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Apples Image: Die Werkzeuge des Guten

Apple gibt sich gerne revolutionär. Kauf einen Mac, verändere die Welt! Selbst mit Milliardenumsätzen bewahrt sich der Konzern dieses Image. Die Botschaft:*Gesellschaftliche Machtverhältnisse sind irrelevant -*wer das richtige Gerät nutzt, schafft alles. Aber ist das wirklich Gegenkultur?

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...790370,00.html
  1. #1

    Zitat Steve Jobs:

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Apple gibt sich gerne revolutionär. Kauf einen Mac, verändere die Welt! Selbst mit Milliardenumsätzen bewahrt sich der Konzern dieses Image. Die Botschaft:*Gesellschaftliche Machtverhältnisse sind irrelevant -*wer das richtige Gerät nutzt, schafft alles. Aber ist das wirklich Gegenkultur?

    http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...790370,00.html

    "Wir waren ziemlich schamlos beim Stehlen grosser Ideen..."
  2. #2

    mit dem Radel da

    Was soll das? Der wie wievielte Artikel über Steve Jobs ist das nun in den letzten 2 Tagen? Der gefühlte 100ste auf Spon! Haben die Redakture Angst um ihre Gratis I-Dingsda und rühren deshalb die große Werbetrommel für den angebissenen wurmstichigen Apfel?
    Think different!
    Die Welt hat sich vor Steve Jobs gedreht und sie tut es auch ohne ihn weiterhin.
  3. #3

    Sink twice

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    1997 feierte Apple sich in der Werbekampagne "Think Differnt" als Produzent der Fortschrittswerkzeuge:

    http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...790370,00.html
    and read for times. At least.
  4. #4

    Realistisch betrachtet...

    ... ist es eine Firma und ein Mensch.

    Der Rest ist Marketing. Aber was für ein Marketing!

    Chapeau!
  5. #5

    primitives Machtstreben

    Es ist dreist Zensur und Überwachung eines Konzerns überhaupt in der Nähe von Kultur oder sogar Gegenkultur ansiedeln zu wollen. Apple hat immer bewiesen, dass primitivste Machtprinzipien Leitmotiv sind. Sowohl in erzkonservativster Zensur von Brüsten (sogar in Kunstwerken), als auch grenzenloser hinterhältiger Überwachung und einem brutalen Krieg gegen Konkurrenten zum Schaden der Verbraucher (s. FLash).
  6. #6

    SPON es reicht

    Gibt es keine wichtigeren Themen?
  7. #7

    Mal ernsthaft!

    Reicht es jetzt nicht wirklich langsam mal? Das ist wirklich einfach nur noch peinlich!
  8. #8

    Hört sich gut an, ist aber nur PR

    >>"Computer sind das bemerkenswerteste Werkzeug, das wir erschaffen haben. Sie sind die Fahrräder für unseren Geist."
    Das Werkzeug erweitert das Bewusstsein, und dieses Werkzeug kann jeder kaufen. <<

    Leider ist das falsch.

    Und was hat Steve Jobs unternommen, um Computer zu entwickeln, die sich auch die unterbezahlten chinesischen Arbeitssklaven, welche seine Apple- Produkte zusammenbauen, leisten können?

    Computer und das Internet bieten tatsächlich die Möglichkeit, die Welt zu verändern, wenn man dafür sorgt, dass diese Werkzeuge auch für die Ärmsten der Armen verfügbar werden und sie zudem lehrt, sie sinnvoll zu benutzen.
  9. #9

    Sinnvoller Fortschritt ?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Apple gibt sich gerne revolutionär. Kauf einen Mac, verändere die Welt! Selbst mit Milliardenumsätzen bewahrt sich der Konzern dieses Image. Die Botschaft:*Gesellschaftliche Machtverhältnisse sind irrelevant -*wer das richtige Gerät nutzt, schafft alles. Aber ist das wirklich Gegenkultur?

    http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...790370,00.html
    Ich erinnere mich noch sehr genau an meine erste Arbeit mit einem Macintosh. Es war 1983 oder 1984. Ich habe damals in einem deutschen Konzern den Rechner getestet, ob wir ihn zur Dokumentation unserer EDV-Systeme einsetzen können. Wir hatten umfangreiche Dialoganwendungen und die graphische Darstellung und insbesondere die Aktualisierung war sehr aufwendig.

    Mit dem Macintosh konnte man diese Graphiken darstellen. Nach einigen Übungen habe ich dann unseren Gesamtdialog graphisch aufbereitet. Ich hatte noch eine Linie zu ziehen, als plötzlich die Graphik verschwand und eine Kugel mit Lunte erschien. Die Lunte brannte runter, die Kugel explodierte und meine ganze Arbeit war für die Katz. Ich hatte, ohne es zu merken, die Speicherkapazität überschritten. Wenn einer meiner Organisationsprogrammierer auf die Idee gekommen wäre, ein vergleichbares Programm zu schreiben, denn hätte ich ihm empfohlen, sich einen anderen Beruf zu suchen.

    Ich habe immer wieder erlebt, dass gerade in angloamerikanischen Unternehmen die Ernsthaftigkeit für unseren Beruf fehlt. Es geht um Show und den Aha-Effekt und nicht um eine wirkliche Verbesserung, die das Leben und Arbeiten für die Menschen einfacher macht.

    So nebenbei. Zu jeder Zeit und an jedem Ort erreichbar sein hat auch Nebenwirkungen. Könnte es nicht sein, dass ein Teil des Burnouts darauf zurückzuführen ist, dass es praktisch keine Erholungsphasen mehr für das Gehirn gibt? Kann es nicht sein, dass viele Dinge sich von alleine regeln würden, wenn man nicht sofort reagieren muss, weil die Information vorhanden ist?


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