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Apple-Schädling: Neuer Mac-Trojaner nutzt alte Schwachstelle

dapdNach der Entwarnung folgt die Warnung: Kaum hat Apple Software gegen den Java-Trojaner Flashback veröffentlicht, finden Sicherheitsexperten den nächsten Trojaner, der sich auch Macs einnisten will. Der Beginn einer Epidemie?

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...828017,00.html
  1. #10

    Zitat von sikasuu Beitrag anzeigen
    ... ist ein gut abgehangenes FreeBSD.
    Bei X gibt es Probleme. Das baut Apple aus anderen Teilen/ und selbst programmierter Soft zusammen. Wenn die da schlafen:-((((
    Auch wenn OSX auf open.soure bassiert, muss man, wenn man den Qellkode nicht mehr an die Allgemeinheit zurück gibt SELBST auf Fehler achten.
    .
    Appel kocht auch nur mit Wasser, aber in letzterZeit sind wohl mehr Ressourcen für neues als für die Pflege des laufenden verbratn worden:-((
    Tatsächlich gefährliche Lücken traten aber vor allem immer wieder in den von außen übernommenen "Standard"-Komponenten auf, weniger in Apples eigenem Code. Die aktuelle Java-Lücke ist da ja auch wieder ein Beispiel.

    Apple muß hier gerade bei Fremd-Code anderen hinterherputzen. Dummerweise müssen solche externen Fixes dann auch immer noch integriert und validiert werden, was nicht immer von jetzt auf gleich geht. Das ist keine Kleinigkeit.

    Ich habe schon seit Jahren Java bis auf seltene temporäre Ausnahmen generell abgeschaltet, Flash wird generell geblockt und auch JavaScript im Haupt-Browser auf den meisten Sites ausgefiltert.

    Paranoid? Ja. Aber eben auch ein Stück sicherer. Unter anderem war ich so eben auch vor den aktuellen Angriffen geschützt.

    Zitat von wb99 Beitrag anzeigen
    Das Problem ist dass die Apple-User idR. keinerlei Verständnis für die Zusammenhänge und kein Bewusstsein für die Gefahren haben. Was man sich da von mancher Apple-Trulla anhören muss, ist atemberaubend. Mir kommt das manchmal vor wie ein Körper ohne Immunsystem.
    Das gilt in mindestens demselben Maße auch für Windows-Nutzer, nur daß dort die tatsächliche Bredrohungslage nach wie vor noch viel schwerwiegender ist.

    Und wie bei Windows gibt es auch auf dem Mac viele Nutzer, die sehr wohl tiefere Einblicke in die technischen Zusammenhänge haben.

    Mit platt-pauschalen Vorurteilen kommt man da nicht weiter – und der Wahrheit schon gar nicht nahe.
  2. #11

    Zitat von Konstruktor Beitrag anzeigen
    Das gilt in mindestens demselben Maße auch für Windows-Nutzer, nur daß dort die tatsächliche Bredrohungslage nach wie vor noch viel schwerwiegender ist.

    Und wie bei Windows gibt es auch auf dem Mac viele Nutzer, die sehr wohl tiefere Einblicke in die technischen Zusammenhänge haben.
    Du wirst bei Windows kaum jemanden finden, der sagt, er brauche auf seinem System keinen Virenschutz, weil ihn das Phänomen nicht betreffe. Windows-User haben sich im Laufe der Evolution an die Existenz von Schadsoftware gewöhnt und angepasst. Die Gattung Homo Appeliensis hingegen wird es bei der ersten ernsthaften Infektion bis auf wenige Ausnahmen dahinraffen.
  3. #12

    Zitat von wb99 Beitrag anzeigen
    Du wirst bei Windows kaum jemanden finden, der sagt, er brauche auf seinem System keinen Virenschutz, weil ihn das Phänomen nicht betreffe. Windows-User haben sich im Laufe der Evolution an die Existenz von Schadsoftware gewöhnt und angepasst. Die Gattung Homo Appeliensis hingegen wird es bei der ersten ernsthaften Infektion bis auf wenige Ausnahmen dahinraffen.
    Blödsinn. Die erste ernsthafte Infektion ist mit Flashback gerade gelaufen. Und davon kann überhaupt keine Rede sein.
  4. #13

    Zitat von wb99 Beitrag anzeigen
    Du wirst bei Windows kaum jemanden finden, der sagt, er brauche auf seinem System keinen Virenschutz, weil ihn das Phänomen nicht betreffe. Windows-User haben sich im Laufe der Evolution an die Existenz von Schadsoftware gewöhnt und angepasst.
    ...weshalb ich schon Windows-Installationen gesehen habe, die vor lauter Sicherheits-Tools nicht mehr laufen konnten. Es wäre schade, wenn sich diese Entwicklung nun unter Mac OS X wiederholen sollte. Betrachtet man das Ganze aber mal genauer, so sind alle bisherigen Angriffe auf Mac OS X Trojaner und keine Viren. Also Schadsoftware, die die Unbedarftheit der User ausnutzt. Auf jedem System ist das unbedachte Eingeben des Admin-Passworts ein Türöffner für jede Art von Ausspähung oder Zerstörung, nicht nur auf Mac OS X. Leider gehen hier viele User zu "blauäugig" an die Sache heran, klicken Hinweise (die bei Mac OS X i.d.R. durchaus aussagekräftig sind) einfach weg und sind sehr freigiebig mit ihrem Passwort.

    Ein Grundübel ist, dass - ich denke, das ist auch bei Windows (immer) noch nicht anders - der normale User per default immer Admin-Rechte hat. Wenn ich für einen Mac-Neuling einen Rechner einrichte, dann gebe ich ihm in Absprache explizit keine Admin-Rechte. Bei PC-unerfahrenen Usern weise ich zudem immer darauf hin, nichts, was man von Unbekannten per e-Mail erhalten hat zu öffnen, sondern gleich als SPAM zu markieren. - Und schon hat kein Trojaner mehr eine Chance.

    Die Gattung Homo Appeliensis hingegen wird es bei der ersten ernsthaften Infektion bis auf wenige Ausnahmen dahinraffen.
    Alle langjährigen Mac-User, die ich kenne, haben hier vorgesorgt. Kostenlose Antiviren-Tools renommierter Hersteller, wie z.B. auch von Sophos zu haben, belasten das System unmerklich (Ausnahme: Intego Virus Barrier: Ein absoluter Albtraum für das System - unbedingt Finger weg!) und werden permanent auf aktuellem Stand gehalten und sorgen vor allem dafür, dass man keine Windows-Viren weiterverteilt... ;-)
  5. #14

    Zitat von Konstruktor Beitrag anzeigen
    Blödsinn. Die erste ernsthafte Infektion ist mit Flashback gerade gelaufen. Und davon kann überhaupt keine Rede sein.
    Och bitte: Flashback war ein recht tumber Trojaner, kein Virus. Trojaner brauchen immer noch einen Partner vor dem Rechner, um ihre Schandtaten zu starten...

    Und mal im Ernst:

    a) Alle Adobe-Flash-Installer für Mac OS X sind multilingual. Auf einem deutschen System käme von einem Original Flash-Update niemals eine englischsprachige Installation ins Gesichtsfeld des Users.

    b) Jeder Flash-Installer für Mac OS X - und jeder nicht gerade Mac-Newbe hat so einen schon mal laufen lassen - verlangt vom User, dass er seine Browser schließt. Der Flashback-Trojaner hat dies offenbar nicht getan, sondern direkt nach dem (Admin-)Passwort gefragt. Erfahrene User werden hier sicherlich hellhörig...

    Aber in einem gebe ich den Kritikern Recht: Es gibt zu viele User, denen ihr System eigentlich wurscht ist und die sich nicht damit beschäftigen wollen... Für diese genügt z.B. die für Privatanwender kostenlose, das System praktisch nicht belastende Version von Sophos Anti-Virus... und gut ist.
  6. #15

    Zitat von MarkInTosh Beitrag anzeigen
    Betrachtet man das Ganze aber mal genauer, so sind alle bisherigen Angriffe auf Mac OS X Trojaner und keine Viren. Also Schadsoftware, die die Unbedarftheit der User ausnutzt.
    Nein, der aktuelle Flashback-Angriff ist kein Trojaner, weil er eindringen kann, wenn der Nutzer lediglich bei im Browser eingeschaltetem Flash eine infizierte Seite lädt.

    Das explizite Herunterladen und Starten von vermeintlich wünschenswerter Software (was das Kennzeichen eines Trojaners wäre) ist hier nicht erforderlich.

    Er ist auch kein Wurm oder Virus (da er sich nicht von Computer zu Computer fortpflanzt), sondern eine Server-gestützte sogenannte "Drive-By-Attacke".

    Zitat von MarkInTosh Beitrag anzeigen
    Alle langjährigen Mac-User, die ich kenne, haben hier vorgesorgt. Kostenlose Antiviren-Tools renommierter Hersteller, wie z.B. auch von Sophos zu haben, belasten das System unmerklich (Ausnahme: Intego Virus Barrier: Ein absoluter Albtraum für das System - unbedingt Finger weg!) und werden permanent auf aktuellem Stand gehalten und sorgen vor allem dafür, dass man keine Windows-Viren weiterverteilt... ;-)
    Zumindest bisher bieten die "renommierten" Hersteller auch keinen wirklich besseren Schutz als die Sicherheits-Updates von Apple selbst.

    Das könnte sich womöglich irgendwann ändern, aber bisher haben die sich noch nicht wirklich gelohnt (und können ihrerseits neue Sicherheitslücken aufreißen).

    Gut aufpassen, vorsichtig sein, defensive Einstellungen benutzen (u.a. Java und Flash nach Möglichkeit blockiert) und vor allem Software Update auf tägliche Abfrage einstellen bringt im Moment noch am meisten.
  7. #16

    Wie gut, dass Niemand weiss

    Zitat von Abbuzze Beitrag anzeigen
    Schön ist das mit dem Problem nicht, hatte aber erst vorgestern das Vergnügen, dass mir eine Apple-Userin mitteilte, dass Viren für Apple kein Problem sind und sie deshalb auch keine Antivirensoftware benutzen würde. Den Hinweis auf das letzte Problem wischte Sie mit einer Handbewegung weg.

    Ich fürchte die Apple-ungleich-Viren Mentalität wird schwieriger zu entfernen sein, als manch Schlupfloch oder Virus.
    Apple hat seit MacOS-X 10.6. (Snow Leopard) einen Virenscanner eingebaut. Man sieht ihn nicht, aber dennoch ist er da.

    Snow Leopard: Apple-OS erstmals mit Virenscanner - News - CHIP Online

    Gegen trottelige Nutzer, die per Admin Account unterwegs sind und bereitwillig ihr Passwort eintragen, kann offenkundig keine Software schützen.
  8. #17

    Apple-Schädling: Neuer Mac-Trojaner nutzt alte Schwachstelle - SPIEGEL ONLINE

    Bitte Spiegel Online,

    soll jetzt hier im Ernst jeder Mac-Schädling einzeln besprochen werden, den Dr. Web, Kaspersky und Konsorten gefunden haben, unabhängig davon, ob er Verbreitung erlangt oder sonst Bedeutung hat.

    Hier entsteht der Verdacht, mit dem Reizwort Apple einfach nur Klickzahlen zu erzeugen.

    Jede Woche kommen Hunderte Windowsviren in Umlauf, über die kein Mensch mehr redet, obwohl es dringend nötig wäre.

    Etwas weniger Sensationsmache bitte. Inzwischen etablieren sich auch hier die üblichen Forentrolle, die abseits der Realität auf ihr tägliches Futter nur warten.

    Sachliche Diskussionen würden weiterhelfen, sind in diesem Forum inzwischen die Ausnahme.
  9. #18

    Mac OS ist eine virenfreie Welt ...

    ... und ich weiß, wovon ich rede!

    Ich arbeite seit 1990 ununterbrochen und ausschließlich mit Apple Rechnern, sowohl privat als auch beruflich. Mir gingen unzählige Rechner durch die Finger, damals noch unter System 7, heute mit LION. Tagtäglich sitze ich über 10 Stunden an meinen Macs oder nutze meine iPads, mein iPhone, iPod, das ganze Programm. Und nahezu alle meine Freunde und Bekannten haben ähnliche Mac-Technik. Ich habe in den letzten 20 Jahren in 7 verschiedenen Werbeagenturen gearbeitet, die ALLE ausschließlich mit Apple-Rechner-Netzwerken gearbeitet haben.

    Und in all diesen vielen Jahren ist mir oder einem Bekannten von mir oder einem Agenturmitarbeiter NICHT EIN EINZIGER VIRUS ODER WURM ODER TROJANER begegnet, schon gar keiner, der hätte Schaden anrichten können. NICHT EIN EINZIGER – SELTSAM, ODER?

    Bis heute bin ich gänzlich erstaunt, baff und von den Socken, wie in dieser scheinbar wild gewordenen Welt voller Hacker, Spinner, Cyberkriminellen, Betrügern, Gefährdern usw. usf. der von mir ausschweifend erlebte Mac-Kosmos dermaßen unangetastet und jungfräulich geblieben ist. Ich mag es selbst kaum glauben!

    Bis heute arbeite, surfe und spiele ich an meinen Apple-Rechnern unbefangen, angstlos und stressfrei. Die Virenabwehr habe ich gelangweilt mit Sophos erledigt, Java war immer aktiv und das WOT-Add-On in Safari zeigt mir manchmal eine rührige Warnung. Gott wie niedlich. Dennoch: Keine Angriffe, keine Schäden, nur friedliche Idylle ...

    Es wird mir immer ein dankbares Rätsel bleiben, warum die Mac-User dermaßen verschont geblieben sind, wo doch alles und jeder scheinbar unaufhörlich den fiesesten Gefahren ausgesetzt zu sein scheint. Welch ein grotesker Kontrast, dass die schlimmen Erfahrungen bloß immer die anderen machen müssen ...
  10. #19

    Ach noch etwas:

    Außerdem mache ich Systempflege bei vielen meiner unbedarften Mac-Freunde, denn ich habe profunde Erfahrungen gesammelt und daher schon die unterschiedlichsten Probleme lösen müssen. Und auch auf deren Rechnern ist mir nie irgendein ein Schädling begegnet, dabei nutzen diese Leute ihre Macs auf die nur denkbar unterschiedlichste Art und Weise und für die vielfältigsten Aufgaben. Sorglos, unbefangen und unverkrampft.

    Das sei nur angemerkt, dass auch die "naiven" Mac-User, die ihre Rechnerpflege "vernachlässigten", dennoch angstfrei, unbeschadet, unbedarft und tiefenentspannt ihre Macs nutzen konnten, ohne sich je um ein energie- und aufmerksamkeitsfressendes Schutzprocedere kümmern zu müssen. Das ist schon beachtlich!


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