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Apples iCloud: Alles auf Automatik

Ein neues Mac-Betriebssystem, das dem Nutzer Verantwortung abnimmt, neue iPhone-Software, die vieles automatisch macht, und ein kostenloser Online-Speicher: Auf der Entwicklerkonferenz WWDC glänzt Apple mit vielen Software-Innovationen - und enttäuscht am Ende doch.

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...767009,00.html
  1. #30

    Android

    @bohrhammer

    Zum Thema Android: Kommt mir nicht ins Haus, googelt mal ein bisschen zum Thema Sicherheit und IPv6. Ihr werdet Euch wundern, wer da unter Sicherheitsaspekten am besten aufgestellt ist.
  2. #31

    Man kann schon ein wenig Angst bekommen....

    Als Informatiker schau man seit Langem mit etwas gemischten Gefühlen zu Apple. Nette Oberflächen und gelungenes äußeres Design korrespondieren nicht im Geringsten im der eingesetzten Hardware, den verlangten Preisen oder der Softwarequalität. Und wenn man nun liest, dass Apple dem User Standardaufgaben abnehmen will, so muss der Anwender wohl eher zittern, als sich darauf freuen. Typischer Weise läuft ein neues OS bei Apple erst nach ca. dem 5.-6. Update halbwegs rund, es dauert bis zu 1,5 Jahre, bis man die Probleme, die man mit den neuen Funktionen implementiert hat, halbwegs in den Griff bekommt (d.h. darf man hier auf eine 10.7.5 oder 10.7.6 warten). Und wenn nun der Benutzer noch weniger Kontrolle über seine eigenen Daten bekommt - Apple macht das schon... -, dann darf man gespannt sein, wie auf die nachfolgenden Dinge (Apple will Geld verdienen und schert sich erst dann um die Benutzerrechte, wenn sie mal wieder aufgeflogen sind) seitens der Anwender reagiert wird. Aber wenn man sich so Artikel auf SPON oder heise durchliest, so kommt man nicht umhin festzustellen, dass nach dem Zahlen der mind. 2x überhöhten Preise (auf der Basis der enthaltenen Komponenten) ein Zwang zur Eloge entstanden sein muss, der jede sachliche Auseinandersetzung seitens des Journalisten unmöglich macht, psychologisch sicher sehr interessant.
    Aber zum Glück bleibt die Unternehmens-IT (kleine Art-Büros sind keine Industrie) von dem Zeug verschont. Gott sei Dank. (schreibe ich als Atheist!)
  3. #32

    Darum

    Zitat von mimas1789 Beitrag anzeigen
    Ist heute auch nix besseres als Microsoft.

    Es gibt in allen Bereichen mittlerweile bessere Anbieter.

    Also, warum soviel hype um Apple?
    Das hängt mit Steve Jobs zusammen.
    Der Typ hat Charisma, das kann man nicht bestreiten.
    Schon mal in einem Apple Store gewesen? Gravis im AEZ in Hamburg ist echt cool, von 40 Kunden sehen mindestens 20 aus wie Klone von Steve Jobs (Kleidung, Haarschnitt, Habitus). Das ist besser als jede Satire, wenn man nicht auch dem Apple-Junk verfallen ist.
    Der Rest sind ganz normale und sicher liebenswerte User, aber die Jünger sind echt sehenswert.

    Also: Hingehen, Ansehen und Ablachen über diese Figuren, die ihrem Guru bis in die Kloschüssel folgen würden, wenn er sie dann ließe.

    Egal wie gut oder schlecht die Linux-Distribution OS X ist, das hat absolut nichts mit dem Hype zu tun.
  4. #33

    icloud..

    ..reiht sich ein in die immer mehr um sich greifende Cloud-Mania.

    An sich eine super Sache (ich nutze es auch), aber mir ist immer mulmig zumute, wenn ich daran denke persönliche Dinge dort zu lagern.

    Eins steht fest: Für Harald Hacker ist es sicher eines der primären Ziele. Wer es schafft wie bei Sony in das iCloud-Netz zu gelangen wird höchste Ehren erhalten in der Szene.

    Was wäre, wenn einer es mal lustig findet und mal eben ein großes Chaos in der Cloud anrichtet? Ich bin sicher, dass eines tages jemand dort einbricht, Sony war nur der Anfang.
    Es gibt kein Netz, dass nicht geknackt werden kann, das steht fest.

    Also: Keine sensiblen Daten in die Cloud legen, und Kennwort dafür nur einmal verwenden.
  5. #34

    IT-Geschichte: It's the implementation, stupid.

    Zitat von Wer ich wirklich bin Beitrag anzeigen
    Man sieht deutlich, dass Apple wieder hinterherläuft. (Wie übrigens praktisch immer in der IT-Geschichte.)
    Ja, und schauen Sie wohin das Apple gebracht hat.

    Die angekündigten Features sind so innovativ wie seinerzeit der iPod: Nämlich gar nicht. Festplattenspieler gab es bereits und die Idee dazu ist banal. Was zurecht auch bemängelt wurde.

    Trotzdem hat der iPod eine kleine Revolution ausgelöst. Dank überlegener Implementierung. So kann es auch hier sein. Die iCloud ist ein kleiner Schritt weg von der etwas umständlichen Synchronisierung mit iTunes, der aber eine signifikante Erleichterung für den Benutzer sein dürfte. Typisch Apple.
  6. #35

    Liebe Hass-Prediger ...

    ... Hass und Zorn sind der Weg zur dunklen Seite der Macht.

    Wären Sie wohl so freundlich und würden Ihre ganz offensichtlich ideologisch verklärten und größtenteils wenig fundierten Ansichten (seltsamerweise Eigenschaften, die Sie den »Appe-Jüngern« zu eigen machen möchten«) für sich behalten oder noch besser: posten Sie es auf heise.de - einfach nur, damit das Netz seine Ordnung behält und ich es wieder finde, falls ich mal wieder zu gute Laune habe.
  7. #36

    man merkt doch

    Zitat von gaycuffs Beitrag anzeigen
    Wenn dann mal einer der zahllosen Tornados in North Carolina das Rechenzentrum wegfegt, oder im Dritte-Welt-Land USA regelmäßig der Strom ausfällt, dann können Millionen Apple-User nicht mehr an die eigenen Daten.

    Apropos eigene Daten...sind es dann noch eigene Daten, wenn sie bei Apple gespeichert sind ? Nicht, dass ich dem Bewegungsspeicherer Apple etwas unterstellen möchte, aber läuft man dort nicht noch eher als bei Google Gefahr völlig gläsern zu werden ?

    Nein Danke. Dann mache ich die paar Update lieber immer noch von Hand.
    dass Sie ein erfahrener ITler sind.
    Wo gibt´s heute solche Rechenzentren ohne BackUp?
    Wo gibt es Rechenzentren ohne eigene Not-Stromversorgung?
    Wenn man seinen Neid hier kundtun möchte und auch noch keine Ahnung von der Materie hat ein kleiner Tip: einfach Klappe halten
  8. #37

    Apple vs. Kant

    Wenn nach Kant Aufklärung das Heraustreten des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit ist, dann ist die Benutzung von Apple Produkten (und zukünftig insbesondere von iCloud) das genaue Gegenteil.

    Willentlich den mündigen Umgang mit persönlichen Daten aufgeben, um Bequemlichkeit zu erlangen. Keine Auseinandersetzung mit der Frage brauche ich Datei xy wirklich auf allen Rechnern oder gibt es einen Unterschied zwischen Büro und Privatrechner. Natürlich kann man sicherlich zwei Zugänge anlegen, aber das führt die Idee allzeit verfügbarer Daten dann doch wieder etwas ins Absurde.


    Aber ich gebe zu mich beeindrucken die praktischen Möglichkeiten der automatischen Synchronisation. Gerade noch ein Foto vom Liebesspiel mit der Geliebten mittels iPhone aufgenommen, und Sekunden später schon in der iCloud und auf dem Homerechner verfügbar - ggf mit Ehefrau davor (keine gemeinsamen Zugangskonten einrichten...)

    Auch immer schön auf das Passwort achten sonst wird man als binäre Geisel genommen, da ist ist digitaler Kreditkartenklau fast ein Kavaliersdelikt.


    Selbstbestimmung ist mir wichtiger als Bequemlichkeit, aber wir sind ein freies Land und da darf das jeder auch anders sehen.
  9. #38

    Cloud?

    Jeder der seine Daten in der "cloud" lagert, gehört richtig verarscht! Wozu soll das wohl gut sein?

    Zum abgreifen aller Daten, ganz ohne Trojaner, aber psssst, nicht weitersagen!

    Wer seine Daten immer dabei haben möchte macht einen eigenen FTP-Server auf, FBox unterstützt das in seinen Boxen schon sehr unkompliziert und die Daten sind bei MIR!

    Die Cloud-Geschichte ist eine riesen Verarsche der dümmlichen Bevölkerung.
  10. #39

    und wer

    Zitat von Haio Forler Beitrag anzeigen
    Weil die Leute nicht nachdenken, vergleichen, abwägen. Blut-Hirn-Schranke. "Coolness-Faktor".

    Wer Apple hat, ist grün wie Künsat und modern wie Robin Williams, genial wie Jobs und dem Hartz 4 gerade so entkommen.
    so unqualifiziert hier herumlabert ist neidisch auf die iphone und ipad Besitzer!?








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