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Arabische Wirtschaftskrise: Kein Job, kein Geld, keine Frau

Tunesien, Ägypten, Jordanien - ein arabisches Regime nach dem anderen taumelt, der Jemen droht zu zerfallen. Befeuert werden die Unruhen von massiven Wirtschaftsproblemen: Die Jugend sieht in eine düstere Zukunft.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...743184,00.html
  1. #1

    -

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Tunesien, Ägypten, Jordanien - ein arabisches Regime nach dem anderen taumelt, der Jemen droht zu zerfallen. Befeuert werden die Unruhen von massiven Wirtschaftsproblemen: Die Jugend sieht in eine düstere Zukunft.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...743184,00.html
    Könnte man mal diese interaktive Karte überarbeiten?
    Da widersprechen sich Zahlen und Angaben. Komaata und Punkte sind verdreht. Tausenderangaben unschlüssig. Und woher weiß der Autor, wie das BIP 2015 ist?
  2. #2

    in jeder hinsicht

    solange der kapitalismus die ganze welt in seinen klauen haelt wird sich an diesen zustaenden nur eins entwickeln ...es wird immer schlimmer und wird immer mehr laender und menschen verhungern lassen...in jeder hinsicht
  3. #3

    ...

    Leider alles wahr.
    Und wenn man die arabische Macho-Einstellung kennt: alles sofort her, sofort Glück her oder Rübe ab!, dann steht über einer positiven Entwicklung erstmal ein großes Fragezeichen.
    Wie macht man einer Generation klar, dass sie in ihrem Leben wahrscheinlich kein Glück mehr haben wird?
  4. #4

    Die Probleme lassen sich nicht deckeln

    der Mubarak Clan soll ein Vermoegen von 25 Mrd angehaeuft haben, es gibt sicher noch mehr bei anderen zu holen, diese Gelder koennen sicherlich eine Ausbildungsinitiative foerdern

    Wie hoch war der Ausbildungsstand des Iran waehrend der Schahzeit, und wie hoch war die Wirtschaftsleistung und dem gegenueber die jetzigen Verhaeltnisse. Dabei muessen wir mit einrechnen, das der Iran durch die Extreme auch einiges an moeglicher Entwicklungspotential verschenkt hat, aber durch eine aufgedraenkten Krieg und Sanktionen halt massiv benachteitligt wurde. Somit koennen Aegypten und andere, mit weniger Extremenparteien mittelfristig bis langfristig sicherlich grosse Schritte machen. Kursfristig sind die Ziele mehr Freiheit, mehr Gleichberechtigung zwischen arm und reich, ob es auf weniger zwischen Mann und Frau hinauslaeuft wird sich zeigen.
  5. #5

    Gunnar Heinsohn: Söhne und Weltmacht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Befeuert werden die Unruhen von massiven Wirtschaftsproblemen: Die Jugend sieht in eine düstere Zukunft.
    Wir sollten mal wieder "Söhne und Weltmacht" von Gunnar Heinsohn lesen. Heinsohn hat schon damals (2006) erkannt, dass die Zentren der arabischen Welt voll von jungen Männern sind, deren Ansprüche und Erwartungen auf Arbeit und Anerkennung kaum je befriedigt werden können. Keiner braucht sie wirklich, und genau das bekommen sie zu spüren. Für Heinsohn stellen diese leicht radikalisierbaren Halbwüchsigen ein Millionenheer unzufriedener, gewaltbereiter Krieger dar.
    Sollten sich seine Prophezeiungen jetzt bewahrheiten?
  6. #6

    Heuchelei der westlichen Medien

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Tunesien, Ägypten, Jordanien - ein arabisches Regime nach dem anderen taumelt, der Jemen droht zu zerfallen. Befeuert werden die Unruhen von massiven Wirtschaftsproblemen: Die Jugend sieht in eine düstere Zukunft.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...743184,00.html
    Was mich mehr verwundert:
    Wenn in Griechenland Straßenschlachten stattfinden, weil die Jugend rebelliert, wird von Auständen gesprochen. Wenn dies im arabischen Raum stattfindet, wird von Revolution gesprochen.
    Ist das nicht ein wenig heuchlerisch? Vielleicht will die Jugend (Arbeitslosigkeit in Spanien 40%) einfach nur eine neue Zukunft haben und revoltiert deshalb gegen Parteienstaaten, in denen Wandel nicht mehr möglich ist.

    Könnte doch sein, nicht wahr?

    Dann wäre es aber unsere verdammte Pflicht die Gründe, die zu Revolten in der EU führen ernst zu nehmen, sonst geht es unseren Politkern irgendwann wie Mubarak.

    Bei uns wird zwar nicht unterdrückt, dafür ignoriert mit der Masse der alten Wähler im Hintergrund. Die demographische Entwicklung wird in nicht allzu ferner Zukunft bei uns für reichlich Revolutionspotential sorgen.

    Mal sehen, ob die, die heute "Gewaltfreiheit" fordern, dies dann im eigenen Lande auch umsetzen.
  7. #7

    Wirtschaftskrise?

    Nicht alles was kriselt ist eine Wirtschaftskrise, liebes SPON.
    Manchmal geht es auch einfach nur um Ungerechtigkeit. Dinge, die die Wirtschaft nicht lösen kann. Und für die sie bitte auch nicht reflexartig Geld bekommen soll.
  8. #8

    Artikel lesen!

    Zitat von kikolo Beitrag anzeigen
    solange der kapitalismus die ganze welt in seinen klauen haelt wird sich an diesen zustaenden nur eins entwickeln ...es wird immer schlimmer und wird immer mehr laender und menschen verhungern lassen...in jeder hinsicht
    Vielleicht sollten Sie einmal den Artikel lesen! Nicht der Kapitalismus ist Schuld für die Misere in den arabischen Ländern, sondern zuviel Sozialismus und zuviel Religion.
  9. #9

    "Kein Job, kein Geld, keine Frau"

    Hört sich an wie das, was man von H4lern hört. Wie sich die Verhältnisse trotz riesigen Gefälles zwischen den einen hier und den anderen dort gleichen ist echt frappierend.








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