Mehrmals ist im Artikel von "Bargeld" die Rede - ist die mir bekannte Definition von Bargeld vielleicht veraltet, oder hat Apple ernsthaft über 100 Milliarden Dollar in Form von physischen Zahlungsmitteln irgendwo rumliegen? Im iTresor vielleicht?
REUTERSDie Apple-Revolte fällt aus: Hartnäckig hatte der Anteilseigner David Einhorn gefordert, der Konzern solle seine Bargeldreserven von 105 Milliarden Euro anzapfen. Doch bei der Hauptversammlung stellten sich die Aktionäre jetzt hinter Apple-Chef Cook - der neue "tolle Produkte" versprach.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-885987.html
Mehrmals ist im Artikel von "Bargeld" die Rede - ist die mir bekannte Definition von Bargeld vielleicht veraltet, oder hat Apple ernsthaft über 100 Milliarden Dollar in Form von physischen Zahlungsmitteln irgendwo rumliegen? Im iTresor vielleicht?
Eigentlich ist das Anhäufen großer Reserven durch Aktiengesellschaften eine kalte Enteignung. Denn schließlich gehört den Aktionären das Geld. Das man Reserven für neue Produkte brauchen, ist klar. Aber wie groß dürfen diese sein? Wie lange dürfen diese gehalten werden? Ich würde vorschlagen, dass die Aktionäre dies zukünftig entscheiden können. Alles den Vorständen zu überlassen hieße sonst den Angestellten zuviel Macht über das Eigentum der Aktionäre zu geben.
Der Hedgefond-Heini ist doch nur ein Strohmann der Banken. Wenn Apple neue Produkte entwickeln und Firmen kaufen will greifen sie einfach in den großen Topf, statt bei arroganten Bankern um Kredite zu feilschen und jedes Jahr mehr an Zinsen aufbringen zu müssen. Ja, die Bankster wissen nichtmal ob die Aktie steigt oder fällt, weil diese Obstler ja so viele Geheimnisse haben. Das darf einfach nicht sein! Es könnte ja mit dem Geld etwas sinnvolleres gemacht werden als Boni zu bezahlen.
In den meisten Firmen läuft es doch so: Die Firma ist chronisch unterfinaniziert, schrappt alle zwei, drei Jahre knapp an der Insolvenz vorbei und die Chefs sind häufiger bei der Hausbank als in Marketing und Entwicklung. Und außerdem gibt es so immer Argumente noch mehr aus den Mitarbeitern herauszupressen.
Mit dem Geld das Apple zur Verfügung steht kann man in vielen Bereichen Revolutionen herbeiführen. Z.B. ein elektrisches iCar bauen (mit Lightning-Connector ;-) ) - was sind schon 20 Milliarden Entwicklungskosten? Oder einfach nur ruhig schlafen.
Übrigens: Bevor Siemens kaputt gespart wurde galt es wegen seiner stets soliden Finanzdecke als Bank mit angeschlossenem Industriekonzern.
Neue tolle Produkte??
Kommt klar und schafft es erst einmal die bestehenden auszuliefern.
Habe Anfang Dezember einen iMac bestellt und warte immer noch auf das Gerät.
und bezahlt eure Zulieferer endlich anständig. Die Aktionäre sind mir da egal..
Sie sollten schon zwischen VW-Mitarbeitern und Mitarbeitern von Zulieferern unterscheiden. Ich kann mir kaum vorstellen, dass bei den Zulieferern auch jeder Mitarbeiter 7000 Euro erhält. Also müssen Sie schon die Apple-Mitarbeiter in Cupertino betrachten. Ichglaube nicht, dass es denen besonders schlecht geht. Also bitte nicht Äpfel (wie passend) mit Birnen vergleichen, bzw. Foxconn-Mitarbeiter mit VW-Angestellten in Wolfsburg.
Was das Thema Aktionäre angeht sehe ich es aber ähnlich. Die Bargeldreserven Apples sind sicherlich sinnvoll aber nicht in dieser Höhe. Also entweder an die Aktionäre ausschütten oder auf Einkaufstour gehen.