandlungsgeschick beim Autokauf und -verkauf über den individuellen Beitragssatz in der obligatorischen Haftpflichtversicherung bis hin zu Reparaturkosten: Der eine kann auch größere Reparaturen selber mit günstig beschafften Teilen vornehmen, der andere rückt mit jedem noch so kleinen Problem in die Vertragswerkstatt ein... ;-)








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