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Arbeit im Urlaub: Der Stress fliegt mit
Wer in den Urlaub geht, will eigentlich alles hinter sich lassen - weg von der Arbeit, vom Chef, vom Druck.*Doch viele Berufstätige bekommen das nicht hin.*Jeder Zweite*hat schon mal im Urlaub gearbeitet.*Vor allem Führungskräfte tun sich schwer, einen Gang herunterzuschalten.
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...777147,00.html
- #1 01.08.2011 08:20 von Michael Giertz
Kein Mitleid
Die armen, armen Führungskräfte ... *Ironie*
Mein Tipp: Handy und Laptop zu Hause lassen. Das Unternehmen läuft auch ohne euch ganz gut, das wird 2, 3 Wochen auf euren Input verzichten können.
Ganz ehrlich: wer immer verfügbar sein will, hat's nicht anders verdient und verdient auch kein Mitleid. - #2 01.08.2011 08:42 von
Das ist der praktische Beweis, dass diese "Manager" eben doch nicht die hellsten Köpfe sind. Wenn die wirklich glauben das ohne sie der Laden zusammenbricht, dann sind sie unglaublich naiv. Oder sie haben einfach Angst, das jemand merkt, dass es ohne sie genauso oder sogar besser geht.
- #3 01.08.2011 09:05 von
- #4 01.08.2011 09:15 von
Führungskräfte?
Was der Willi hier schreibt ist doch Blödsinn? Wer sagt denn das Führungskräfte immer "Angestellte" sein müssen?
Ich bin Selbstständiger HSL-Ingenieur, so wie ich müssen sich viele Einzelkämpfer Tag für Tag duchschlagen. Und wenn wir nach einer 60-Stunden Woche mal Urlaub haben
können wir es uns gar nicht erlauben unser Kommunikationssystem abzuschalten, denn wenn der Auftraggeber ruft mußt du erreichbar sein, sonst war es der letzte Auftrag.
Aber das versteht so ein kleiner Arbeitnehmer wie Willi ja nicht. - #5 01.08.2011 09:29 von
Fleissiges Sägen
Viele sind wohl auch, nicht zu unrecht, der Überzeugung, dass fleissig an ihrem Stuhl gesägt wird, wenn sie nicht drauf sitzen. Mitleid habe ich trotzdem nicht. Wer sich in solche Höhen vorgekämpft hat, soll ruhig auch leiden, wenn ihm die Luft knapp wird.
- #6 01.08.2011 09:35 von
Geht nicht weit genug
Die Formulierung, dass ein Urlauber recht daran täte, wenn er nicht auf Emails reagiere, finde ich viel zu schwach. Tatsächlich ist es doch so, dass die urlaubsrechtlichen Regelungen im Erholungsurlaub eben jene Erholung verlangen. Man darf in dieser Zeit gar nicht arbeiten. Insofern ist eher zutreffend, dass jemand, der auf Emails reagiert, unrechtes tut. Dies von Arbeitnehmern implizit oder explizit zu verlangen, ist entsprechend eine rechtswidrige Anweisung.
Den geschilderten Fall des Unternehmensberaters mit dem Wochenendjob verstehe ich jetzt allerdings nicht. Wenn es dabei um einen Externen geht, dann kann es doch durchaus sein, dass er als Selbständiger entsprechende Arbeitszeiten nutzt. Und selbst bei Festangestellten gibt es bei Infrastrukturbetrieben wie der Telekom ja immer Bereitschaftsteams oder -mitarbeiter, die bestimmte Aufgaben auch am Wochenende erledigen. Allerdings sind dazu die Informationen im Artikel zu dünn. - #7 01.08.2011 09:38 von rempfi
Es ist natürlich
immmer abhängig vom Einzelnen, was er macht.
Früher hab ich es, da ich eh nie wegfurh so gehandhabt, daß ich ein oder zwei Mal in der Woche ABENDS, nachdem die normalen Angestellten weg waren einfach für eine oder zwei Stunden in die Firma fuhr, um nach dem "rechten" zu sehen.
Das hab ich ausschließlich deshalb getan, weil ich
a) schlechte Erfahrungen mit Bergen gemacht hatte, die eigentlich von der Vertretung bearbeitet werden sollten, die dies aber nie getan hat, und nach dem Urlaub war der Stress dann da und
b) weil ich so nie Berge abzuarbeiten hatte.
Schlimm fand ich es nicht, ich fands eher entspannend.
Anders dürfte dies aber aussehen, wenn der Chef dann täglich anruft, oder der Lap mit in den Urlaub "muss".
Da kann man dann nur sagen "selber schuld"...
Ach übrigens, heute bin ich Hartz IV, denn Leute die arbeiten wollen, die braucht man ja nicht.. Gell ? - #8 01.08.2011 09:51 von Michael Giertz
Es gibt nichts, das nicht warten kann
Dann nehmen Sie halt KEINEN Urlaub, wenn Sie unentbehrlich sind (oder sich dafür halten). Herrje, wie schwer ist das?
Es gibt nichts, das nicht warten kann.
Wenn Ihr Chef Ihnen ausgerechnet in der heißen Phase Ihres Projekts Urlaub gibt (oder Sie sich erdreisten, selbigen einzureichen), dann müssen Sie und Ihr Chef halt damit leben, dass Sie mal eben nicht erreichbar sind. So einfach ist das.
Kein Unternehmen und kein Projekt der Welt ist so dringend, als dass nicht mal 2 Wochen auf Entscheidungen verzichtet werden kann. Ist sowieso eigentlich immer der Fall, dass Entscheidungen MONATE brauchen - da sind die 2 Wochen Urlaub kein Beinbruch. Glauben Sie mir.
Der Black Belt ist doch kein Hirnausschalter, oder doch? Dann verzicht' ich drauf, den zu machen ... - #9 01.08.2011 10:52 von
Reguläre Arbeitszeit
Wenn die reguläre Arbeitszeit schrumpft durch Krankheit, Feiertage, Urlaub und Streiken, dann nuß wohl ein Teil des Urlaubs zum Ausgleich herhalten. Wenn für alles Roboter gibt, dann hört auch die Arbeit im Urlaub auf.
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